Was ist noch gesund?

Regelmäßig scheiden sich die Geister bezüglich der gesunden Norm. Was ist gesund? Was ist nicht gesund? Worauf sollte man achten? Was ist mit Chemikalien? In der heutigen Zeit schießen mehr selbsternannte Ernährungsexperten aus dem Boden und verbreiten ihr Wissen (oder Unwissen bzw. gefährliches Halbwissen) auf diversen Medien wie Blogs, Foren, Facebook oder Youtube.
Aber auch Forscher scheinen sich nicht einig zu sein was gesund ist und was nicht. Deswegen ist es schwierig für uns das richtige Maß zu finden. Aber was ist denn gesund und was sollte man unbedingt tun? Dazu mehr in diesem Artikel.

Sport ist Mord? Oder gesund?

Sport, oder besser gesagt Bewegung, ist immer sinnvoll. Dies gilt insbesondere bei Menschen, die sich im Alltag zu wenig bewegen. Ein Mensch, der den halben Tag im Büro arbeitet und sich die andere Hälfte des Tages auf die Couch wirft, braucht definitiv einen sportlichen Ausgleich. Dabei muss man sich nicht stundenlang im Fitnessstudio mit unlieben Trainingseinheiten und langeweiligen Sportgeräten quälen. Es genügt bereits jeden Tag eine Stunde schnellen Schrittes spazieren zu gehen, den Weg zur Arbeit und zurück mit dem Fahrrad bewältigen, Treppen steigen, Gartenarbeit und vieles mehr.
Allerdings sind die Meinungen bezüglich der Häufigkeit des Sports unterschiedlich. Der eine ist davon überzeugt, dass man jeden Tag eine Stunde trainieren muss; der andere ist der Ansicht, dass es genügt jeden Tag nur zwischen 20 und 30 Minuten zu trainieren. Zudem sind einige sich nicht einig über die Häufigkeit in der man trainieren sollte. Einige empfehlen eine tägliche Sporteinheit, andere sind der Überzeugung, es genügt jeden zweiten Tag Sport zu treiben.
Meine Meinung? Ich denke, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jemand, der als Kellner den ganzen Tag auf den Beinen ist, sollte zwar ein wenig Sport treiben, um den Stress von sich zu werfen, doch da genügt es den Sport auf eine halbe Stunde zu reduzieren. Wer hingegen 8 Stunden am Tag am Computer sitzt und auch später hobbymäßig viel sitzt, sollte länger Sport treiben, um einen gesunden Ausgleich zu bewerkstelligen.
Dazu gehört, dass Anfänger langsam und vorsichtig starten und sich nach und nach steigern. Sowohl von der Zeit, der Häufigkeit und der Intensität wie auch der Sportart. Gute Sportarten für den Start sind beispielsweise Spaziergänge, Fahrradfahren und Schwimmen.

Bio oder nicht bio

Beim Essen gibt es immer die eine Frage über gesunde und ungesunde Ernähungsweisen. Klar sind frische Lebensmittel immer gesünder als produzierte. Allein bei der Auswahl macht man bereits viel richtig. Allerdings ist hier noch nicht das Ende. Bei der Frage ob bio oder nicht bio scheiden sich die geister. Die einen behaupten, dass Bio nur für die Lebensmittel gilt, die keine dicke Schale besitzen, wie etwa Paprika, Möhren, Kartoffeln oder Tomaten. Und bei anderen Lebensmitteln wie Kürbis, Wassermelone und Banane sei kein Bio-Siegel nötig. Wieder andere sind der Ansicht, es wäre reines Marketing, um den Menschen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, da alles mit Pestiziden besprüht werden würde.
Ich halte dieses Thema wahrlich für schwierig und bin auf eure Meinung gespannt. Hinterlasst einen Kommentar und erzählt mir von euren Erfahrungen.

Gesunde Ernährung

Saftfasten – Gesund entgiften, ist jedoch nicht jedermanns Geschmack

Ob Bio oder nicht Bio ist die Frage nach gesund und nicht gesund oftmals schwierig. Die einen loben bestimmte Lebensmittel in den 7ten Himmel, andere verteufeln es. Während die einen sich als Flexitarier mit einer gesunden Ernährung rühmen, behaupten Vegetarier, dass sie die bessere Wahl getroffen haben. Veganer behaupten wiederum das Selbe von sich. Aber was macht denn eine gesunde Ernährung aus? Ist eine vegetarische oder vegane Ernährung generell besse als die flexitarische? Sind Flexitarier aufgrund des Fleischkonsums benachteiligt?
Zunächst einmal gibt es viele Menschen die trotz Fleisch- und Fischkonsums lange gesund und schön geblieben sind und genauso gibt es Vegetarier und Veganer, die nicht gertenschlank, sondern mit überflüssigen Pfunden durch die Gegend laufen. Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Konsum von Fleisch prinzipiell zu tun, sondern liegt oftmals an der Zubereitung, der Frage ob frisch oder Fertiggericht und an der Häufigkeit in der man das Lebensmittel einnimmt.

