Spannende Gerichte zu Silvester

Das Jahr endet immer immer wieder mit Silvester. Ist es da nicht besonders schön, wenn man das Jahr köstlich zu Ende gehen lässt und auf diese Weise einen schönen Abschluss mit Freunden und Familien findet? Nichts gegen die Tradition von Fondue und Raclette aber vielleicht mag man die eine oder andere Abwechslung probieren?

Hier sind auf jeden Fall ein paar abwechslungsreiche und spannende Gerichte zu Silvester:

Fleischrolle für die Fleischliebhaber:

Ein eindrucksvolles Gericht mit jeder Menge Fleisch, um jeden Fleischliebhaber zufrieden zu stellen: Hierfür braucht ihr:

500 g Hack

1 Packung Bacon (vielleicht auch 2)

Käse nach Wahl

frischen Spinat

Salz

Pfeffer

Eier

Etwas Paniermehl (muss aber nicht, Parmesan geht auch 🙂 )

Kochschinken

Alufolie

Und so geht es:

Schritt 1: Hackfleisch kommt mit Eiern, Paniermehl (bzw. dem Parmesan) und den Gewürzen in eine Schale und dort wird alles zu einer Masse verarbeitet.

Schritt 2: Folie auslegen und die Hackfleischmasse darauf verteilen, sie sollte gleichmäßig verteilt sein und ungefähr einen Zentimeter hoch sein, dann lässt es sich gut rollen. Auf das Hackfleisch legt man nun den Kochschinken, den Käse und den Spinat.

Schritt 3: Jetzt geht es ans Rollen. Die Hackmasse wird mit der Folie gedreht. Hier muss man aufpassen, dass die Masse schön fest gedrückt wird, damit es nicht wieder aufrollt. Beim Rollen ist Vorsicht geboten: Die Folie soll natürlich nicht mit in die Rolle, also immer rechtzeitig weg ziehen.

Schritt 4: Ist die Rolle fertig gerollt, schließt man mit den Fingern (oder übrig gebliebenem Hack) die Enden, damit alles drin bleibt. Danach legt man die Folie wieder aus und belegt die mit ausreichend Bacon. Nun wird die Rolle zurück gerollt, damit der Bacon daran kleben bleibt.

Schritt 5: Die größte Arbeit ist erledigt. Jetzt wird die Rolle noch mal in die Folie eingewickelt und landet bei 180 ° Ober- und Unterhitze für rund 25 Minuten im Ofen. Nach den 25 Minuten, wird die Alufolie abgenommen und man lässt die Rolle bei 250 ° für weitere 25 Minuten im Ofen, damit der Bacon schön knusprig wird.

Dieses Gericht sieht nicht nur schön aus, sondern ist bei der Menge, mit den entsprechenden Beilagen (Kartoffeln, Pommes, Reis und Gemüse) auch absolut sättigend. Fleischfreunde kommen hierbei definitiv auf ihre Kosten. Die Füllungen sind dabei natürlich variabel. Wer sein Hackfleisch lieber mit anderem Gemüse oder einem speziellen Käse gefüllt haben will, kann das sehr gerne tun. Wer nicht auf Bacon steht, muss natürlich auch keinen nehmen und wer in seiner Hackmasse noch Zwiebeln, Petersilie oder Knoblauch möchte, darf sich sehr gerne austoben.

Veganer Festtagsbraten

Wer lieber ein veganes Festtagsmenü haben möchte, kann es gerne mit folgendem Rezept versuchen: Dem veganen Festtagsbraten von Alex.

Der geht wie folgt:

2 Pakete veganen Bläterteig

½ Glas veganer Rotkohl

400 g Linsen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

100 g gehackte Haselnüsse

100 g gemahlene Haselnüsse

ca. 8 Möhren (je nach Größe)

2 EL Senf

Pfeffer und Salz

1 EL Paprikapulver

1 gehäufter EL Johannisbrotkernmehl

Und so wird‘s gemacht:

Schritt 1: Man nehme die Linsen und koche sie 10 – 15 Minuten. Hierbei kann man sich selbst aussuchen, ob man sie in Gemüsebrühe kocht oder ob man später etwas Salz in die Masse geben will. Während die Linsen kochen, kann man bereits die Möhren schälen und reiben, die Zwiebel würfeln und den Knoblauch in kleine Stücke hacken.

Schritt 2: Alles ist bereits klein geschnitten und vorgekocht. Jetzt werden die Linsen abgetropft und bis auf den Rotkohl und den Blätterteig, kommt alles in einer Schüssel zusammen, wird vermengt und abgeschmeckt. Die Masse sollte sich gut formen lassen. Achtet darauf, dass sie nicht zu fest oder zu trocken wird. Nun kommt der Blätterteig auf das Blech und die zweite Portion Blätterteig sollte so dran gelegt sein, dass das Papier (das immer dabei ist) nicht dazwischen liegt.

