Was ist besser? Kartenzahlung oder Bargeld?

Bezahlen oder nicht bezahlen, das ist keine Frage; aber was rechnet sich mehr – Kartenzahlung oder Bargeld?

Viele Menschen nutzen gerne die Zahlungsmethode per Karte, weil sie schnell, einfach und bequem ist. Einfach die Karte in den EC-Schlitz schieben, die Nummer eingeben, bestätigen und schon ist der Einkauf oder die Bezahlung im Restaurant erledigt. Kein Suchen nach den richtigen Scheinen und Münzen im Portemonnaie, kein Durcheinander im Münzfach, keine hässlich geknickten Scheine…

Also ist Karte besser?

Bedingt. Sicher hat das Zahlen mit einer Kreditkarte (oder generell einer EC-Karte) viele Vorteile – aber eben auch viele Nachteile. Manche Menschen neigen nämlich dazu gerne mehr auszugeben, weil es mit der Karte so schön einfach ist, und bumms ist das Konto überzogen. Das will natürlich ausgeglichen sein, und je nach Höhe der Überziehung, wird man wohl beim nächsten Mal auch sparen müssen…

Abgesehen davon passiert es leicht, dass man über die Ausgaben irgendwann keinen Überblick mehr hat und überhaupt nicht mehr weiß, wie viel Geld sich eigentlich noch auf dem Konto befindet – dafür müsste man regelmäßig zur Bank und sich einen Kontoauszug holen oder aber man holt sich die Infos via Online-Banking. Eine andere bewährte Methode ist das Kassenbuch, in das man sämtliche Ausgaben einträgt. Das verschafft einem auch einen guten Überblick über die Ausgaben, die vom Eingang des Gehalts bis nun getätigt wurden (vorausgesetzt man ist konsequent und vergisst nicht laufend die Infos einzutragen).

Die bessere Lösung

Anstatt alles immer mit Karte zu zahlen, sollte man sich angewöhnen die Rechnungen in bar zu bezahlen. Sei es ein Einkauf, ein wenig Shopping oder die Zahlung an der Tankstelle. Wichtig ist nur, dass man maximal das abhebt, was man problemlos abheben kann, sodass für die Rechnungen, die vom Konto direkt abgebucht werden, genügend Geld vorhanden ist.

Daueraufträge und Lastschrift

Bei gleich bleibenden Kosten, wie Telefon/Internet, Miete oder der Versicherung, ist es sinnvoll einen Dauerauftrag einzurichten, bei dem zu einem fest gesetzten Termin (beispielsweise am 15. jeden Monats) das Geld abgebucht und an das entsprechende Konto überwiesen wird. Andere Kosten variieren aber, wie etwa bei Öl, Gas, Wasser und Strom. Da ist wiederum ein Lastschriftverfahren sinnvoll, bei dem die jeweilige Gesellschaft die entstandenen Kosten direkt einziehen kann.

Dementsprechend ist es wichtig, die Kosten für die jeweiligen Leistungen grob zu überschlagen, damit man auch genug Geld auf seinem Konto lässt. Bei den Rücklagen für die Fixkosten (Kosten, die regelmäßig – in dem Fall monatlich – auf einen zukommen) kann man ruhig etwas großzügiger sein. Sollte man nach Abzug aller Kosten immer noch Geld auf dem Konto übrig haben, kann man sich entweder etwas Schönes gönnen, oder aber man legt es für den nächsten Monat schon einmal zurück.

Große Scheine

Experten empfehlen große Scheine zu nehmen, und das hat einen psychologischen Grund. Wenn man irgendeine Ausgabe tätigt, beispielsweise an der Tankstelle für einen Energy Drink hält, überlegt man sich das vielleicht zwei Mal, ob man den großen Schein dafür wirklich anreißen will. Empfohlen werden vor allen Dingen 100 Euro Scheine. Die tun den meisten Menschen besonders doll weh. Kleinere Scheine wie 50er, 20er, 10er und 5er werden deutlich schneller und damit leichtfertiger ausgegeben.

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Verena Walter

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