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Warum funktioniert Frauentausch so gut? -

Warum funktioniert Frauentausch so gut?

Abgekupfert vom britischen Original Wife Swap, läuft die Sendung im deutschen Fernsehen bereits seit über 13 Jahren und kann sich immer noch mit einer erstaunlich hohen Anzahl an Zuschauern rühmen. Aber was macht Frauentausch so beliebt und erfolgreich?

Das wollen wir uns mal genauer ansehen:

 

Die Tauschfamilien:

Für gewöhnlich sind die Tauschfamilien die genauen Gegensätze: Arm trifft reich, Familienmutter mit 3 Kindern tauscht mit kinderloser Karrierefrau, Modepüppchen gegen Aschenputtel, Großfamilienmami tauscht mit einer Frau mit nur einem Kind und so weiter. Hauptsache schön unterschiedlich, sodass es in vielen Fällen auf ein Prinzip hinaus läuft, und das lautet: Reibereien und Krach!

 

Der Anfang:

In jeder Episode werden erst einmal in einer kurzen Zusammenfassung die beiden Familien nacheinander vorgestellt. Die Tauschmutter, ihr Freund bzw. Mann, dann die Großeltern oder auch die Kinder und zuletzt noch das liebste Haustier der Familie. Anschließend wird zunächst die eine Familie von der Mutter noch mal genauer vorgestellt, wobei RTL II es sich nicht nehmen lässt bestimmte Aspekte noch mal genauer mit der Kamera fest zu halten und entweder ins Lächerliche zu ziehen oder mit Glanz und Glitzer das Schöne hervor zu heben. Schmuddelige Haushalte werden dabei besonders gerne mit Metal- oder Blödelmusik untermalt und jeder einzelne Schmutzfleck wird in enormer Vergrößerung gezeigt. Jedes Spinnennetz wird gezeigt und jedes noch so kleine Haar wird von der Linse eingefangen. In sauberen Haushalten kommen gerne Putzlieder zum Einsatz und alles wird mit Glitzer und Glamour präsentiert. Jede Tauschmutter stellt noch mal die einzelnen Familienmitglieder vor und zeigt, wie sie so wohnen, wobei der Sender immer noch gerne ein paar eigene Kommentare einbindet.

 

Die Situation in den Haushalten:

 

frauentausch

 

Zwischen den Paaren läuft es meist völlig unterschiedlich. In dem einen Haushalt herrscht stets Friede Freude Eierkuchen und alle sind happy, während in dem anderen Haushalt regelmäßig die Fetzen fliegen. Dabei beschreiben die einzelnen Partner, und manchmal auch die Kinder, wie sie die Beziehung sehen und warum ihrer Meinung nach etwas falsch läuft – auch da wird es vom Sender offenbar gerne gesehen, wenn die Beziehungen unterschiedlicher nicht sein können.

 

Die Instruktionen:

Wenn alle Klarheiten beseitigt sind, geht es darum, dass jede Tauschfrau für den Besuch ein paar Karten mit wichtigen Hinweisen hinterlässt. Zum Beispiel: „Täglich sauber machen“ oder „Hier wird nur frisch und gesund gekocht“. Diese Karten werden an den entsprechenden Orten platziert, damit die Tauschmutter die jeweilige Instruktion an der richtigen Stelle findet. Kochinstruktionen in der Küche, Reinigungshinweise beim Besenschrank oder bei den Objekten, die täglich gereinigt werden müssen und so weiter.

 

Der Abschied von der Familie:

Nun heißt es Abschied nehmen – manche Abschiede von der eigenen Familie sind sehr tränenreich, besonders die lieben Kleinen sind meist todunglücklich, wenn ihre Mama sie für die kommenden 10 Tage verlässt. Nach dem Abschied dürfen die Tauschmütter und ihre Gatten, aber auch ihre Kinder und die Großeltern sagen, was sie davon halten, wie sie sich gefühlt haben und ob sie ihre Familie bzw. ihre Frauen vermissen werden.

