Gut geplant ist halb gewonnen – Warum Planung zählt!

Viele Menschen leben sehr spontan und fangen mit ihrem Vorhaben sofort an, ohne sich vorher Gedanken gemacht zu haben – dabei geht es viel schneller (aber auch einfacher), wenn man sich die Zeit für die notwendige Planung nimmt.

Beispiel Referat:

Es ist mal wieder soweit, der Lehrer möchte, dass die ganze Klasse in Referat hält. Für dieses Referat hat man rund 2 Wochen Zeit und man darf sich das Thema selbst aussuchen. Soweit so gut. Aber wer klug ist, fängt nicht einfach an Plakate voll zu kritzeln, sich irgendwelche Fakten aus den Fingern zu saugen und eigens ausgedachte Grafiken zu erstellen.

Zuerst sucht man sich das entsprechende Thema aus, beispielsweise ein Referat über einen bekannten Schauspieler. Dann setzt man sich hin und sucht alle relevanten Informationen raus. In diesem Fall würde man wohl Fragen beantworten wie:

– Wann und wo wurde der Schauspieler geboren?

– Wie ist er aufgewachsen?

– Wann hat es mit seiner Karriere angefangen?

– Wie heißen die bekanntesten Stücke bei denen er mitgewirkt hat?

– usw.

Hat man dann alle wichtigen Informationen zusammen getragen, kümmert man sich dann um die entsprechende Präsentation. Bilder, Grafiken, vielleicht auch ein kurzes Video.

Richtig geplant:

Wenn man vor einer Aufgabe steht, die man so noch nie gemacht hat, sollte man sich im Vorfeld immer eine Strichliste machen, bei der man die einzelnen Punkte abhakt.

In dem oben genannten Beispiel würde die Liste so aussehen:

– Thema aussuchen

– Informationen beschaffen

– Bilder raus suchen

– Grafiken erstellen (falls nötig)

– Plakate beschriften oder ggf. eine Power Point Präsentation machen

– Wichtigste Infos auf Karteikarten notieren.

Diese Form der Bearbeitung funktioniert auf allen anderen Ebenen; Haushalt, Familienplanung, finanzielle Ziele usw. Wichtig ist nur, dass man weiß mit welchem Schritt man beginnt und mit welchem Schritt die Aufgabe erledigt ist.

Wer gewisse Aufgaben schon mehrere Male gemacht hat (vielleicht weil diese zum Beruf gehören), wird nach geraumer Zeit Routine darin haben und braucht keine Strichliste mehr.

Auch im Beruf

Stell dir mal vor ein Architekt hätte keine Skizze angelegt, der Bauleiter hätte nicht die richtigen oder zu wenig Materialien bestellt und jedes Mal hapert es, weil irgendwer irgendwas nicht bedacht hat. Jedes Mal kommt es während des Bauens ins Stocken – und das nur, weil nichts vernünftig geplant wurde. Hier fehlen die Eisenstangen, da fehlen die Steine, da fehlen Mörtel und Beton, dann fehlen wieder die Fliesen, die Fenster hat keiner bestellt und und und. Was da für ewige Verzögerungen kommen würden – und das gilt natürlich auch für andere Berufe und Bereiche!

Man kann nicht alles planen

Manchmal ist es so im Leben, dass sich gewisse Dinge nicht planen lassen: Man ist ungewollt schwanger geworden, will das Kind aber behalten – Von heute auf Morgen wurde man gefeuert – Über Nacht hat der Partner seine Koffer gepackt – Nach einer langjährigen Geschäftsbeziehung springt ein guter Kunde ab – etc. Aber die Dinge, die sich planen lassen – und bei denen man noch keine Routine hat – sollte man nicht Hals über Kopf beginnen. Was macht es schon, wenn die Planung 5, 10 oder 20 Minuten dauert? Dafür ist das, was am Ende dabei raus kommt, vernünftig.

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Verena Walter

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