Gesundheit – eine Sache der Einstellung?

Immer wieder wird gepredigt, dass die Gesundheit mit Sport und guter Ernährung zu tun hat. Nur die richtige Kombination würde für eine ausgeprägte Gesundheit und ein langes Leben sorgen. Doch vermehrt wird von ganz erstaunlichen Wundern berichtet, in denen die Menschen nur mithilfe ihrer Einstellung schwere Krankheiten überwunden haben.

Wie soll das gehen?

Angeblich soll sich mit einer positiven Einstellung alles zum Guten wenden. Wenn man beispielsweise Krebs hat und der schon ziemlich voran geschritten ist, soll man einfach positiv denken, sich nicht mit den negativen Dingen beschäftigen und ähnlich wie bei dem Prinzip der Bestellung ans Universum oder dem Prinzip von The Secret, verschwindet dieser Krebs wie von alleine.

Was ist der Grund dafür?

Während Ärzte vom medizinischen Standpunkt aus völlig ratlos sind, wie das sein kann, sind spirituelle Menschen davon überzeugt, dass die positiven Schwingungen für eine Heilung im Körper sorgen. Dementsprechend halten viele auch Stress für die Ursache zahlreicher Krankheiten – und in einem gewissen Rahmen stimmt das sogar. Allerdings lassen sich nicht alle Krankheiten auf Stress zurück führen und ebenso lassen sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle Krankheiten mit positiver Einstellung wieder weg wünschen. Zumindest nicht ausschließlich.

Sicher: Eine positive Einstellung ist hilfreich. Man kommt besser mit der Krankheit klar, man freut sich seines Lebens und durch das Glücklichsein schüttet man mehr positive Hormone aus. Diese sind für den Heilungsprozess eine gute Unterstützung, und nicht umsonst sagt man „Lachen ist die beste Medizin“.

Ebenso ist es richtig, dass man mit einer negativen Einstellung viel negatives zu sich ran zieht. Wer beispielsweise laufend rumbölkt und mit seinen Mitmenschen nicht gut umgeht, der braucht sich auch nicht wundern, wenn die Mitmenschen nicht freundlich zu einem sind. Ebenso sind die Menschen in der Umgebung viel freundlicher, wenn man ihnen freundlich und mit Frohsinn begegnet.

Also hilft eine positive Einstellung doch bei der Gesundheit?

Im Grunde ist es gut, wenn man bei schlimmen Schicksalsschlägen, persönlichen Problemen, Hindernissen und Krankheiten seine positive Einstellung bewahrt und sich nicht nur auf das Negative konzentriert.

Warum? Weil das Negative einen nur blockiert. Man kann nicht mehr klar denken und demzufolge auch nicht mehr klar handeln. Außerdem wird die Ausschüttung positiver Hormone wie Endorphine gehemmt.

Allerdings hilft die positive Einstellung nicht allein. Es genügt nicht sich bloß positive Gedanken zu machen. Mal angenommen es liegt eine wichtige Klausur vor und man hat Bedenken, dass man die schafft. Dann ändert sich alles nicht mit einem Mal, weil man plötzlich positiv darüber denkt. Wer eine Klausur gut bestehen will, sollte sicher positiv darüber denken, aber auch die entsprechende Arbeit investieren, um den Lernstoff in den Kopf zu bekommen. Genauso muss man sich, wenn man auf Jobsuche ist, irgendwo bewerben. Einfach nur Daheim sitzen und positiv denken, genügt nicht.

Im Krankheitsfall ist es genau das gleiche. Es ist gut, wenn man positiv drüber denkt, aber die ärztliche Hilfe sollte man nicht ausschließen, vor allen Dingen nicht in ernsten Fällen. Schließlich bilden sich ja trotz positiver Einstellung Zahnstein, und man muss trotzdem zum Zahnarzt, nicht wahr?

Glaubt ihr daran, dass man mit einer positiven Einstellung eine bessere Gesundheit aufbauen kann, oder ist das für euch undenkbar?

Gesundheit – eine Sache der Einstellung?
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Verena Walter

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