10 Tipps für einen guten und günstigen Einkauf

Bist du auf der Suche nach ein paar Tipps für einen guten und günstigen Einkauf? Dann bist du hier genau richtig! Mit den folgenden Tipps kannst du künftig jede Menge Tipps sparen – und solltest du diese Tipps schon (komplett oder zum großen Teil) genau so umsetzen, machst du schon jede Menge richtig!

1. Einkaufsliste machen

Die Einkaufsliste ist zum einen eine gute Richtlinie, damit man selbst weiß, welche Produkte dringend gekauft werden müssen. Dabei kann, im Bereich Lebensmittel, ein Kochplan für die kommende Woche ebenfalls sehr hilfreich sein. So ist festgelegt welche Gerichte die nächste Zeit auf den Tisch kommen und welche Lebensmittel man noch besorgen muss. Diese Liste verhindert auch sehr gut Spontankäufe, denn was nicht auf der Liste steht, wird auch nicht eingekauft.

2. Bücken und strecken

In den meisten Supermärkten ist es so, dass die Menschen gerne nach den Produkten greifen, die sich auf Augenhöhe befinden. Das liegt daran, dass man sich zum einen nicht besonders anstrengen muss, und es hat den psychologischen Hintergrund, dass es einem dort natürlich auch eher ins Auge fällt. Das Produkt auf Augenhöhe ist allerdings nicht automatisch das beste Produkt – viele Produkte sind geschmacklich bzw. von der Qualität (fast) genau so gut, kosten aber bedeutend weniger. Die günstigeren Optionen sind meist die sogenannte Bück- und Streckware.

3. Satt einkaufen gehen

Wer hungrig einkaufen geht, riskiert spontane Appetitkäufe. Ab und an ist das sicherlich kein Problem, doch wer ständig diese Form des Einkaufens betreibt, macht nicht nur unnötige Ausgaben, er holt sich auch am laufenden Band Dinge ins Haus, die er nicht braucht. Bei einem Lebensmittelkauf und generell bei Großeinkäufen ist es sinnvoll, dass man zuvor etwas gegessen hat. Nicht so viel, dass man platzt, aber wenigstens gut gesättigt einkaufen geht. Das verhindert den Einkauf von spontanen Leckerbissen und unterstützt das Listen-Prinzip.

4. Kilopreis berechnen

Damit man einen guten Überblick über die jeweiligen Preise ist, sollte man wie bei der Bruchrechnung alles auf einen Nenner bringen. Das bedeutet, dass man alles auf eine Menge umrechnet, entweder auf den 100 Gramm oder gleich auf den Kilopreis. Das schafft einen besseren Überblick. Versucht in Kilo, in Liter, in Waschladungen oder in einer anderen Messeinheit umzurechnen. Dadurch bekommt man raus welches Produkt das preiswertere ist.

Beispielsweise kosten die Compact 3in1 Pods Colorwaschmittel rund 37 Cent pro Waschladung, das Wollwaschmittel von Perwoll für Sport- und Funktionstextilien hingegen kostet nur 16 Cent pro Waschladung. Oder auch bei Getränken: Eine große Flasche Africola kostet beispielsweise 1 Euro und ein Liter der Original Coca-Cola 1,50 – wenn einem beide Sorten schmecken, kann man doch dann auch die günstigere Variante nehmen.

5. Aufgepasst bei Angeboten

Gerne werden einem die Angebote mancher Produkte als besonderes Schnäppchen vermittelt, und in einem gewissen Rahmen stimmt das auch. Gerade die Markenprodukte sind bei Angeboten deutlich günstiger, als normal, aber nicht automatisch das günstigste Angebot. Sicher werden die Produkte hingestellt, als wären sie ein enormes Schnäppchen, dabei haben Sparfüchse von den günstigen No-Name Marken deutlich mehr. Außerdem stammen viele No-Name Produkte aus der Fabrik von namenhaften Herstellern.

6. Bar zahlen

Viele Menschen wissen die angenehme Zahlung per Karte zu schätzen, doch die Zahlung per Karte ist sehr unübersichtig. Wenn man ständig per Karte zahlt, weiß man gar nicht, wie viel man im Laufe der letzten Tage und Wochen für was ausgegeben hat (es sei denn man hätte ein Kassenbuch, aber das haben auch die wenigsten). Den besseren Überblick hat man mit einer Barzahlung. Hol dein Geld von der Bank ab und steck dir so viel Geld ein, wie du maximal für den Einkauf ausgeben möchtest. Wenn du die Preise gut verglichen und die Preise vor der Bezahlung überschlägst, hast du in etwa eine Ahnung wie viel der Einkauf kosten wird.

