Mücken – klein aber oho

Wer kennt es nicht? Man hat sein Tagwerk getan, ist müde und kaputt von den To-Dos und Verpflichtungen und sehnt sich nach Erholung. Man wirft sich noch ein wenig vor den Fernseher, liest ein gutes Buch, nimmt ein entspannendes Bad oder gibt sich ausgiebig der Körperpflege hin, bevor man sich ins Bett legt. Kopf aufs Kissen, Decke über den Körper, Licht aus und Augen zu. Man ist so erledigt, dass es nicht mehr lange dauert, bis man im Land der Träume ist. Doch dann kommt diese kleine aber nervige Geräusch: SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS (…).

Was ist das? Wo kommt das her? Man schlägt ins Nichts. Es ist kurzzeitig still und man macht die Augen wieder zu. Doch dann: SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS. Wieder reißt man die Augen auf und schlägt weiter um sich. Wieder ist es stiller. Man dreht sich um. Jetzt fokussiert man seine ganze Willenskraft aufs Einschlafen, doch dann erklingt am Ohr wieder dieses: SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS. Augen auf. Licht an. Wo ist das blöde Mistvieh?

Da! An der Wand! Mit der Fliegenklatsche danach geschlagen. Mücke ist tot. Hurra. Dem erholsamen Schlaf steht nichts mehr im Weg.

Aber wie das so oft ist mit den nervigen Mücken. Schlägst du eine Tod, kommt die ganze Verwandtschaft zur Beerdigung.

Kennt ihr das auch? Dann könnte dieser Artikel euch weiter helfen.

Mückenplage schlimmer als sonst

Vor wenigen Tagen kam eine Meldung heraus, dass die Mückenplage laut Experten in diesem Jahr schlimmer sein soll, als im Vorjahr, so die Quelle der BNN. Auch in der Schweiz und in Österreich wird viel über die Mückenplage geklagt, aber auch wir haben festgestellt, dass wir in diesem Jahr mit deutlich mehr Mücken zu kämpfen haben als in den Jahren zuvor.

Der Grund hierfür ist (zumindest in unserer Region) schnell gefunden, denn es hat in diesem Jahr deutlich  mehr Regen gegeben als in den anderen Monaten und Jahren. Dadurch fühlen sich die Mücken natürlich sauwohl, denn alles was mit Feuchtigkeit zu tun hat, ist für sie gleichbedeutend mit Heimat. Deswegen findet man die Mücken auch immer dort an, wo Wasser ist. Wer nahe an einem Teich, einem See, Bach oder am Meer wohnt, muss wohl oder übel mit diesen Plagegeistern rechnen.

Aber das bedeutet nicht, dass man fortan nie wieder erholsame Nächte hat und ständig von ihnen gestochen werden muss. Es gibt viele Mittel und Wege sich vor ihnen zu schützen.

Warum sollte man sich vor Mücken schützen?

Nicht nur, dass diese Biester einem den Schlaf rauben können und für juckende Quaddeln auf der Haut sorgen, Mücken können unter anderem Krankheiten übertragen. Dazu gehört die Schlafkrankheit, der Zika-Virus, das Dengue-Fieber, Gelbfieber, Malaria, West-Nil-Fieber, Flussblindheit, Chikunguya-Fieber und vieles mehr. Zwar sind nicht alle diese Krankheiten überall gleichermaßen schlimm verbreitet – aber dennoch ist Vorsicht besser als Nachsicht.

Wer sich vor Mückenstichen schützen will, sollte unbedingt Maßnahmen ergreifen. Fangen wir mit den Grundlagen an:

Fliegengitter

Das Fliegengitter ist eine sehr bekannte und günstige Methode die Biester fernzuhalten. Dabei gibt es verschiedene Arten von Fliegengitter. Fest eingebaute Fliegengitter mit Rahmen für Tür und Fenster, aber auch Fliegengitter mit Magnetverschluss, damit man ganz einfach aus dem Haus auf die Terrasse und zurück gehen kann, ohne den Plagegeistern eine Gelegenheit zu bieten.

