Wenn die Kinder den Traum ihrer Eltern leben

Nicht selten kommt es vor, dass die Eltern Pläne in ihrem Leben haben, sie verfolgen wollten, sie aber für ihre Kinder aufgeben und/oder an die Kinder weiter geben; das hat zur Folge, dass die Kinder den Traum ihrer Eltern leben müssen.

Wie alles beginnt

Die Mutter wollte die beste Ballerina werden oder der Vater hat das Geschäft von seinem Vater und der von seinem Vater geerbt und möchte es an seinen Sohn weiter geben. Dann kommt ein Kind und die Karriere als Ballerina ist dahin bzw. der Vater freut sich auf einen Stammhalter, der seinen Laden übernehmen wird. Sobald das Kind das richtige Alter erreicht, wird ihm nahe gelegt, wie wichtig es ist dies und jenes zu können und man hofft, dass die Kinder den eigenen Traum leben. Von da an wird gelernt, trainiert und vieles mehr.

Blöd nur

Die Eltern setzen alle Hoffnungen in ihr Kind. Ihr Kind kann das, es wird einmal die beste Ballerina, der beste Arzt, das Kind das Geschäft übernehmen wird, was auch immer. Allerdings ist das, was die Eltern wollen nicht automatisch das, was die Kinder wollen. Während der Vater möchte, dass das Kind eine Firma übernimmt, die weltweit Geschäftskunden hat und gut floriert, kann es sein, dass das Kind viel lieber als Tierarzt sein Geld verdienen möchte.

Das hat zur Folge

Üben die Eltern Druck auf die Kinder aus (finanziell, emotional oder dergleichen), dass das Kind ihren Wünschen nachkommen soll und die Kinder machen mit, weil sie ihre Eltern lieben und nicht enttäuschen wollen, bedeutet das im Endeffekt, dass das Kind sich für etwas verbiegt, was es nicht mag, wofür es kein Interesse und keine Leidenschaft hat und wird letzten Endes unglücklich werden.

Warum Kinder ihre eigenen Träume brauchen

Auch wenn man es mit seinen Wünschen fürs Kind gut meint, ob nun der eigene verpasste Traum oder die generelle Vorstellung, ist es wichtig, dass das Kind seine eigene Leidenschaft findet und dieser auch folgt. Nur so kann das Kind zum Einen einen guten Job hinlegen, die Energie aufbringen alles dafür zu tun, um den eigenen Traum zu erfüllen und auf der anderen Seite die Chance haben glücklich zu werden. Und ist es nicht das, was man sich für sein Kind wünscht? Glück?

Unterstützen, bitte!

Mag sein, dass man von dem Traum des Kindes selbst nicht besonders viel hält (weil man vielleicht der Meinung ist, dass man als Friseur oder als Bäcker nicht viel verdient und sich eigentlich für sein Kind einen rentableren Job wünscht), aber das Beste und Wichtigste für das Kind ist die Unterstützung der Familie, dass sie sagt: „Du kannst das, und wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich.“

Ein passender Film dazu: Blueprint – Blaupause. Sehr sehenswert!

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Verena Walter

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