7. Große Einkäufe

Es hat sich raus gestellt, dass große Einkäufe günstiger sind, als viele kleine Einkäufe. Dadurch hat man alles gleich zusammen und muss (wenn man gründlich gewesen ist) nicht ständig wieder los, um etwas zu holen. Die vielen kleinen Zwischenkäufe laden auch gerne zum Spontankauf ein, denn für die kleinen Besorgungen schreibt man meistens keine Liste, und dann hat man keine Übersicht, und bums hat man wieder mehr im Einkaufskorb als man eigentlich wollte.

8. Preise vergleichen

Nicht nur vom Hersteller, sondern auch von Geschäft zu Geschäft unterscheiden sich die Preise von ein und dem selben Produkt enorm. Von dem einen zum anderen Geschäft kann man wenige Cents sparen, bei einem anderen Supermarkt kostet das eine Produkt vielleicht einen ganzen Euro weniger. Manche Schnäppchen kann man vielleicht auch online ergattern, wenn man ein Sonderangebot erwischt.

Allerdings sollte man sich davor hüten unnötig zu mehreren Geschäften zu fahren, nur weil dieses eine Produkt dort ein paar Cent weniger kostet, denn rechnet man die Fahrzeit und den Sprit dazu, ist es in den meisten Fällen auch nicht mehr günstiger. Fährt man aber ohnehin zu dem Supermarkt, weil dieser ein Produkt (oder mehrere Produkte) anbietet, was man nur dort bekommt, könnte man das Eine mit dem Anderen verbinden.

9. Regional & saisonal

Bei Obst und Gemüse hat man das günstigste Angebot, wenn man beides regional und saisonal kauft. Bei einigen Lebensmitteln, wie Ananas, Banane oder Chilischoten, ist das natürlich nicht machbar, weil sie im deutschsprachigen Raum nicht anwachsen. Bei anderen Lebensmitteln, wie Kürbis, Erdbeeren, Kirschen und Co. sollte man jedoch stets darauf achten welche Jahreszeit gerade ist. Wer sich mit den Saison-Lebensmitteln nicht gut auskennt, sollte sich unbedingt einen Saisonkalender für Obst und Gemüse zulegen – so läuft man nie Gefahr das Obst und Gemüse zur falschen Zeit zu kaufen.

10. Vorratskauf

Bei Putzmitteln, Kerzen, Toilettenpapier und Hygieneartikeln, kann man hervorragend auf Vorrat kaufen – vor allen Dingen, wenn diese Produkte reduziert angeboten werden. Ich mache das zum Beispiel, wenn ich in den Laden gehe und dort die Taschentücher, Küchenrolle oder Toilettenpapier zu einem reduzierten Preis vorfinde, dann packe ich gerne mehr davon ein und habe einen kleinen Vorrat zu Hause. Ich meine, Toilettenpapier, Küchenrolle und Co. brauche ich ohnehin irgendwann; dann kann ich die Sachen auch auf Vorrat kaufen. Dadurch habe ich langfristig gespart, denn ich habe mehr von der Vergünstigung einmal mehr von dem jeweiligen Produkt (bzw. von den Produkten) da und muss sie nicht so schnell wieder kaufen, und ich habe entweder die gleiche Menge zu einem günstigeren Preis ergattert, oder für den gleichen Preis einfach mehr Inhalt geschenkt bekommen.

Diese Methode ist bei Produkten, die man ohnehin kauft (vielleicht die liebste Bodylotion) eine günstige Gelegenheit. Nicht zu verwechseln mit der Anpreisung der günstigeren Markenprodukte, wenn man ohnehin die preiswertere Variante gewählt hätte, die selbst ohne Preisreduzierung weniger kostet als das vergünstigte Markenprodukt.

Wie spart ihr beim Einkauf Geld? Und welche der Tipps setzt ihr bereits um? Schreibt einen Kommentar und erzählt eure Geschichten.

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Verena Walter

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