Schritt 3: Nehmt den Rotkohl aus dem Glas bzw. der Dose und lasst ihn in einem Sieb abtropfen. Die Linsenmasse wird auf dem Blätterteig ausgerollt. Aber nicht überall verteilen, es muss genug Rand zum Umklappen frei sein. Jetzt kommt eine gute Portion Rotkohl in die Mitte. Alles schön aufrollen und die Ränder mit den Fingern oder einer Gabel (ersatzweise einem Löffel) verschließen.

Schritt 4: Den Blätterteig mit ein wenig Olivenöl bestreichen und bei 160° Umluft für 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Anschließend bei 220° für weitere 15 Minuten braun backen.

Ihr möchtet das Rezept lieber mit Video? Kein Problem! Alex zeigt euch auch gerne eine leckere Soße und gibt euch eine einfache, aber leckere Beilage mit:

Alternativ kann man das Rotkraut im Braten mit Sauerkraut ersetzen. Wer es lieber nebenbei als Beilage haben möchte, kann es natürlich auch aus dem Braten raus lassen und lieber als ergänzende Beilage dazu tun.

Vegetarische Lasagne

Wer es fleischfrei, aber nicht ohne tierische Produkte schafft, kann es auch simpel und lecker mit einer vegetarischen Lasagne ausprobieren. Wie wäre es mit einer Lasagne mit Ratatouille Gemüse?

Und das braucht ihr:

3 Paprika (am besten bunt)

1 Zwiebel

½ Aubergine

½ Zucchini

Oregano

Pfefferminzblätter

5 kleine, alternativ 2 große Tomaten

Lasagneplatten

Käse nach Wahl

etwas Olivenöl

Salz und Pfeffer

200 ml Gemüsebrühe

etwas Essig

Und so wird es zur Lasagne:

Schritt 1: Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprika werden ebenfalls in Würfel geschnitten, die dürfen aber größer ausfallen.

Schritt 2: Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig braten. Sind die Zwiebeln glasig, kommen die Paprikawürfel hinzu und werden ebenfalls glasig gebraten.

Schritt 3: Während die Paprika und die Zwiebeln in der Pfanne glasig werden, kann man die Zucchini und die Aubergine vorbereiten. Diese werden in ebenso große Würfel geschnitten wie die Paprika und kommen anschließend mit in die Pfanne.

Schritt 4: Die Tomaten gründlich waschen, den Strunk entfernen und in gleichgroße Würfel hacken wie die Zucchini, die Aubergine und die Paprika. Diese kommen dann ebenfalls in die Pfanne.

Schritt 5: Alles kurz dünsten und vier Esslöffel Essig hinzu geben. Anschließend die Gemüsebrühe hinzu geben und mit Salz und Pfeffer würzen (Vorsicht mit dem Salz, die Brühe ist schon gesalzen). Das wird für 2 – 3 Minuten geköchelt.

Schritt 6: Die Kräuter (frischen Oregano und Pfefferminze) werden klein gehackt und zum Gemüse gegeben.

Schritt 7: Jetzt braucht man eine Auflaufform, die man mit etwas Butter oder Öl einfetten sollte.

Schritt 8: Jetzt kann das Schichten beginnen! Man fängt zuerst mit den Lasagneblättern an, dann kommt das Ratatouille-Gemüse, dann wieder Lasagneplatten und so weiter. Wichtig ist nur, dass die letzte Schicht das Ratatouille-Gemüse ist, und nicht die trockenen Nudelplatten. Immer darauf achten, dass die Lasagneplatten mit dem Gemüse und der Soße gut abgedeckt sind, sonst garen sie nicht.

Schritt 9: Abschließend wird der Käse auf das Gemüse gegeben, bevor die Lasagne bei 190° Ober- und Unterhitze für 35 Minuten in den Ofen kommt.

Natürlich kann man das Gemüse variieren und beispielsweise Pilze verwenden, Mais, oder wonach einem ist. Ist dann zwar nicht mehr Ratatouille, aber mit Sicherheit auch lecker. Beim Käse solltet ihr wegen des Salzgehaltes aufpassen. Einige Käsesorten sind von sich sehr salzig, weswegen ihr weniger Salz am Gemüse braucht. Bei anderen Käsesorten (beispielsweise Mozzarella) sieht es wieder anders aus.

 

Ich wünsche euch guten Appetit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Spannende Gerichte zu Silvester
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Verena Walter

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