 

Der Tausch:

Der Tausch verläuft in den späteren Folgen ein wenig anders. Da treffen sich die Tauschmütter schon auf halber Strecke und steigen in den jeweils anderen Wagen ein. Zuvor müssen sie aber eine Augenbinde tragen, damit sie ihre Tauschmutter nicht sehen können, aber sie dürfen ihnen viel Spaß wünschen. So gewinnen sie schon mal einen ersten Eindruck der Tauschmutter und können sich gleich dazu äußern. In den ersten Episoden gab es das aber nicht und die Tauschmütter wurden direkt zum Zielort gebracht, wobei sie nicht unmittelbar vor der Haustür abgesetzt wurden, sondern die Straße entlang mussten, um auch von der Umgebung die Eindrücke zu bekommen und sich darüber zu äußern.

Nun darf die erste Tauschmutter ihr neues Domizil betreten und sich in Abwesenheit der Familie alles einmal genau angucken. Anschließend gibt sie ein kurzes Statement dazu, wie sie es in der Wohnung findet, wie sie die nächsten Tage einschätzt und wie sie sich fühlt. Dann schaut sich die zweite Tauschmutter ihre neue Bleibe an und nimmt ebenfalls alles unter die Lupe. Wenn Tauschmütter von ihrer sauberen Umgebung in eine schmutzige Wohnung kommen, fließen natürlich schnell die Tränen, besonders dann, wenn sie feststellen, dass Kinder in diesem (wie sie es oft nennen) Saustall leben müssen.

 

Die Video-Botschaft der Tauschmutter:

Nachdem der Teil überstanden ist, bekommen die Tauschmütter jeweils eine Video-Botschaft von der Tauschmutter, in der sie noch mal persönlich ein paar Worte an die neue Bewohnerin richten kann. Sie kann so näher die Familiensituation erläutern und die Tauschmutter darum bitten bestimmte Probleme zu lösen. Die Tauschmutter äußert sich dann in der Regel zu diversen Punkten auf dem Video und sagt, wie sie die Tauschmutter einschätzt und was sie von ihr als ersten Eindruck halten.

 

Das Kennenlernen:

Die Familien kehren zurück und lernen die neue Tauschmami kennen. Meistens geschieht dies so spät, dass die Familien nach einer kurzen aber knappen Vorstellung die Kinder bereits ins Bett bringen und danach selbst in die Federn verschwinden. Manchmal erzählen sie noch ein wenig von sich, fragen die Tauschfamilie etwas aus oder werden von ihnen etwas ausgefragt. In Einzelgesprächen können die Tauschmütter und die Familienmitglieder ihre ersten Eindrücke von den anderen los werden, sowohl positive als auch negative Aspekte.

 

Die ersten Tage:

Nun müssen die Tauschmütter sich ins Leben der anderen einfinden, und manche tun sich damit nicht nur schwer, sie wollen sofort alles umkrempeln. Speziell die Mütter, die sich in einer Schmuddelwohnung niederlassen müssen, wollen diesen Saustall nicht ertragen und animieren die Familienmitglieder zum Aufräumen. Das hat natürlich nicht überall gleichermaßen viel Erfolg, viele reagieren bei der bloßen Ansprache auf die Sauberkeit sehr gereizt und werden sogar ziemlich laut. Andere Familienmitglieder sind von der Bequemlichkeit oder der Ahnungslosigkeit der Tauschmütter enttäuscht oder davon genervt.

Aufgrund der verschiedensten Dinge kommt es dann zwischen vielen Tauschmüttern und den Familien zum Streit. Die Kinder werden aus Sicht der Tauschmutti nicht richtig erzogen, die Sauberkeit lässt zu wünschen übrig, sie würde mit der Familie gerne ein paar Probleme ansprechen, die ihre eigene Mutter geäußert hat – und schon fliegen bei vielen Familien die Fetzen.

