Umzüge in Berlin vereinfachen – einfache Tipps

Ein Umzug ist eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, insbesondere in einer großen Stadt wie Berlin, wo alles sehr hektisch ist und Baustellen & Stau zur Tagesordnung gehören.

Angefangen von dem Einpacken des gesamten Eigentums, vom Transport von der einen in die anderen Beibe und vieles mehr. Ich kenne da auch einen Bekannten, der immer wieder die gleichen Probleme beim Umzug in Berlin hat. Er zieht nämlich alle zwei Jahre um und hat jedes Mal die gleichen Probleme. Er packt seine Sachen immer viel zu spät in die Kartons, holt sich die Hilfe immer in letzter Minute und passt auch bei vielen anderen Dingen nicht auf.

Falls ihr auch mal diese Probleme habt, dann könnte dieser Artikel euch weiter helfen:

Tipp 1: Rechtzeitig packen

Man weiß in der Regel ungefähr wann der Umzug nach oder innerhalb Berlins stattfindet, aber dieser Bekannte schafft es immer wieder bis zur letzten Minute zu warten, bis er die Sachen einpackt. Dabei achtet er auch überhaupt nicht darauf, was er wie einpackt, sondern wirft die Sachen querbeet in eine Kiste. Dadurch ist schon ganz oft sein Geschirr zu Bruch gegangen, sind seine Bücher verknickt und auch Kleidungsstücke schmutzig geworden.

Aufgrund der Hetze hat er dann auch überhaupt nicht darauf geachtet, wie schwer die Kartons werden und hat einige so überladen, dass ihm schon manche Kartons im Treppenhaus auseinander gefallen sind.

Nicht zuletzt schafft unser Bekannte es jedes Mal aufs Neue in letzter Minute für Kartons zu sorgen, mit denen er umziehen kann. Schon so manches Mal hat er auch gar nichts eingepackt und die Arbeit irgendwelchen Umzugshelfern überlassen, die von dieser undankbaren Arbeit natürlich überhaupt nicht begeistert waren.

Dabei könnte man dieses Problem ganz einfach beheben, indem man einfach täglich ein kleines Bisschen macht. Um Beispiel könnte man einfach, wenn man weiß, dass man in einem Monat auszieht, jeden Tag eine oder zwei Kisten zusammen packen. Dabei fängt man natürlich mit den Dingen an, die man aktuell nicht benötigt. Zum Beispiel, wenn man den Umzug im Sommer macht, können alle warmen Kleidungsstücke für den Winter bereits eingepackt werden. Oder man fängt mit ein paar Büchern an, die man ohnehin die nächsten Tage nicht lesen wird. So kommt man Stück für Stück voran, und hat am Tag immer noch ausreichend Zeit für andere Verpflichtungen.

Tipp 2: Beschriften

Durch die verspätete Hilfe, die mein Bekannter sich genommen hat, hat er auch überhaupt nicht daran gedacht dass es hilfreich wäre die Kartons zu beschriften. Dadurch kamen die Kartons nämlich immer in der neuen Wohnung an, ohne jegliche Information für welchen Raum welche Kiste war und hat sich dann beim Auspacken einen Wolf nach den jeweiligen Gegenständen gesucht. Dabei wäre es ein Kinderspiel, wenn er einfach die Kisten nach Zimmern sortiert. Zum Beispiel steht dann bei der Kiste mit dem Duschgel und dem Shampoo direkt „Bad“ drauf.

Würde mein Bekannter das auch so machen und direkt die Zimmer drauf schreiben, hätte er es viel einfacher.

Tipp 3: Hilfe organisieren

Damit alles an Tag X glatt abläuft, ist es wichtig sich die Hilfe rechtzeitig zu organisieren. Dabei kann man sowohl ein Umzugsunternehmen, wie auch die eigene Verwandtschaft oder den Freundeskreis zur Hilfe holen. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die ebenfalls einen vollen Terminkalender haben und eigene Verpflichtungen erledigen müssen. Daher sollte man die Hilfe nicht in letzter Minute beschaffen, sondern sich mehrere Wochen im Voraus bei ihnen melden und sie fragen, ob sie für Tag X verfügbar sind.

