5 großartige Wege Geld zu sparen – trotz Baby

Viele von uns sind mit Sicherheit mit Haustieren groß geworden und wissen, wie viel Geld ein zusätzliches Familienmitglied kosten kann – aber anders als ein Kind, brauchen die Tiere in der Regel weniger Zeit, Aufmerksamkeit und verbrauchen meist auch nicht so viel Geld, wie ein Kind. Nicht nur, dass die Kinder stetig größer werden und damit immer wieder aus ihrer Kleidung wachsen – gerade am Anfang geht das wahnsinnig schnell – Kinder werden auch häufig krank – gerade in den jungen Jahren, wenn sie noch kein starkes Immunsystem entwickelt haben. Da ist es völlig normal, dass das Kind regelmäßig mit einer Krankheit aus dem Kindergarten kommt. Zumindest hab ich das schon von zwei Freundinnen mitbekommen, deren Kinder laufend etwas Neues aus dem Kindergarten mitgebracht haben. Angefangen von einer Erkältung, über Windpocken, bis hin zu anderen Wehwehchen.

Aber man kann auch mit Kindern viel Geld sparen, wenn man es richtig anstellt.

Die 5 besten Wege dazu stelle ich euch hier und heute vor.

1. 3 in 1 Kinderwagen

Früher oder später braucht man einen Kinderwagen, wenn das Kind zu schwer wird fürs Tragetuch und wenn man verschiedene Dinge machen muss. Es gibt sehr viele Kinderwägen, die in verschiedenen Größen, in unterschiedlichen Farben und auch für verschiedene Zwecke geeignet sind. Während einige Kinderwägen auch für etwas schotterndes Gelände gemacht sind, sind andere mehr für gute Wege geeignet. Natürlich sind sie alle im Vorfeld getestet und sie alle halten insgesamt viel aus – aber manche sind in der Prüfung besser abgeschnitten als andere.

Zudem sollte man, wenn man sich für einen Kinderwagen entscheidet, einen Kinderwagen nehmen, der entsprechend viele Funktionen übernimmt. So gibt es beispielsweise die 3 in 1 Kinderwägen, die nicht nur als normaler Kinderwagen fungieren, sondern auch als Buggy umfunktioniert werden können und sogar eine Babyschale haben, die gleichzeitig als Kindersitz genutzt werden kann. Ansonsten müsste man sich einen Buggy, einen Baby-Kindersitz und einen Kinderwagen einzeln kaufen. Man findet die Kombi Kinderwagen und auch Buggys und normalen. Kinderwagen beispielsweise im Kinderwagen Ausverkauf bei 4mybaby.ch oder bei ebay (gebraucht) und natürlich auch auf Amazon.

2. Verstellbare Möbel

Wenn Kinder älter werden, brauchen sie verschiedene Möbel in ihrem Zimmer. Zum Beispiel einen Schreibtisch mit Stuhl, an dem sie ihre Hausaufgaben in Ruhe machen können. Damit man nun aber nicht ständig neue Möbel kaufen muss, weil das Kind gewachsen ist, sollte man sich nach verstellbaren Möbeln umsehen, die auch für ältere Kinder nutzbar sind. Es gibt auch Kinderbetten, die man umfunktionieren kann, sodass zuerst Säuglinge und Kleinkinder drin liegen können und später auch kleinere Kinder drin Platz finden.

Die Auswahl an verstellbaren Möbeln hält sich für Kinder zwar in Grenzen – aber es gibt sie – und wenn man bedenkt, wie viele Jahre man damit Ruhe hat, dann lohnt es sich auf alle Fälle.

3. Gebrauchte Kleidung kaufen

Kindern sind viele Dinge völlig egal. Es ist ihnen egal wie gesund oder ungesund die Lebensmittel sind (deswegen finden Kinder Süßigkeiten auch so großartig), es geht ihnen nicht darum, wie viel das Spielzeug gekostet hat, sondern dass es Spaß macht, und Kindern ist es in der Regel völlig egal, ob jemand die Kleidung bereits getragen hat oder nicht – oder ob es sich dabei um Markenware handelt, oder einfache Billigkleidung.

Meine Mutter ist mit uns oft zum Second Hand Geschäft gefahren und hat dort für meinen Bruder und mich Kleidung gekauft. Natürlich durften wir mitreden und sagen, was uns gefällt und was nicht, aber wie viele Kinder dieses Kleidungsstück vor uns getragen hatten, war uns völlig egal. Nicht nur, dass die Second Hand Ware viel öfter gewaschen wurde ( und damit weniger Chemikalien in den Textilien hat), die Kleidung waren preislich immer der absolute Knaller.

Vor allem, wenn man sich mal in normalen Geschäften nach Kinderkleidung umschaut, mag man seinen Augen kaum trauen. Als ich vor mehreren Jahren mal aus Spaß mit einer Freundin nach Babykleidung geschaut hatte, bin ich vor Schreck fast umgefallen. Da waren supersüße und winzige Babyschuhe – für Babys, die (wohl bemerkt) noch gar nicht laufen können. Und diese Schuhe haben MEHR Geld gekostet als meine eigenen Schuhe. Zugegeben, ich habe zu dem Zeitpunkt keine teuren Markenschuhe gehabt, wie Nike, Adidas oder Puma. Aber dennoch konnte ich meinen Augen kaum trauen. Und die süßen und wärmenden Jäckchen für den Winter waren auch kein „Schnäppchen“. Im Gegenteil. So ein gefüttertes Jäckchen hat zum Teil fast 100 Euro gekostet.

