Angst in der Schwangerschaft

Angst in der Schwangerschaft ist eine psychische Erscheinung, die durchaus häufig vorkommen kann.

Wovor können Schwangere Angst haben?

Schwangere können vor ihrem Bauch Angst haben, Schwangere können sich vor der Zukunft fürchten und Schwangere können sich am allerhäufigsten davor fürchten, dass es ihrem Baby nicht gut geht.

Angst vor dem eigenen Schwangerschaftsbauch

Angst vor dem Bauch bedeutet, dass die Frauen sich nicht mit dem Bauchgefühl anfreunden können. Es ist ihnen unwohl, dass etwas in ihrem Bauch wächst und sich bewegt. Auch das Gefühl, dass die Hosen nicht mehr passen, kann sehr unangenehm sein.

Viele Schwangere fühlen sich nicht mehr attraktiv und mögen nicht, wie sich ihr Körper und ihre Haut verändert. Zum Beispiel bekommen sie Pickel oder sogar Akne von den Hormonen.

Angst vor der ungewissen Zukunft

Eine weitere, sehr verständliche Angst der Schwangeren, ist die Angst vor der Zukunft. Hier ist es so, dass man Angst vor seinem eigenen Leben haben kann. Wenn man plötzlich zu zweit oder zu dritt ist, dann ist es so, dass alles neu ist.

Um Angst zu vermeiden sollte man rechtzeitig alles vorbereiten. Es ist wichtig, alles noch in der Schwangerschaft für die Geburt vorzubereiten.

Es sollte ein Kinderzimmer vorhanden sein. Dort sollten Möbel wie Wickeltisch, Kleiderschrank und Wiege enthalten sein. Ein Windeleimer ist natürlich auch sehr wichtig. Alles sollte einen geordneten Platz haben.

Eine Schwangerschaft, die auf lose Bäume eingegangen wird, steht unter keinem guten Stern und kann häufig nicht zu einer zufriedenen Mutter-Kind-Beziehung führen.

Angst vor Fehlgeburt

Eine begründete Angst in der Frühschwangerschaft ist die Angst vor Fehlgeburt. Jede Blutung kann das Ende einer Schwangerschaft bedeuten. Der behandelnde Arzt kann dann den Sitz der Schwangerschaft prüfen.

Auch ein HCG-Test kann innerhalb der Schwangerschaft durchgeführt werden. Mittels des HCG-Wertes kann der Zeitpunkt der Schwangerschaft bestimmt werden.

Zeigt dieser aber nicht mehr positiv an, dann ist man nicht mehr schwanger. Es ist aber eher ungewöhnlich, den Schwangerschaftstest mehr als einmal in der Frühschwangerschaft durchzuführen.

Man kann sich auch ein Stetoskop besorgen und sich damit auf den Bauch horchen. So ist der Herzschlag des Kindes zu fühlen und die Mama kann sich viel besser auf das Kind einstellen. Das Abhören mit dem Stetoskop gibt Ruhe und kann ab der 24. Woche täglich am besten abends durchgeführt werden. Es gibt auch extra Hörgeräte, die auf das Baby horchen lassen

Angst vor der Geburt

Viele Schwangere haben auch Angst vor der Geburt. Die Geburt kann ein traumatisches Ereignis sein. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich gut über den Ablauf der Geburt zu informieren.

Wer sich eine ungefähre Vorstellung von der Geburt machen kann, der braucht sich nicht zu sehr vor der Geburt fürchten. Wer die verschiedenen Geburtsmodalitäten schon durchgearbeitet hat, der kann sich einen angenehmen Geburtsverlauf planen, muss sich aber doch immer ein bisschen von der aktuellen Situation überraschen lassen.

Wer gut informiert in die Schwangerschaft geht, der macht sich tendenziell weniger sorgen. Wer sich zum Beispiel von einer Hebamme begleiten lässt, der hat immer einen Ansprechpartner und kann sich bei Unsicherheiten an jemanden wenden. Das gibt Sicherheit, sich mit einer zweiten Meinung abzugleichen und jemandem fragen zu können.

Auch wenn alles gut geht, ist es auf jeden Fall gut, dass eine zweite Meinung da ist. Denn so kommt es gar nicht erst zu vielen Unsicherheiten.

Wenn Sie gerne im Internet sind, dann ist es so, dass Sie sich auch in einem Online-Forum begleiten lassen können. Dort gibt es Experten und Teilnehmer, die sich mit dem Thema Geburt beschäftigen und es werden alle wichtigen Fragen, die in den einzelnen Schwangerschaftswochen ansammeln, behandelt. So ist man gut informiert und kann alles mit ausreichend Zeit abwickeln. Wer für alles einen Plan hat, den erwarten nicht so viele Überraschungen.

Frau im 8. Monat schwanger

Angst vor Krankheiten beim Baby

Es gibt natürlich aber noch andere Ängste, die Schwangere haben können. Die Angst vor Fehlbildung ist zum Beispiel verbreitet. Man kann sich davor fürchten, dass der kindliche Körper fehlgebildet ist oder dass das Kind eine schwere Krankheit hat. Das kommt selten vor, aber ist möglich.

Wenn die Schwangere wirklich Angst vor so etwas hat, dann hat das auch einen Grund. Zum Beispiel kann es sein, dass in der Familie Vorerkrankungen vorliegen, die eine Schwangerschaft gefährden. So kann es auch sein, dass das Kind unter einer Stoffwechselerkrankung leidet.

Dieser Punkt kann leider erst nach der Geburt geklärt werden und kann der Schwangeren ein gewisses Unwohlsein zufügen. Man kann nicht alle Ängste beseitigen, aber die meisten Ängste sind zu klären.

In schlimmen Fällen ist es bei Schwangeren so, dass sehr tiefe, innere Ängste auftreten und ganze Welten vor dem Bewusstsein der Schwangeren aufbrechen. Das ist dann eine ernsthafte Erkrankung, die auch ernsthaft behandelt werden muss.

Ängste sind also wirklich nicht unbegründet, aber meistens ist es so, dass die meisten Ängste unberechtigt sind. Es ist aber wichtig, Ängste zu behandeln, denn eine Schwangere mit offensichtlicher Angststörung ist ein wirklich ernster Fall.

Wenn die Angst in der Schwangerschaft einmal aufgetreten ist, dann kann es sein, dass dies nach der Schwangerschaft nicht besser wird. Eine Mama,die ein Neugeborenes hat, sollte sich bei festgestellten Angestörungen auf jeden Fall eine sichere Begleitung besorgen.

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Verena Walter

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