Wie viel isst du? Das Ernährungstagebuch

Viele Menschen, die das Problem mit dem Abnehmen haben, sollten sich dringend ein Ernährungstagebuch anlegen.

Warum? Ganz einfach!

Wie sieht es ohne Ernährungstagebuch aus?

Wenn man normal in den Alltag lebt und hier und da etwas isst, dann hat man meistens letzten Endes gar keine Ahnung, was man alles zu sich genommen hat. Mach mal den Versuch und erinnere dich am Abend an das, was du im Laufe des Tages alles gegessen hast – dabei darfst du nichts auslassen.

Viele Menschen scheitern bei dieser Stelle schon beim Frühstück oder vergessen den einen oder anderen kleinen Snack. Das ist völlig normal. Und warum? Weil das menschliche Gehirn alle Informationen, die ihm als unwichtig erscheinen, sofort im Filtersystem aus dem Gedächtnis wirft. Und bei alltäglichen Dingen, wie etwa dem Essen oder dem Trinken ist es nicht verwunderlich, dass man sich das nicht immer merken kann und einem da zuweilen (besonders an stressigen Tagen) der Überblick fehlt. Wozu sollten wir diese Informationen auch lange im Speicher unseres Gehirns aufbewahren? Spätestens zur nächsten Mahlzeit ist dieses Wissen für uns nicht mehr sonderlich relevant.

Also braucht man ein Buch, um sich zu erinnern?

Unter anderem. Wenn man auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten möchte, und dabei (wie etwa bei der Schlank im Schlaf Diät) sich vornimmt immer eine bestimmte Stundenzahl verstreichen zu lassen, bevor man wieder ist, ist ein Überblick durchaus hilfreich. Insbesondere für Menschen, die aufgrund von Stress und zahlreichen Kleinigkeiten ständig vergessen auf ihren Wasserkonsum zu achten.

Mithilfe eines Tagebuches kann man sich notieren, welches Getränk man zu sich genommen hat und in welcher Menge. Handelt es sich dabei zum Beispiel um ein Glas Wasser, und man trinkt gleich mehrere davon, kann man sich notieren: Glas Wasser (ca. XY ml) und macht dahinter in Strichen deutlich, wie viel man davon konsumiert hat. Bei 3 Gläsern wären das beispielsweise 3 Striche.

Was sollte man noch notieren?

Bei der Ernährung ist es hilfreich, wenn man nicht nur aufschreibt was man gegessen hat, sondern auch dazu schreibt um welche Uhrzeit man ca. gegessen hat. Außerdem ist es klug sich die Mengenangaben dazu zu notieren und (wenn man kann) nach Möglichkeit anzugeben wie viele Kalorien die jeweilige Mahlzeit hat.

Dazu ist es im Vorfeld clever sich von einem Facharzt oder online über einen Kalorienrechner errechnen zu lassen, wie viele Kalorien man zum Abnehmen zu sich nehmen darf. Auf diese Weise erhält man eine Richtlinie, die man nach Möglichkeit nicht überschreiten sollte. Falls man an Ausnahmetagen wie Weihnachten, zu Ostern, einem Geburtstag, zur Neujahrswende oder einer Hochzeit ein wenig über die Strenge schlägt und an den restlichen Tagen vernünftig isst, ist so eine Ausnahme kein Problem.

Mit dieser Hilfestellung kann man seinen Bedarf vom Tage (Getränke zählen auch) zusammen rechnen und sich das Endergebnis anschauen. Ist man am Ende des Tages über seinem erlaubten Bedarf, muss man dringend etwas ändern.

Vergiss nicht die Emotionen

Leider gibt es viele Menschen auf dieser Erde, die emotionsbedingt essen, und dadurch zu den falschen Lebensmitteln greifen. Die meisten sehnen sich einfach nicht nach einem Apfel, wenn sie Stress haben, sondern kaufen sich Schokolade, ein Croissant oder einen Milchshake. Das hat psychologisch gesehen sogar einen guten Grund, denn Zucker sorgt für ein Glücksgefühl, wenn auch nur kurz. Aber genau das ist es, was der Mensch in dem Moment sucht. Insbesondere dann, wenn es ein Problem gibt, das nicht eben auf die Schnelle behoben werden kann.

Um diesen Übeltätern auf die Spur zu kommen, sollte man bei seinem Essen immer dazu schreiben, warum man es gegessen hat. Hatte man wirklich Hunger, oder war man enorm im Stress? Oder hat man vielleicht sogar aus Langeweile gegessen, oder bloß Appetit gehabt?

Es dauert zwar ein wenig, bis man diese Gewohnheit angenommen hat und beibehält. Aber es lohnt sich.

Ich wünsche euch viel Erfolg und hoffe, dass euch der Tipp weiterhilft!

Wie viel isst du? Das Ernährungstagebuch
Rate this post

About the author

Verena Walter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Copyright © 2014. Created by Meks. Powered by WordPress.