Warum Ordnung das halbe Leben ist

Es ist schade, dass einige Menschen so wenig von Ordnung halten, obwohl sie sich das Leben dadurch viel leichter gestalten könnten. Man sagt nicht umsonst, dass Ordnung das halbe Leben ist.

Warum ist Ordnung das halbe Leben?

Diese Weisheit/Redewendung entspricht der Wahrheit, denn zum einen nimmt es viel Zeit in Anspruch alles ordentlich zu halten. Auch wenn man jeden Tag nur eine Stunde mit Putzen verbringt, sind es aufs Jahr gerechnet 365 Stunden.

Andererseits meint der Spruch natürlich auch, dass man sich bei einer guten Ordnung viel Zeit und Arbeit spart. Dadurch, dass alle Gegenstände einen festen Platz haben und dieser durch Gewohnheit und Routine wieder nach dem Gebrauch am genannten Ort landet, weiß man sofort wo man gucken muss. Hätte man nun keine Ordnung und würde seine Sachen gedankenlos überall stehen und liegen lassen, müsste man laufend seine Sachen zusammensuchen. Dieses Phänomen passiert den meisten Menschen mit ihrer Geldbörse, dem Handy, ihren Hausschlüsseln oder dem MP3-Player.

Außerdem:

Bei manchen Menschen ist es mit der Ordnung so schlimm bestellt, dass sie gerade mal 1 x in der Woche für Ordnung sorgen. Je nach Wohnungsgröße und Verschmutzungsgrad wird aus dem einfachen Saubermachen ein regelrechter Knochenjob. Hat man in den letzten 7 Tagen gar nichts gemacht – also auch kein Geschirr gespült, keinen Müll zusammen gesammelt und nicht einmal gesaugt – ergibt sich ein riesengroßer Berg an Arbeit. Wer hingegen wenigstens die wichtigsten Handgriffe gemacht hat, spart sich beim wöchentlichen Groß-Reine-Machen viel Schrubben und viel Lauferei.

Wer regelmäßig dafür sorgt, dass alles sauber und ordentlich ist, hat deutlich weniger Arbeit – und braucht sich auch nicht genieren, wenn sich mal spontan Besuch ankündigt.

Wie kann man sich bei der Arbeit Zeit sparen?

Ordnung ist das halbe Leben – aber das muss nicht heißen, dass man sich jeden Tag zu Tode ackern muss oder irrsinnig viel Zeit zum Putzen benötigt. Man kann sich bereits im Vorfeld viel Arbeit sparen, wenn man weiß wie!

1. Tu es gleich

Anstatt zu warten, bis sich das Papier auf dem Tisch türmt, mehrere Teller aufeinander gestapelt sind oder die Essensreste im Topf antrocknen, ist es einfacher, schneller und klüger, wenn man sich der Aufgabe gleich annimmt. Hat man in der Küche mit Soße gekleckert? Schnell einen feuchten Lappen geholt, weg gewischt, fertig! Hat man sein Essen aufgegessen und der Teller ist leer? Aufstehen, vorspülen, in den Geschirrspüler, fertig!

Es mögen viele Kleinigkeiten sein, die man macht, aber wenn man sie zu lange stehen lässt, dann werden aus Kleinigkeiten früher oder später Berge. Hat man es jedoch im gleichen Moment erledigt, ist es nur eine Aufgabe für wenige Sekunden.

2. Abgeben

Wenn man nicht alleine wohnt, ist man auch nicht allein für die Ordnung im Haus zuständig. Dann kann jeder, der dort wohnt, mithelfen. Das sollte natürlich altersgerecht geschehen, sodass nicht ausgerechnet der 6-jährige Sohnemann die Dachrinnen säubert, während der Vater nur den Müll raus bringt. Aber wenn alle Hand in Hand arbeiten und jeder sich um eine Aufgabe zu kümmern hat (einer bringt regelmäßig den Müll raus, einer macht immer den Abwasch, der nächste saugt jeden Tag durch, der andere wischt Staub und so weiter), dann hat jeder ein Stück weit für Ordnung gesorgt. Es ist ein Unterschied, ob beispielsweise Mama die ganze Bude putzt, oder ob jeder im Haushalt für 1 Zimmer verantwortlich ist und man den Rest gemeinsam erledigt.

Je nach Größe, Routine und Verschmutzungsgrad wäre es zum Beispiel so, dass man alleine 4 Stunden putzt, während jeder in einem 4-Personen-Haushalt nur 1 Stunde zu machen hat.

3. Routine

Einige Aufgaben sollten täglich gemacht werden, wie etwa Geschirr spülen oder es wenigstens in den Geschirrspüler zu räumen. Andere Aufgaben, beispielsweise das Putzen der Fenster, sind nicht so häufig notwendig. Am besten macht man sich einen Plan zurecht, um bei täglichen, wöchentlichen, monatlichen und saisonalen Aufgaben stets einen Überblick zu haben. Vielleicht lohnt sich auch ein Urlaubsplaner (diese großen Wandkalender für das ganze Jahr, die man an die Wand hängt) mit Einträgen für die Aufgaben an einem speziellen Tag. So hat man stets einen Überblick über die anstehenden Aufgaben des Tages.

Alternativ geht auch ein ganz normaler Monats- oder Wochenkalender, der liefert aber einen kürzeren Überblick. Diese Routine hilft einem dabei stets in allen Bereichen für Ordnung zu sorgen – und die Eintragung in den Kalender hilft einen dabei die Aufgaben im Überblick zu haben. So werden wichtige Dinge, wie etwa die Säuberung der Dachrinnen oder das Zupfen von Unkraut nicht vergessen.

Sollte es aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, die Aufgabe gleich – oder geplante Aufgaben am gleichen Tag zu erledigen, ist es ratsam sie wenigstens so schnell wie möglich abzuarbeiten. Beispielsweise, wenn man sich vorgenommen hat den Zaun zu streichen, einem aber etwas anderes dazwischen gekommen ist, so kann man das Streichen auf den nächsten Tag verschieben (vorausgesetzt das Wetter spielt mit).

4. Hilfsmittel

Viel Arbeit und Zeit lassen sich sparen, indem man die richtigen Hilfsmittel verwendet. So gibt es unter anderem die eigenständigen Saugroboter, die jeden Tag mit eingespeicherter Uhrzeit durch die Wohnung fahren und sämtlichen Dreck aufkehren.

Anderweitig können bei hartnäckigen Verschmutzungen und schwer zu reinigenden Stellen auch Dampfreiniger eine große Hilfe sein. Ebenso eine Stange für den Fenstermopp, um bei großen Fenstern (zum Beispiel bei der Terrasse) effektiv und angenehm zu reinigen. Denn gerade die großen Fenster, sind mit dem hoch und runter wischen für viele sehr anstrengend – und deswegen unangenehm. Natürlich kann man diese Tätigkeit, ohne Teleskopstange, auch als Workout ansehen, aber wer sich ohnehin viel bewegt und seinen regelmäßigen Sport macht, hat sicher keine Lust auf zusätzlichen Sport.

Weitere Themen über Ordnung findet ihr hier.

Ich wünsche euch viel Erfolg und eine angenehme saubere Zeit.

Warum Ordnung das halbe Leben ist
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Verena Walter

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