Sofern sich keine Katze in der Umgebung befindet, die an dem Fliegengitter regelmäßig rauf und runter klettert, hält so ein Fliegengitter viele Jahre. Pluspunkt: Das Fliegengitter schützt die Bewohner des Hauses auch vor dem Eindringen anderer Insekten, wie etwa Bienen, Hummeln, Wespen, Hornissen, Motten und anderen Nervensägen. Minuspunkt: Die Bewohner sind nur innerhalb des Hauses vor ihnen geschützt. Sobald sie aus dem Haus gehen, können sie jederzeit wieder von den Biestern belästigt werden.

Elektrischer Insektenvernichter

Wer gerne auf dem Balkon sitzt oder es sich im Garten gemütlich machen möchte, ohne alle naselang von den großen und kleinen Insekten gestört zu werden, kann einen elektrischen Insektenvernichter nutzen. Der lockt die Motten und Mücken mit einem für die Tiere interessanten Licht an und schon berührten sie die heißen Elektro-Drähte und sterben einen schnellen Tod. Pluspunkt: Der elektrische Insektenvernichter kann auch im Haus angewandt werden und dort die Familie vor den nervigen Insekten schützen. Minuspunkt: Die verbrannten Insekten fallen auf den Boden und es stinkt (logischerweise) zumindest kurzzeitig verbrannt. Außerdem können auch nützliche Insekten hineingelangen, wie etwa Bienen. Außerdem ist es nicht empfehlenswert einen elektrischen Insektenvernichter über Nacht zu gebrauchen.

Duftstoffe

Mit einigen Insektenschutzmitteln für die Haut aber auch mit einigen ätherischen Ölen kann man den Biestern die Freude am Blutsaugen verderben. Zwar sind nicht alle Düfte gleichermaßen angenehm für die menschliche Nase. Aber es zeigt seine Wirkung. Teebaumöl ist eins dieser Öle, das die Mücken davor abschreckt sich einen menschlichen Wirt zu suchen. Mein Mann hat ein wenig davon auf seine Haut aufgetragen und schon hatte er eine friedliche und ruhige Nacht genossen.

Pluspunkt: Duftstoffe sind in der Regel nicht schlecht für die Haut und den Körper des Menschen. Außerdem kann man die Duftstoffe im Haus und außerhalb des Hauses nutzen und sogar seine ganze Familie vor Mückenstichen bewahren. Minuspunkt: Man muss sich erst einmal an den Duft gewöhnen und wer ätherische Öle nicht verträgt, wird diesen Tipp vermutlich auch nicht gut finden.

Und wenn man gestochen wurde?

Mückenstiche sind sehr unangenehm. Selbst wenn wir dadurch keine Krankheiten übertragen bekommen, juckt es an der betroffenen Stelle und wir kratzen sie auf. Damit wir dies aber nicht tun und womöglich für eine Entzündung sorgen, gibt es Mittel und Wege den Mückenstich zu bekämpfen.

Hier gibt es einige wirksame Mittel gegen Mückenstich darunter Hausmittel wie z.B. Essigwasser, Salz, Alkohol.

Eine einfache Möglichkeit, damit es nicht mehr juckt und die Quaddel sich zurückbilden ist eine kalte Kompresse. Einfach einen Lappen mit Wasser nass machen und auf die betroffene Stelle legen. Auch Zahnpasta, Zitrone und Spucke sollen gegen Mückenstiche und das lästige Jucken helfen.

Wie schlimm ist es bei euch mit Mücken?

Habt ihr es in diesem Jahr auch so schlimm erlebt wie die anderen? Seid ihr abends immer von Mücken umgeben oder habt ihr das Problem nicht in eurer Gegend? Was unternehmt ihr gegen Mücken und was habt ihr für Hausmittel? Erzählt mir und den anderen von euren Hilfsmitteln und helft uns, die Plagegeister in den Griff zu kriegen. Besten Dank und einen schönen Tag euch allen <3

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Verena Walter

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