Ist Routine schlecht für Körper und Geist?

Schlecht für Körper und Geist?

Das Leben hat so viel zu bieten, und die Abwechslung macht das Leben süß. Allerdings gibt es viele Dinge, die wir nicht mal eben spontan ändern können. Sofern wir nicht befördert werden oder sich die Geschäftszeiten ändern, bleibt es bei den alten Zeiten – und einfach nur so eine halbe Stunde früher los zu fahren, um mal einen neuen Weg zur Arbeit zu probieren, der aber doppelt so lange benötigt, erscheint auch nicht besonders sinnvoll.

Routine ist notwendig

In vielerlei Hinsicht ist die Routine unabdingbar. Wie gesagt: Die Arbeitszeiten bleiben die gleichen, der Ort an dem man arbeitet für gewöhnlich auch. Die Routine ist aber in einigen Aspekten auch lebensnotwendig, wie die Einnahme von Tabletten oder der regelmäßige Bluttest für Diabetiker. Auch bei Haustieren kann man sehr viel von einer Routine profitieren – beispielsweise wenn man mit seinem Hund immer zur gleichen Zeit vor die Tür geht, das kann eine Verwechslung (wie dann wenn man einkaufen geht) vermeiden und wer sein Haustier immer zur gleichen Zeit füttert, kann vor Stress und Hektik nie vergessen ob er es schon gemacht hat oder es noch tun wollte.

Schlechte Routinen

Manche schlechten Angewohnheiten (oder nur Gewohnheiten), stammen aus schlechten Routinen. Man ist es gewohnt gewisse Dinge so zu tun, ohne sich über die langfristigen Risiken bewusst zu sein. Wer es von Kindesbeinen an gewohnt ist immer, überall und zu jederzeit naschen zu können, so oft und so viel wie man will, der hat später sicher das Risiko an Übergewicht zu erkranken und es wird ihm (oder ihr) sehr schwer fallen davon wieder los zu kommen. Und wer jeden Tag immer die gleichen Tätigkeiten macht, sich aber keiner Herausforderung widmet, der riskiert früher oder später richtig dumm zu sein.

Abwechslung ist wichtig

Abwechslung ist notwendig – unser Gehirn muss immer wieder mal mit neuen Dingen konfrontiert sein. Immer und immer wieder die gleichen Tätigkeiten zu machen, die gleichen Wände anzustarren und uns nur von den gleichen Dingen zu ernähren, macht uns auf Dauer krank. Mental aber auch körperlich. Umso wichtiger ist es, dass man von Zeit zu Zeit auch unterwegs ist und etwas völlig Neues ausprobiert.

Richtig kombinieren

Einerseits die Routine bewahren, andererseits immer etwas Neues testen, das klingt für manche erst einmal schwierig. Dabei muss man nun nicht jedes Wochenende in ein neues Land fahren oder jeden Tag ein neues Hobby testen – aber es genügt schon, wenn man jede Woche ein neues Lokal ausprobiert, sich jede Woche einem neuen Spiel widmet (beispielsweise geht man den einen Abend bowlen, einen anderen Abend testet man ein neues Kartenspiel und den nächsten Spieleabend verbringt man damit sich beim Darts zu testen) oder sich vornimmt jede Woche ein neues Gericht zu kochen.

Abwechslung ist gut und wichtig – dabei muss man aber immer darauf achten, dass es zeitlich, finanziell und den persönlichen Gegebenheiten angepasst ist. Wenn man beispielsweise krank ist, und sich demzufolge auch zu nichts aufraffen kann, reicht es auch aus, wenn man sich vornimmt jede Woche ein neues Buch zu lesen.

Wie bringt ihr Abwechslung in euren Alltag? Womit haltet ihr euren Kopf und euren Körper fit?

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Verena Walter

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