Weniger Stress im Haushalt

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Seid ihr von der Hausarbeit auch so geplagt wie ich? Habt ihr es auch so satt, dass immer wieder die gleichen Hausarbeiten anfallen, die euch etliche Stunden eurer Zeit rauben? Seid ihr genervt, dass ihr das Gefühl habt, dass ständig alles an euch hängen bleibt? Dann solltet ihr das dringend ändern und ein paar grundlegende Veränderungen machen.

Wie die aussehen? Ganz einfach:

Punkt 1: So schnell es geht erledigen

Einer der schlimmsten Fehler, die man machen kann, ist die ganze Arbeit ewig und drei Tage vor sich her zu schieben, bis es eingewaltiger Stapel ist, den man dann erst recht nicht erledigen möchte. Viel einfacher ist es die Dinge, die man gleich erledigen kann, hinter sich zu bringen. Wenn man gekleckert hat, ist es das Einfachste es gleich weg zu wischen, anstatt zu warten bis es angetrocknet ist; ist ein Topf beim Kochen angebrannt, ist es viel einfacher ihn sofort einzuweichen, um das eingebrannte zu entfernen, anstatt es im Topf trocknen zu lassen und später mit viel Muskelkraft anzuschrubben und so weiter. Nach jedem Essen ein paar Teller und ein paar Teller zu spülen ist viel einfacher und viel schneller, als den gesammelten Vorrat schmutzigen Geschirrs vom ganzen Tag (oder von mehreren Tagen) abzuwaschen.

Punkt 2: Aufgaben verteilen

Wer eine Familie hat, sollte nicht die ganze Hausarbeit alleine bewältigen, sondern sollte dem Alter und der Zeit entsprechend ein paar Aufgaben verteilen, damit jeder sein Säckchen zu tragen hat. Man kann von einem 12-jährigen Kind durchaus erwarten, dass es mal das Wohnzimmer saugt, den Müll raus bringt oder mittags das Geschirr spült. Genauso kann man dem berufstätigen Partner auftragen regelmäßig den Müll mit zur Tonne zu nehmen, abends sich ums Essen zu kümmern, am Wochenende die Fenster zu putzen oder bei Bedarf den Rasen zu mähen ohne ihn zu überfordern. Insbesondere bei Kindern ist es wichtig, dass sie wissen, wie sie mit dem Haushalt umgehen müssen, und das nicht erst, wenn sie kurz vorm Auszug stehen, sondern rechtzeitig, indem man ihnen variierende, dem Alter entsprechende und zeitlich passende Aufgaben gibt, ohne dass sie ihre ganze Freizeit verschenken oder keine Zeit mehr für Hausaufgaben haben.

Punkt 3: Haushaltsliste machen

Im Haushalt fällt alles immer wieder aufs Neue an. Jeden Tag findet man neuen Dreck auf dem Boden, neue Katzenhaare auf den Möbeln, weiteres dreckiges Geschirr in der Spüle, und so weiter. Warum dann nicht einfach eine Liste erstellen, in der genau geregelt ist, wann man sich um welche Hausarbeit kümmert. Dadurch vergisst man nichts und muss sich nicht mit einem Mal um alles kümmern, sondern kann sich entspannt regelmäßig bestimmten Aufgaben widmen. So eine Liste eignet sich auch prima die Aufgaben aller anderen Familienmitglieder einzutragen. Im Idealfall hängt diese Liste dort, wo jeder sie sehen kann, damit jeder zu jederzeit ablesen kann was zu tun ist.

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Punkt 4: Haushaltsgeräte anschaffen

Heutzutage muss man nicht mehr alles mit der Hand erledigen, sondern kann sich von der Technik helfen lassen. Diese Idee ist zwar wahrlich nicht neu, aber dafür umso effektiver. Insbesondere Geschirrspüler, Waschtrockner und Saugroboter sparen einem jede Menge Zeit. Während man aus dem Haus ist, wird ein wichtiger Teil der Hausarbeit erledigt, was bedeutet, dass man sich anderen Dingen widmen kann. Eine unheimlich praktische Sache.

Punkt 5: Haushaltshilfe

Eine gelegentliche Haushaltshilfe muss nicht teuer sein. Einfach mal im Internet oder in der Zeitung inseriert, und schon trudeln die Bewerbungen ein. Dabei kann man die Putzarbeiten festlegen, sowie den Preis, den man bereit ist stündlich zu bezahlen. Wer dabei sicher gehen will sich die richtige Hilfe zu engagieren, kann die Bewerber darum bitten einen Probetag zu machen. Dabei kann man genau sehen wie gut die Putzhilfe vorgeht, wie lange sie braucht und wie gründlich sie tatsächlich ist. Wer ein wenig Geld sparen und trotzdem eine vernünftige Hilfe haben möchte, kann die Haushaltshilfe regelmäßig engagieren, um die schlimmsten Aufgaben zu erledigen. Wie wäre es mit dem lästigen Bügeln?

Punkt 6: Einfach mal liegen lassen

Man muss nicht jeden Tag den Putzteufel spielen. Gerade am Wochenende sollte man sich die Zeit nehmen sich um andere, angenehmere Dinge zu kümmern – sich Zeit für die Familie nehmen, sich um seine Hobbys kümmern oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Wer unter der Woche viel geleistet hat, darf sich am Wochenende ruhig etwas zurück lehnen.

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Verena Walter

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