Ich will damit nicht sagen, dass man das eine oder andere Kleidungsstück nicht neu kaufen soll – ich meine, wenn beim Flohmarkt oder beim Second Hand Shop nichts passendes dabei ist, dann wird es nichts schaden normale Kinderkleidung im entsprechenden Geschäft zu kaufen.

Aber gerade bei kleinen Kindern, wenn sie alle paar Wochen aus ihrer Kleidung raus wachsen, ist es für Geringverdienende unmöglich ständig neue Kleidung zu kaufen.

Zudem kann man, wenn man Familienmitglieder oder Freunde hat, die bereits Kinder haben, bei seinen Mitmenschen nachfragen, ob sie vielleicht Spielzeug oder auch Kleidungsstücke haben, die sie nicht mehr brauchen. Bei einer anderen Freundin von mir war es sehr praktisch, das ihre Cousine Zwillinge hatte und diese bereits etwas älter waren als ihr Sohnemann. So wurde sie rundum und ausreichend mit verschiedenen Spielsachen und Kleidungsstücken eingedeckt, die sie selbst nicht mehr kaufen brauchte.

4. Babybrei selbst machen

Babybrei ist sehr wichtig für Kinder, wenn sie nicht nur Muttermilch bekommen. Dabei müssen sie mit allem versorgt werden, was sie so brauchen. Im internet findet man viele Listen von Lebensmitteln, die die Kinder in den entsprechenden Wochen und Monaten zu sich nehmen sollen, damit sie keine Allergien entwickeln und rundum mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind.

Während die Ware im Supermarkt aber locker 3 Euro das Glas kosten, kann man sich diese viel günstiger selbst Zuhause machen. Dafür braucht man nur ein wenig Gemüse und eventuell etwas Fleisch (wobei man viele Proteinquellen auch aus verschiedenen Gemüsesorten bekommt – achtet dabei aber stets auf die Liste). Hierzu findet man im Internet zahlreiche Rezepte und Mengenangaben für den Babybrei. Zudem kann man den Brei entweder mit einem Kartoffelstampfer herstellen, mit einem Pürierstab oder auch mit einem handelsüblichen Mixer. Man kann es sich hierbei besonders einfach machen, wenn man als Eltern exakt die gleichen Zutaten fürs Mittag- und / oder Abendessen verwendet. So gibt es keine Extrakosten und keine zusätzliche Arbeit.

5. Beschäftige dich mit deinen Kindern

Es ist ein großer – und lang anhaltender Irrglaube, dass man seinem Kind viele Spielsachen kaufen muss. Einige Kinderzimmer sind dementsprechend völlig überladen, sodass das Kind schon gar nicht mehr weiß mit was es eigentlich spielen soll.

Getreu dem Motto „weniger ist mehr“, solltest du auch dein Kind nicht mit Spielsachen, Kuscheltieren und anderem Schnick-Schnack überfordern, sondern deinem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken. Anstatt das neue Playmobilset für 60 Euro zu kaufen, besorgt euch lieber ein paar Fahrräder und fahrt damit bei schönem Wetter umher. Dein Kind freut sich über die gemeinsame Zeit, ihr habt alle etwas Bewegung an frischer Luft und dein Kind ist hervorragend ausgelastet. Ansonsten kannst du auch mit deinem Sonnenschein auf den Spielplatz gehen, ihr könnt euch aus dem Tisch und ein paar Decken eine Höhle bauen oder ihr nehmt einen alten langen Karton und lasst dort kleine Spielzeugautos durchfahren.

Kinder brauchen keine Berge an Spielzeugen, keine teuren Konsolen oder das neueste PC-Game. Manchmal genügt es einfach Zeit mit dem Kind zu verbringen. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch perfekt für die stärkere Beziehung zum Kind.

Ebenfalls großartig!

Wenn euer Kind aus dem Kinderwagen, den Spielsachen, den Möbeln und den Kleidungsstücken raus wächst, dann könnt ihr diese (sofern diese noch in einem guten Zustand sind) weiterverkaufen. Dafür gibt es unter anderem eine passende Rubrik in der Zeitung (auch in der Rubrik Tausch – zum Beispiel: „Tausche 3-in-1 Kinderwagen gegen 5 Pfund Kaffee“) oder man bietet seine gebrauchte Ware auf E-Bay an.

Sollte die Ware jedoch zu alt oder abgenutzt sein, könnte man sie auch bei E-Bay unter „zu verschenken“ angeben, um sie wenigstens nicht in den Mülleimer zu werfen. Denn meist ist das, was man selbst nicht mehr braucht für irgendjemanden genau das, wonach er gesucht hat.

Wie sieht es bei euch mit Kindern aus?

Habt ihr Kinder und wenn ja wie viele? Was fallen euch noch für Möglichkeiten ein Geld zu sparen und wie viel gebt ihr im Monat für eure Familie aus?

Hinterlasst gerne einen Kommentar mit euren Ansichten, Ideen, Tipps und Vorschlägen, wie man trotz Kinder Geld sparen kann und habt einen großartigen und erfolgreichen Tag!

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Verena Walter

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