 

Der Tag der Regeländerung:

Wenn die Halbzeit angekommen ist und die Tauschmütter sich ein Bild von der Familie und ihrer Situation machen konnten, ist sie an der Reihe ein paar Dinge in der Familie zu ändern – muss sie aber nicht. Sie kann zum Beispiel von der Familie verlangen, dass der Haushalt gemeinsam geschmissen wird, dass sich die Familienmitglieder keine Schimpfworte an den Kopf knallen oder dass ein zu kurz geratenes Kind ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhält. Bevor die Tauschmutter aber ihre Regeländerungen verkündet, dürfen die Familienmitglieder sich dazu äußern was für Regeländerungen sie erwarten und wie sie den Änderungen gegenüber eingestellt sind. Die Tauschmütter dürfen auch sagen, was sie stört und wie sie die Familie einschätzen, ob sie die Veränderungen entgegen nehmen oder gleich ablehnen werden. Nun darf die Tauschmutter sagen, was sie geändert haben möchte, wobei die Familie zum Teil schon gleich sagt, was sie von der Regel hält und ob sie dazu bereit sind diese Regeländerung zu akzeptieren. Meist gibt es aber von beiden Seiten noch ein Fazit dazu. Das Gleiche passiert natürlich auch bei der anderen Tauschmutter.

 

Die Video-Botschaft der Familie:

Wenige Tage nach der Regeländerung dürfen die Tauschmütter einen kurzen Einblick in ihre Familie bekommen, und zwar mit einer Videobotschaft. Dort wird erst die ganze Familie gezeigt, die ihre Ehefrau und Mutter grüßen und ihr zuwinken. Dabei lässt sich jede Tauschmutter das nicht nehmen, zu beschreiben wie sie das Aussehen ihrer Familie empfindet, ob sie beispielsweise besonders gestresst aussehen oder dergleichen. Dann werden die einzelnen Familienmitglieder gezeigt, die ihren Senf zur Tauschmutter abgeben dürfen, ob sie bei ihnen gut ankommt, ob sie ihre Aufgaben erfüllt oder weshalb sie sich über sie geärgert haben. Auch hier darf die Tauschmutter natürlich alles kommentieren. Dann kommt der Abschied der Familie und die Tauschmutter kann sich in etwa ein Bild machen, wie es bei ihr zu Hause gelaufen ist.

 

Die letzten Tage:

Die Tauschmütter wollen ihre Regeln umgesetzt bekommen und sprechen die jeweilige Person bzw. die jeweiligen Personen darauf an. Bei manchen können sie sich durchkämpfen, das es so gemacht wird, bei anderen beißt man auf Granit. Besonders die gegensätzlichen Tauschmütter und ihre Familien haben sich in den letzten Tagen noch mal richtig in der Wolle.

 

Der Abschied:

Die Zeit ist um und die Tauschmütter machen sich wieder auf den Heimweg. Manche verlassen ihre Tauschfamilien mit gemischten Gefühlen, weil sie die Tauschfamilie so lieb gewonnen haben, andere können es kaum erwarten ins Auto zu steigen und abzufahren. Die Tauschmütter und die jeweiligen Familien erzählen in Einzelgesprächen wie sie den Abschied bewerten und natürlich wie sehr sie sich auf die Rückkehr ihrer Liebsten freuen.

Das Treffen der Tauschmütter:

Für das Treffen der beiden Tauschmütter wird meist ein Park, ein Lokal oder eine Raststätte ausgesucht, wo die beiden sich über alles unterhalten können. Im Auto erzählen sie, wie sie die Tauschmütter einschätzen und was sie ihnen zu sagen haben, wie aufgeregt sie sind ob sie dem Treffen in freudiger Erwartung entgegen sehen, oder ob sie auf Krawall gebürstet sind. Letzteres wird vom Zuschauer gerne gesehen, wenn die Tauschmütter sich mit Beleidigungen begegnen und sich die verschiedenen Argumente um die Ohren hauen. Dann treffen sie aufeinander und unterhalten sich mit den Tauschmüttern. Manche ruhig und gesittet, bei anderen knallt es heftig. Dann gehen die Tauschmütter auseinander und fahren endlich nach Hause.

