Wie kann man mehr Ordnung schaffen?

Es ergeht vielen Menschen so, dass sie in ihrem Leben gerne mehr Ordnung schaffen möchten, allerdings nicht wissen, wie sie das angehen sollen.

Doch es gibt viele gute Wege mehr Ordnung in seinem Leben zu haben, und diese müssen weder zeitaufwendig, noch teuer oder gar kompliziert sein.

So schaffst du mehr Ordnung

Der erste und wichtigste Schritt ist der, dass man von seinen gewohnten Wegen abweicht und versucht völlig neue Methoden zu erschließen. Mag sein, dass einem die Eltern hier und da wichtige Sachen beigebracht haben und andere gute Ratschläge haben – aber nicht jeder gute Rat trifft auf einen selbst zu.

Hier ein paar Tipps mit denen man definitiv für Ordnung sorgt:

1. Ausmisten

Der Teil fällt vielen Menschen besonders schwer. Es gibt sehr viele Dinge, selbst gemacht oder geschenkt bekommen, die nicht einfach nur Gegenstände sind, sondern einen emotionalen Wert besitzen. Deswegen fällt es auch so schwer sich davon zu trennen. Die ersten Bilder der Kinder, der süße Teddybär, den einen der Partner auf dem Rummel geschossen hat, die ersten Kinderschühchen, der Bauchabdruck von den einzelnen Schwangerschaften. Natürlich bedeutet einem das viel, und man möchte seine Erinnerungen nicht einfach weg werfen. Aber sind wir mal ehrlich: Auch die eigenen Räumlichkeiten haben Grenzen. Und wer schaut sich schon jeden Tag die alten Kinderbilder an, schmust mit dem Plüschbären oder betrachtet den Bauchabdruck von damals? Auch wenn die Sachen emotional wertvoll sind, sollte man sich nicht mit die ganze Bude mit Erinnerungsstücken zukleistern.

Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“, sollte man auch seine Wohnung so einrichten. Zu viele Möbel und zu viele Unterlagen, sowie Dekoelemente, lassen die Wohnung kleiner wirken als sie ist. Warum? Weil sie bis zum Anschlag voll gestopft ist.

Funfact: In mehreren Untersuchungen hat man festgestellt, dass die Menschen viel glücklicher sind, wenn sie nicht so viel haben. Das heißt natürlich nicht, dass sie sich nie was gönnen sollen, aber viel von dem Kram, den man sich anschafft, braucht man gar nicht.

Ein guter Tipp: Alles was man ein bis zwei Jahre lang nicht angerührt hat (Bücher, Spiele, Bilder, DVDs, CDs, Kleidungsstücke) kommt rigoros weg. Man muss es ja nicht auf den Müll schmeißen, einige Sachen kann man auf dem Flohmarkt, in Second Hand Läden und online über Plattformen wie E-Bay verkaufen.

2. Ablagen abschaffen

Gehört man zu diesen Menschen, die alles gerne in die Ablage schieben? Sicherlich mag so eine Ablage zum Sortieren ganz sinnvoll sein. Beispielsweise, wenn man bei seinem Papierkram nicht die Rechnungen, die Aufträge und die Bestellungen auf einem Stapel haben will. Bei so manchen Menschen ist es jedoch problematisch so eine Ablage zu haben. Denn wenn sie so etwas haben, neigen sie gerne dazu, die Papiere einfach nur wieder neben sich in die Ablage zu verfrachten. Und das so lange, bis die Ablage überquillt.

Für einige von uns ist die Ablage völlig ungeeignet. Für diese Menschen sollte die Ablage schnellstmöglich vom Schreibtisch und der nähren Umgebung verschwinden. So ist man jedes Mal, wenn die Papiere abgearbeitet sind, dazu gezwungen, die Papiere gleich weg zu heften. Das spart letzten Endes nicht nur viel Zeit, es sieht auf dem Schreibtisch auch gleich viel ordentlicher aus.