Beispiel A: Ein Flexitarier möchte sich gerne von so wenig Fett wie möglich ernähren und zieht eine Rohkosternährung in Betracht, bei der er auf sämtliche Lebensmittel mit viel Fett verzichtet. Demnach wird nichts in Öl gebraten, nichts gekocht und auch Zutaten, die von sich viel Fett enthalten, werden vom Speiseplan gestrichen. In diesem Fall bedeutet dies, dass keine Nüsse und keine Avocado gegessen werden, die wiederum wichtige essenzielle Fette und andere Nährstoffe enthalten. Dadurch könnte auf Dauer ein Nährstoffmangel entstehen, was zu schlimmen Krankheiten führen kann.

Beispiel B: Ein Vegetarier ist davon überzeugt, dass er alles essen kann, was ihm gefällt, Hauptsache es ist vegetarisch. Schließlich ist er der Meinung, dass vegetarische Speisen deutlich gesünder sind als fleischhaltige Gerichte. Also isst der Vegetarier alles was sein Herz begehrt: Schokolade, Chips, Pizza, Pommes, Eiscreme, Lasagne, Tofu-Nuggets, Cola und vieles mehr – ist ja schließlich alles vegetarisch. Allerdings enthalten diese ganzen Lebensmittel (insbesondere, wenn sie bereits fertig gekauft wurden) kaum bis keine wichtigen Nährstoffe, wodurch ebenfalls Mangelerscheinungen und Krankheiten die Folge sein können. Außerdem wird man davon dick, bekommt unreine Haut und andere Probleme.

Die goldenen Regeln

Es gibt für eine gesunde Ernährung ein paar wichtige und essenzielle Tipps, die man als Flexitarier, Vegetarier und als Veganer einhalten kann, um sich besser zu ernähren.

Tipp 1: Abwechslung

Es ist immer wichtig, dass man sich bei der Ernährung nicht auf ein paar Lebensmittel versteift, sondern eine große und farbenfrohe Auswahl genießt. Sowohl beim Obst wie auch beim Gemüse gibt es ein großes und buntes Sortiment an verschiedenen Lebensmitteln, die man unbedingt probieren sollte.

Tipp 2: Regional und saisonal

Die beste und gesündeste Auswahl hat man, wenn man die Lebensmittel aus der Saison und der Region kauft. Dadurch ist die Frische der Lebensmittel garantiert und das kann man nicht nur schmecken, sondern auch spüren.

Tipp 3: Wenig Zucker, wenig Fett

Zucker und Fett sind ab und an und in kleinen Mengen völlig in Ordnung, allerdings sollte man es nicht übertreiben. Vor allem gesunde Fette wie sie in Nüssen, Avocado und Oliven enthalten sind, sollten unbedingt regelmäßig (in kleinen Maßen) verzehrt werden.

Tipp 4: Unbehandelt

Eigentlich wollte ich „frisch“ schreiben. Aber auch Tiefkühlgemüse ist ab und zu eine gute Wahl. Ich nehme zum Beispiel gerne Tiefkühl-Erbsen und Tiefkühl-Rosenkohl, mache aber andere Speisen mit anderen Gemüsesorten selbst. Das Wichtigste ist, dass sie nicht behandelt sind. Keine weiteren Zutaten mit unbekannten Zusatzsstoffen und E-Nummern.

Tipp 5: Selbstgemacht

Es schmeckt nicht nur besser, wenn man die Gerichte von Grund auf selbst kocht, sie sind dann bedeutend gesünder und befreit von sämtlichen Zusatz- und E-Stoffen. Es dauert zwar ein wenig länger es selbst zu machen, aber es lohnt sich.

Und ihr?

Wie haltet ihr euch gesund und fit? Wie denkt ihr über das Bio-Gütesiegel? Wie oft treibt ihr Sport? Und kocht ihr täglich frisch? Welche Ernährungsweise habt ihr und haltet ihr das, was ihr tut, für gesund?

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Verena Walter

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