Sich entspannen können – am siebten Tag sollst du ruh’n

Das Leben in der heutigen Zeit ist so stressig und hektisch, da ist es dringend nötig sich einen Tag in der Woche eine Auszeit zu gönnen; aber viele wollen sich entspannen können, tun sich damit jedoch sehr schwer. Und das ist schade, denn diese Auszeit ist es, die einem wieder die Energie für die kommende Woche gibt, dem Gehirn eine Pause gönnt und die Kreativität wieder ankurbeln kann.

Immer was zu tun

Viele Menschen wollen sich ausruhen, die Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen, aber dann fällt ihnen etwas ein, was noch dringend erledigt werden muss. Und ehe man es sich versieht, hat man sich wieder zig Aufgaben aufgehalst und kommt überhaupt nicht mehr zum Entspannen. Man wollte eigentlich nur den Geschirrspüler ausräumen, plötzlich merkt man, dass man ja noch die Wäsche machen muss, eigentlich könnte man ja noch mal die Wohnung saugen, und wenn man schon mal dabei ist, wäre es doch eine gute Gelegenheit den Boden zu wischen… Ach und die Fenster sehen ja auch wieder schäbig aus… Zack – und anstatt der einen kleinen Aufgabe, macht man mit einem Mal zwanzig.

Rastlos durch Mitmenschen

Manchmal ist es aber auch so, dass man von seinen Mitmenschen um etwas gebeten wird, und dann laufend für andere herum läuft und Dinge erledigt. Der eine braucht Hilfe mit dem Rasenmäher, der andere will etwas aufbauen und wieder jemand braucht eine Fahrgelegenheit. Sicher hilft man der Familie und auch Freunden aus, wenn sie Hilfe brauchen, aber von Zeit zu Zeit muss man sich auch erlauben können dem Freund abzusagen – und das vielleicht schon bevor man völlig ausgebrannt ist und krank wird. Dieses Verpflichtungsgefühl gegenüber seinen Mitmenschen darf man nicht so sehr in den Vordergrund lassen. Freunden helfen, okay, aber nur so weit, wie es die persönliche Zeit auch zulässt. Sofern kein Notfall anliegt, muss man auch mal sagen können: „Sorry, heute nicht.“

Innere Unruhe

In einigen Fällen liegt das Problem in einem selbst. Man ist voll mit Gedanken, es gibt so viele Dinge zu tun, die einen nicht in Frieden lassen, man beschäftigt sich im Kopf mit vielen Angelegenheiten, die einen aufwühlen. Es fällt einem ungeheuer schwer abzuschalten und hat das Gefühl die ganze Zeit auf heißen Kohlen zu stehen. Andere haben ein regelrechtes schlechtes Gewissen, weil sie sich einen Tag Freizeit raus nehmen.

Aktive Menschen

Nun mag man denken, das sind einfach besonders aktive Menschen – und bei einigen mag das auch zutreffen, aber auch aktive Menschen können viel sinnvoller ruhen, anstatt sich zig vielen stressigen Arbeiten zu widmen. Wie wäre es mit einer Wanderung durch einen Wald oder auf einen Berg? Wie wäre es mit einem stressfreien Tag im Fitnessstudio oder einer ausgiebigen Joggingtour im Park? Dabei kann man den ganzen Stress der letzten Tage abarbeiten, den Kopf frei kriegen und etwas für den Körper tun. Das mit dem „am siebten Tage sollst du ruhen“ bedeutet ja nicht unbedingt, dass man vor dem Fernseher sitzen muss, sondern dass man sich entspannt und ein wenig was für sich tut.

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Verena Walter

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