3. Zusätzliche Schränke und Regale

Hat man viel Papierkram und weiß nicht, wohin damit? Die Ordner stehen einfach nur auf dem Schreibtisch herum und die restlichen Gegenstände stapeln sich auf dem Schreibtisch? Dann ist es allerhöchste Zeit für ein paar neue Aktenschränke und Regale. Viele platzsparende Möbelstücke kann man prima an der Wand, unter dem Schreibtisch oder an anderen Stellen aufstellen und dort alle Dinge verschwinden lassen, die man nicht alle paar Minuten benötigt. In die Schubladen kommen alle Lineale, zusätzlichen Stifte, Büroklammern, Karteikarten, Umschläge und anderer Kleinkram.

Aktenschränke eignen sich prima für Mappen und Ordner, auf die man nicht regelmäßig zugreifen muss. Das schafft jede Menge Platz und lässt alles viel ordentlicher aussehen.

4. Möbel umstellen

Für mehr Ordnung und ein besseres Wohlbefinden, kann es durchaus hilfreich sein, wenn man die Möbel ein wenig umstellt. Die Wege zu Fenstern und Türen sollten beispielsweise immer frei sein. Aber auch der Zugang zu anderen Dingen (Schrank, Schubläden, Sofa, Kühlschrank und dergleichen) sollte nicht von anderen Gegenständen versperrt sein. Dafür muss man sich nicht zwangsläufig neue Möbel zulegen, sondern einfach nur ein Möbelstück mit dem anderen tauschen.

5. Alles hat seinen festen Platz

Kennt ihr diese Menschen, die ständig nach verlorenen Gegenständen suchen oder gehört ihr vielleicht sogar zu diesen Menschen, die laufend irgendwas verlieren? Dann könnte es eventuell daran liegen, dass man seine Sachen immer wieder an den unterschiedlichsten Stellen ablegt. Heute liegt der Schlüssel in der Küche, morgen liegt er im Wohnzimmer und regelmäßig vergisst man den Schlüssel in irgendeiner Hosen- oder Jackentasche. Das Gleiche gilt dann fürs Handy, die Nagelschere, die Taschentücher und vielem mehr.

Die Lösung? Alles hat seinen festen Platz. Man legt einen Platz für diesen Gegenstand fest (das muss mit dem Partner abgesprochen sein) und gewöhnt sich an, das auch durchzuziehen. Dabei müssen aber alle an einem Strang ziehen. Es hilft nichts, wenn man selbst immer darauf achtet, dass alles auf seinem Platz liegt, der Partner wirft aber nach wie vor seine Sachen umher.

Am besten gewöhnt man sich an, alle Sachen, die man nicht mehr braucht, gleich wieder an den vorgesehen Ort zu legen. Zum Beispiel heißt es dann, Schublade auf, Schere raus holen, schneiden, Schere wieder zurück.

6. Gleich erledigen

In vielen Fällen kann man sich ein großes Chaos und jede Menge Dreck und Arbeit sparen, wenn man sich sofort um den Missstand kümmert. Beispielsweise in der Küche. Man hat gekleckert? Dann her mit der Küchenrolle und weg mit dem Fleck. Es sind beim Brotschneiden Krümel abgefallen? Sofort aufnehmen und in den Müll werfen. Man ist mit dem Essen fertig? Dann ab in die Küche und weg mit dem Geschirr (im Idealfall, sofern der Geschirrspüler noch frei ist, direkt hinein).

Das Prinzip lässt sich auf viele Situationen übertragen. Man muss nicht warten, bis sich die Papiere auf dem Schreibtisch stapeln. Oder bei den Lebensmittelresten im Topf darauf warten, dass sie angetrocknet sind (man könnte sie ja schon mal einweichen).

7. Regelmäßig Ordnung in die Sache bringen

Um alles sauber und ordentlich zu halten, gehört eine kleine Routine dazu. Jeden Tag ein kleines Bisschen, und schon ist alles erledigt und hübsch. Diese Regelmäßigkeit macht auf Dauer einen riesigen Unterschied aus. Es ist nicht das Gleiche, ob man nun jeden Tag bloß ein paar Minuten mit Leichtigkeit zum Aufräumen benötigt, oder einmal in der Woche mehrere Stunden harte Arbeit vor sich hat.

Welcher Typ seid ihr? Haltet ihr gerne Ordnung oder eher nicht? Wie funktioniert es mit Mitarbeitern, Angestellten, Kollegen oder dem Partner? Sind sich alle über das System einig, oder wirft jeder seinen Kram umher?

Wie kann man mehr Ordnung schaffen?
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Verena Walter

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