 

Die Heimkehr:

Die Familien können es kaum erwarten ihre Liebste wieder in die Arme zu schließen und haben meist ein paar Blumen für die Rückkehr da. Die Tauschmütter erzählen ihrer Familie von den Eindrücken in der anderen Familie und erzählen in einem Einzelgespräch, ob und was sie von der Familie mitnehmen konnten. Nicht immer sind die Tauschfamilien der blanke Horror, in vielen Fällen haben die Tauschmütter auch etwas Hilfreiches lernen können. Sie haben zum Beispiel was zum Thema Styling, Selbstbewusstsein oder Aufgabenaufteilung gelernt und wollen das in Zukunft mit ihrer Familie umsetzen.

 

 

Besonders populär ist die Sendung mit Sicherheit dadurch geworden, dass (wie bereits erwähnt) besonders starke Extreme aufeinander treffen, sodass Streit vorprogrammiert ist. Und natürlich auch deswegen, weil der Sender manche Familien oder die Familienmitglieder sehr gerne lächerlich macht. Auch die musikalischen Untermalungen machen die Sendung um einiges spannender, wobei man wirklich staunen kann, wie viele Musikstücke (wenn auch nur kurze Ausschnitte), bei Frauentausch so gezeigt werden. Bei einer Sendung (die rund 90 Minuten geht), sind 30 Liederstücke ein Kinderspiel. Natürlich sind ein paar Familien (oder auch einzelne Menschen) bei Frauentausch sehr schräg oder fallen mit ihrer enormen Lautstärke sehr auf, wie zum Beispiel Tauschpapa Andreas mit seinem Ausruf: „Halt, Stopp! Jetzt reicht es!“

Wer Andreas nicht kennt, hier ein kurzes Video:

Solche Exemplare machen die Sendung umso spannender, meint zumindest der Sender. Aber offensichtlich scheinen die Zuschauer daran auch ihren Spaß zu haben, denn das eben gezeigte Video wurde bereits über 6 Millionen Mal (beinahe schon 7 Millionen Mal) aufgerufen! Die Menschen lieben es, wenn es zwischen anderen Menschen nicht nur zu Reibereien kommt, sondern wenn sie sich regelrecht bekriegen. Manche Tauschmütter haben sich auch schon gegenseitig das Wasser ins Gesicht geknallt und während die, die viel Geld haben es manchmal gut meinen, sind die anderen einfach nur neidisch und werten jede gut gemeinte Sache als Angriff. Dann gibt es auch schon die wohlhabenderen, die sich für was besseres halten und das natürlich auch überall zeigen müssen, was selbstredend nicht gleichermaßen gut ankommt.

Zudem kommt es auch gelegentlich vor, dass nicht die Frauen getauscht werden, sondern manchmal auch ein Mann tauscht. Das kann man beispielsweise bei der Folge mit den Botox-Boys sehen, bei der Sohn Florian Wess mit der 17-jährigen Anett tauscht.

Besonders viel Wert wird darauf gelegt, sehr bequeme Menschen zu zeigen, über die man sich anschließend aufregen oder über die man den Kopf schütteln kann, sowie Menschen ins Bild zu holen, deren Köpfe eine erstaunliche Leere zu bieten hat. Oder eben auch auf besonders skurrile Menschen mit ihren Geschichten.

 

Hier ein Beispiel zum Thema faule Tauschfamilie:

 

Hier ein Einblick in Tauschmütter, die mit Gewalt etwas suchen, worüber sie sich echauffieren können:

 

Hier ein Beispiel von geistiger Leere:

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Verena Walter

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