Der Weg zu schöner Bräune

Es gibt so viele Menschen, die von einer gesunden knackigen Bräune träumen und nach dem Weg zu schöner Bräune suchen, sich aber mit einer blassen Haut abfinden müssen. Schuld daran sind die Gene, die Haarfarbe und die dazugehörige Empfindlichkeit der Haut. Einige Menschen (meist mit dunklem Haar) sind gegen die Sonnenstrahlen nicht so empfindlich, wie blonde oder rothaarige Menschen. Die Haarfarbe ist nicht unbedingt ein Garant dafür, dass man länger in der Sonne bleiben kann – es gibt auch blonde Menschen, die lange in der Sonne bleiben können, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen, und ebenso gibt es dunkelhaarige Menschen, die sich sehr schnell einen solchen zulegen können.

Glücklicherweise kann man das Problem ein wenig in den Griff kriegen, indem man sich mit Sonnencreme eincremt – die den entsprechenden Lichtschutzfaktor hat.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor?

Der zeigt an, wie lange man in der Sonne bleiben kann. Ist man nun ein sehr empfindlicher Hauttyp und kann gerade mal eine Viertelstunde in der Sonne bleiben, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen, kann man mit einer Sonnencreme, die Lichtschutzfaktor 20 hat, auch 20 Mal so lange in der Sonne bleiben. Allerdings denken viele an diesem Punkt falsch und meinen, sie bräuchten dann bloß die Creme zu wiederholen und sie können länger in der Sonne bleiben. Neigt sich die sichere Zeit dem Ende zu, muss man natürlich eine Sonnenpause machen und sich in den Schatten begeben.

Allerdings bedeutet das längere Liegen in der Sonne nicht automatisch, dass man brauner wird. Ich bin beispielsweise ein Typ, der jeden Tag an die 45 Minuten im Sommer rausgehen kann, und ich habe dann, nach etlichen Sonnenmonaten, nur einen ganz leichten braunen Film auf der Haut. Andere hingegen haben in der Zeit richtig an Farbe gewonnen.

Und wie wird man sonst braun?

Eine intensivere Möglichkeit braun zu werden, ist die Nutzung eines Sonnenstudios. Das hat den Vorteil, dass man da genügend UV-Strahlen abbekommt – selbst im Winter. Dadurch muss man auch in den Winter- und Herbstmonaten nicht auf seine Bräune verzichten. Wer nicht weiß, wie lange und wie intensiv so eine Sitzung sein muss, sollte sich im Vorfeld beim Personal erkundigen. Die geben einem anhand des Hauttyps und der bereits erreichten Bräune (oder eben der bestehenden Blässe) die richtige Zeit und die richtige Intensität, damit es nicht zu Verbrennungen kommt.

Dennoch sollte man bei den Besuchen im Sonnenstudio aufpassen – zu viel Sonne (auch die normale Sonne) ist nämlich auch nicht gesund und kann sogar Hautkrebs verursachen. Dafür müsste man allerdings wirklich oft auf die Sonnenbank. Wer zwei Mal die Woche für 10 Minuten auf die Sonnenbank geht, wird das Problem vermutlich nicht vorhanden sein, wer sich jedoch jeden Tag für 30 Minuten und länger den Strahlen der Kabinen aussetzt, wird sein Risiko deutlich erhöhen.

Gibt es Alternativen?

Wenn das mit der Sonne und dem Sonnenstudio nicht klappt, kann man sich immer noch mit Selbstbräunern eincremen und seiner Haut so eine gesunde und gleichmäßige Bräune verleihen – wenn man denn weiß, wie man so eine Creme benutzt. Die Creme sollte zunächst auf trockener und frisch gewaschener Haut aufgetragen und gleichmäßig verteilt werden. Bloß keine Stelle auslassen, und nicht zu viel Creme auf einmal nehmen, das gibt nur hässliche Flecken. Am Ende darf man nicht vergessen, die Creme von den Händen zu waschen, sonst hat man fleckige Hände.

Eigentlich ein sehr schöner Weg, der Haut zu einer schönen Bräune zu verhelfen – Dieser Effekt hält jedoch nie besonders lange an (höchstens ein paar Tage) und muss regelmäßig erneuert werden. Ebenfalls blöd an dieser Lösung: Die Farbe bleibt ewig in der Kleidung hängen, wenn man sich also zu früh anzieht oder beim Auftragen nicht aufpasst, weil man die Farbe nur bikinifreundlich gestalten will, kann es passieren, dass man seine Kleidung ungewollt ruiniert. Und bei Flecken sieht es auch nicht besser aus – wenn man mehrere Tage gescheckt durch die Gegend läuft.

Ist blasse Haut schlecht?

Auf Fotos sieht man mit blasser Haut meist nicht so schön aus, gerade in Kombination mit dunklen Haaren hat es immer etwas von einer Leiche oder einem Gespenst, dabei ist blasse Haut gar nicht so schlecht. Wer sich zu viel sonnt, kann trockene Haut riskieren und blasse Haut kann zuweilen auch richtig edel wirken. Doof nur, dass viele die blasse Haut gleich als krank anmerken, da man ja auch im Krankheitsfall eher blass wird als farbig. Man könnte meinen, dass nun die blasse Haut weniger gepflegt werden muss, als nun die braune Haut – das ist allerdings ein großer Irrtum. Sicherlich ist die braune Haut mit weniger Feuchtigkeit geprägt als die Blasse – aber auch blasse Haut kann trocken werden – und Mischhaut ist auch nicht abhängig von der Hautfarbe.

Was bevorzugt ihr? Blasse Haut oder braune Haut? Und wie behandelt ihr eure Haut?

Der Weg zu schöner Bräune
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Verena Walter

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