Warum Frauen es in der Periode schwer haben

Viele Frauen sind im Laufe ihrer Periode unausgeglichen und zuweilen auch ein wenig gereizt. Sie legt sich vielleicht öfter hin, hat keine gute Laune und ist vielleicht sogar traurig. Was ist mit ihr los? Entweder ist da ein größeres Problem hinter, das es zu lösen gilt, oder aber sie hat eventuell ihre Periode.

„Ihre Periode?“, werden wohl einige Männer sagen. „Was ist schon dabei, da blutet sie halt ein paar Tage und dann ist es doch auch schon wieder gut.“ … Liebe Männer, wenn das mal so einfach wäre.

Es ist nicht einfach so, dass der Körper ein wenig vor sich hinblutet und dann ist das Problem erledigt. Im Körper einer Frau passiert vor und auch während der Periode so viel, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

  1. Hormone

In erster Linie fahren die Hormone Achterbahn, was bei der Frau für jede Menge Gefühlschaos sorgt. Sie ist aus heiterem Himmel gereizter, ist schneller aus der Ruhe zu bringen oder plötzlich erstaunlich nah am Wasser gebaut. Diese Gefühlsschwankungen, die eine Frau durchleben kann, tun ihr und ihrem Gemüt überhaupt nicht gut. Seid nachsichtig.

  1. Wassereinlagerungen

Hat sie zugenommen? Nein, hat sie nicht – zumindest nicht in Form von Fett. Das sind Wassereinlagerungen, und die variieren von Frau zu Frau. Manche bekommen einfach nur leicht geschwollene Füße, andere haben Wassereinlagerungen im Bauch, die nächsten in den Beinen und wieder andere Damen haben richtig Pech, denn bei ihnen sind die Wasseransammlungen am ganzen Körper zuspüren, und zu sehen. Sie kann für die Männer noch so eine schöne Figur haben, wenn sie sich darin nicht wohl fühlt, ist ihre Laune im Keller.

  1. Hautprobleme

Nicht selten hat die Dame vor und während ihrer Tage mit Hautunreinheiten zu kämpfen und an verschiedenen Stellen des Körpers (meistens aber im Gesicht) den einen oder anderen Pickel, der ihr zu schaffen macht. Pickel sind nie hübsch, und wenn sie vielleicht noch ein wichtiges Gespräch vor sich hat, zu einem Date will oder sich einfach nur hübsch mach will, macht dieser Pickel es ihr nicht leicht.

  1. Schmerzen

In den meisten Fällen sind Frauen von leichten bis grausamen Unterleibsschmerzen betroffen, die sich nur die ersten Tage bemerkbar machen oder aber die komplette Periode über anhalten. Wenn es gar nicht anders geht, nehmen sie zwar auch Schmerztabletten, aber nach Möglichkeit wollen sie die Schmerzen schonend und ohne Medikamente behandeln, weshalb es sein kann, dass sich die Schmerzen ein wenig hinziehen. Eine Umarmung hilft auf jeden Fall weiter.

Neben den Unterleibsschmerzen können sich auch noch Kofschmerzen, gespannte und schmerzende Brüste und Rückenschmerzen einstellen. Da soll man mal versuchen gute Laune zu bewahren.

  1. Plötzliche Hungerattacken

Die sonst so gesund lebende Frau hat im Laufe der Periode plötzlich Hungerattacken und greift nach süße, fettigen oder besonders salzigen Lebensmitteln (meist Kohlenhydrate), um ihren Appetit zu zügeln. Gesundheitsbewusste Frauen, denen eine vernünftige Ernährung besonders wichtig ist, haben danach oftmals Gewissensbisse – wenn auch zu Unrecht.

  1. Müdigkeit und Erschöpfung

Die hormonelle Achterbahn ist für den weiblichen Organimus enorm anstrengend, weshalb sie nicht mehr so aktiv, fleißig und spontan ist wie sonst. Sie liegt lieber auf der Couch, legt die Füße hoch oder legt sich im Laufe des Tages noch ein bis zweimal hin, weil sie müde ist, und das ist völlig normal.

 

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  1. Konzentrationsschwächen

Unerwartet fallen ihr die Aufgaben schwerer als sonst? Das ist bei der Periode nicht ungewöhnlich. Ihr Kopf leidet unter den hormonellen Schwankungen genauso schlimm wie der Rest des Körpers. Es ist nicht einfach sich zu konzentrieren, wenn man sich unwohl fühlt oder laufend das Gefühl hat, dass man auf die Toilette muss.

  1. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfungen und/oder vermehrter Harndrang

Aufgrund des Auf und Abs in der Frau, kann es vorkommen, dass sie ein oder mehrere verschiedene Nebenleiden plagen. Sie könnte Durchfall oder auch Verstopfungen haben, begleitet von einer Übelkeit mit anschließendem Erbrechen. Nicht selten hat eine Frau im Laufe ihrer Tage das Gefühl ständig auf die Toilette zu müssen, obwohl in ihrer Blase kaum etwas drin ist. Mit diesen Problemen kann man sich ja nur schlecht fühlen.

  1. Extrem starke Blutungen

Bei den meisten Frauen sind die starken Blutungen zwar nur in den ersten Tagen vorhanden, bei anderen halten sie aber eine ganze Woche an. Das bedeutet, dass sie öfter als andere ihren Tampon und/oder ihre Binde wechselt. Das ist nicht nur stressig, sondern ein hygienisch eher komplexeres Unterfangen.

Einige (sehr wenige) Frauen können auch von diesen Symptomen betroffen sein: Ohnmachtsanfälle, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Hysterie, Krämpfe, Melancholie, Kreislaufprobleme oder Migräne.

 

Versteht ihr, dass eine Frau im Laufe ihrer Monatsblutung mehr als genug Sorgen hat? Also verkneift euch bitte unhilfreiche und unqualifizierte Sprüche bezüglich ihrer Regel und zeigt ein wenig mehr Verständnis.

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Verena Walter

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