Warum nuckelt meine ausgewachsene Katze?

Warum nuckelt meine ausgewachsene Katze?

Bei manchen ausgewachsenen Katzen kommt es vor, dass sie sich schnurrend an einen schmiegen und mit einem Mal nuckelt sie. Bei erwachsenen Katzen kommt das nicht häufig vor – und das hat einen guten Grund.

Warum macht sie das?

Normalerweise haben die Katzen dieses Milchtreten immer – das nehmen sie auch aus der Kindheit mit. Sie zeigen somit ihr Wohlbehagen und zeigen uns (oder unserer Kleidung) ungewollt ihre Krallen. Dabei sind die Katzen völlig unterschiedlich, die eine macht es gerne im Stehen und zieht dabei die Fäden besonders lang; eine andere Katze macht es hauptsächlich liegend und zieht nur kurz an der Kleidung.

Das Nuckeln hingegen legen erwachsene Katzen in der Regel ab. Es ist nicht mehr nötig seine Nahrung über das Saugverfahren zu erhalten. Wenn die Katze essen will, tut sie das ganz normal – und fürs Trinken schöpft sie das Wasser säulenartig aus Pfütze, See und Wassernapf. Gelegentlich kommt es bei einigen ausgewachsenen Exemplaren aber vor, dass sie nuckeln und dabei Milchtreten machen. Das liegt häufig an einer verlorenen Kindheit.

Wie ist das gemeint?

Bei Welpen und auch bei Katzenbabys kann es passieren, dass die Tiere dem Muttertier zu früh entrissen und weitergegeben bzw. verkauft wurden. Es muss bei so etwas nicht immer eine böse Absicht dahinter stecken – manchmal ist es Unwissen – oder eine Fehlinformation des Tierarztes.

Kommt es also dazu, dass die Katze sich gerade sicher und wohl fühlt und bei dem Menschen auf dem Bauch, der Brust oder im Arm liegt, und sie wurde früh ihrer Mutter entwendet, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Katze nach der richtigen Stelle an der Kleidung oder der Haut sucht, beginnt zu treteln und nuckelt.

Das bedeutet

Sie ist nie ganz erwachsen geworden, sie sucht in ihrem Inneren noch immer nach einer Mama, die ihr Schutz gibt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn der Mensch ihr so viel Sicherheit gibt und sie sich voll und ganz fallen lassen kann. Allerdings zeigt es auch, dass es eine ganz arme Katze ist, die im Idealfall noch etwas bei der Mama geblieben wäre. Es ist ähnlich wie bei einem Menschen, der keine Jugend gehabt hat, sondern schon von Kindesbeinen an arbeiten musste – und damit seine verlorene Jugend gerne nachholt. Nur dass die Auswirkungen bei der Katze aufgrund von Instinkt und Wissen, nicht so schlimm sein können wie beim Menschen.

Wie kann man seiner Katze helfen?

Indem man für sie da ist und ihr viel Liebe schenkt. Sie ist glücklich bei einem Menschen wohnen zu können, der ihr Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Das ist, neben Füttern, streicheln, bürsten und spielen, alles was sie braucht.

Wie kann man verhindern, dass andere Katzen ihre Mama vermissen?

Man muss ihnen die Zeit geben, die sie brauchen. Sie brauchen mindestens 12 bis 14 Wochen, die sie bei ihrer Mutter sind. Nicht nur, dass das kleine Kätzchen von ihrer Mutter die Nahrung aufnehmen muss, sie braucht auch noch die Bindung zu ihr, damit sie geistig völlig gesund ist.

Du möchtest mehr über Katzen erfahren? Dann schau dich hier ruhig um.

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Verena Walter

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