Mein Bekannter schafft es jedes Mal den Termin so lange vor sich her zu schieben, dass dann nur noch wenige Helfer da sind. Was ich auch nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass er wirklich bis Tag X abwartet und nicht beispielsweise das Wochenende vorher nimmt, wo die Leute in der Regel etwas mehr Zeit haben. Natürlich haben die Menschen dann unter der Woche (vor allen Dingen morgens) was anderes zu tun. Beispielsweise arbeiten!

Was mein Bekannter auch nie hinbekommt ist die Hilfe für die Umzugsunternehmen richtig zu suchen. Anstatt beispielsweise Umzugsunternehmen Berlin zu suchen, damit die Suche in Google auf den Bereich Umzüge in Berlin eingeschränkt ist, googelt er allgemein nach einem Umzugsunternehmen. Da ist es schon oft vorgekommen, dass er ein Unternehmen engagieren wollte, das überhaupt nicht in seiner Nähe arbeitet. Das wird dann nur unnötig teuer und kostet viel Zeit.

Tipp 4: Reihenfolge festlegen

Dank der Wohnungsbesichtigung und einer Blaupause kann man sehen, welches Zimmer ganz hinten ist, und welches Zimmer sich ganz vorne befindet. Dadurch kann man viel Zeit sparen und alles gut organisieren. Nehmen wir als Beispiel eine lang gezogene Wohnung, bei der ganz hinten das Schlafzimmer ist, danach kommt das Bad und ein Gästezimmer auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist eine Wohnküche.

In dem Fall wäre es clever, wenn man die Kisten fürs Schlafzimmer zuerst einräumt, sich dann um den nächsten Raum kümmert und erst dann die Kartons in den Flur packen, die dort hingehören. Würde man erst die Kartons in den Flur packen, wäre es schwierig dort durchzukommen und es bietet eine große Stolpergefahr.

Tipp 5: Sorgsam packen und auf das Gewicht achten

Beim Einpacken der Utensilien, sollte man darauf aufpassen, dass alles gut verpackt ist und die Kisten nicht zu schwer werden. Ebenfalls ist es wichtig die zerbrechlichen Gegenstände zusätzlich in Kleidungsstücke, Decken oder in Zeitungspapier zu wickeln, sowie auch die Hohlräume mit Zeitungspapier auszustopfen, sodass sie rundum geschützt sind.

Wie gesagt, mein Bekannter wirft einfach alles durcheinander und achtet überhaupt nicht darauf, ob die Kisten zu schwer sind oder nicht, weswegen die ihm schon mehrmals auseinander gefallen sind. Das ist nicht nur ätzend für die ganzen Umzugshelfer, sondern auch für die Nachbarn, die erst einmal durch das laute Geschepper vor die Tür laufen und dann noch eine gewaltige Unordnung gesehen haben.

Die Freude der Nachbarn war besonders groß, als eine Kiste mit Geschirr kaputt gegangen war und alles im Treppenhaus verteilt war.

Wie oft seid ihr schon umgezogen?

Habt ihr schon ein paar Umzüge hinter euch? Und wie anstrengend war das für euch? Habt ihr viele Probleme damit, oder geht es euch leicht von der Hand? Nehmt ihr Umzugsunternehmen in Anspruch oder habt ihr immer ein paar Freunde und Familienangehörige, die euch helfen können? Was zahlt ihr im Schnitt für ein Umzugsunternehmen und wie effektiv ist euer Umzug? Kennt ihr noch weitere Tipps und Tricks für einen unbeschwerten Umzug, oder habt ihr neue Tipps heute kennen gelernt?

Hinterlasst gerne einen Kommentar mit euren Tipps und Tricks, euren Ansichten und euren Erfahrungen in der Kommentarsektion und gebt dem Artikel eine positive Bewertung, wenn er euch gefallen hat. Möchtet ihr den Beitrag gern mit Freunden und Kollegen teilen, dann dürft ihr ihn gerne auf Facebook setzen.

Ich bedanke mich für eure Zeit, hoffe, dass ich euch helfen konnte und wünsche euch einen fantastischen Tag. Bleibt gesund und ich wünsche euch viel Erfolg beim nächsten Umzug.

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Verena Walter

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