Im Falle meines Todes – Testament Ja oder Nein?

Der Gedanke über den Tod ist nicht besonders angenehm. Ich für meinen Teil denke nicht gerne dran, und ich glaube, eigentlich geht es jedem so. Aber da keiner von uns weiß, was einem noch alles passieren kann, ist es wichtig, dass man sich mit dem Thema rechtzeitig auseinander gesetzt hat.

Es gibt genügend Menschen, die dachten: Mir wird das schon nicht passieren.

Und plötzlich hatten sie einen Autounfall und liegen im Koma – andere versterben von heute auf Morgen, wieder andere werden an lebenserhaltende Geräte angeschlossen. Für all das kann man Vorsorge treffen und ein Schriftstück aufsetzen, mit dem man sich und seine Familie absichern kann.

Beispielsweise man hat einen Partner und 2 Kinder und während man gerade vom Einkauf zurück fährt, kracht es und alles ist vorbei. Ist es da nicht beruhigend zu wissen, für die Familie vorgesorgt zu haben? Eine Lebensversicherung abgeschlossen und ein Testament aufgesetzt zu haben?

Allerdings gibt es bei einem Testament ein paar Dinge zu beachten, so bekommen zum Beispiel die engsten Verwandten (die Kinder und mehr) ihren Pflichtteil von 25 %, es sei denn, es gäbe nachweislich einen guten Grund, warum sie nicht beerbt werden sollten. Beispielsweise, weil ein Mordversuch dahinter liegt.

Für die Rechtsgültigkeit, sollten immer ein Anwalt/Notar zurate gezogen werden, und im Idealfall hinterlässt man ein von ihm beglaubigtes und in seinem Beisein unterschriebenes Schriftstück, damit es in keinem Fall verloren gehen kann.

Was so ein fehlendes rechtsgültiges Testament ausmacht, sieht man gut in dem Ohnsorg-Stück: Der letzte Wille. Da kämpfen die Familienmitglieer wie Hund und Katze und jeder zankt sich mit dem anderen um die kleinste Habseeligkeit der Verstorbenen. Gier frisst Hirn und es kommt in der Familie zu eskalierenden Streitigkeiten, die gar nicht nötig gewesen wären.

Ein Testament ist eine gute Absicherung, wenn man stirbt, für den Verstorbenen und alle Angehörigen.

Detaillierte Informationen und Wissenswertes zur Testament-Erstellung können hier eingesehen werden: https://www.mymoria.de/de/vorsorge/testament-wissenswertes-zur-erstellung-eines-testaments

Lieber zu früh dafür sorgen, also zu spät



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Verena Walter

4 Comments

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  • Vielen Dank für die Weitergabe dieser Informationen über Testamente. Meine Eltern haben über die Errichtung eines Testaments nachgedacht. Ich werde diesen Blog mit ihnen teilen und vorschlagen, dass sie sich mit einem Anwalt treffen, um die Idee der Testamentserrichtung weiter zu untersuchen.

  • Ich überlege schon seit Langem, ob ich ein Testament brauche oder nicht. Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich stimme Ihr voll zu, dass wir nie über unser Morgen sicher sein können. Ich werde mich bei meinem Notar melden, um Testament zu erstellen.

  • Gut zu wissen, dass die engsten Verwandten abgesehen von einigen Sonderfällen wie dem Mordversuch immer ihren Pflichtteil in Höhe von 25 Prozent des Nachlasses bekommen. Mein Onkel arbeitet als Notar seit fast 20 Jahren. Er sagt, dass er es oft erlebt hat, wie in dem Testament übersehene Verwandten um ihren Pflichtteil gerichtlich kämpfen.

  • Ich spiele momentan mit dem Gedanken ein Testament anzulegen. In dem Artikel steht, dass man für die Rechtsgültigkeit einen Anwalt/ Notar zur Absicherung und Beglaubigung des Testamentes zurate ziehen sollte. Meiner Meinung nach ist das ein wichtiger Punkt, den ich vorher nicht beachtet habe und ich hoffe, dass ich ein Notariat finden kann, dass mich dabei unterstützt.

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