Unangenehme Hautkrankheiten

Jeder von uns kennt sie, jeder von uns hasst sie und viele sind davon betroffen: Hautkrankheiten. Sie nässen, sie jucken, sie sehen unschön aus und meist gehen sie nicht von alleine weg. Manche von ihnen sind besonders schlimm, andere nur halb so wild; einige sind ansteckend, andere sind es nicht.

Was sind die schlimmsten Hautkrankheiten? Welche sind besonders verbreitet? Welche kann man geheim halten und was hilft gegen diese Hautprobleme?

Das klären wir hier und heute in diesem Beitrag:

Punkt 1: Akne

Akne ist ein unangenehmes Hautbild, das aus zahlreichen Pickeln im Gesichtsbereich gekennzeichnet ist. Diese werden als Mitesser (Komedonen), kleine Hautverdickungen (Papeln), eitergefüllte Bläschen (Pusteln), entzündete Knötchen und Knoten genannt. Ebenso kommt eine fettige Haut hinzu, die das Hautbild noch unreiner aussehen lässt.

Dabei handelt es sich um mehrere Faktoren, die zu Akne beitragen können.

Grund 1: Eine Überproduktion von Talg. Der Talg sammelt sich unter der Haut und bildet sich in mehreren Beuteln, sodass in kurzen Abständen mehrere Pickel wachsen.

Grund 2: Verstopfung der Ausgänge aus den Talgdrüsen und Haarfollikeln. Hierbei ist keine Überproduktion von Nöten, sondern es ist einfach eine Verstopfung der Ausgänge, die dazu sorgt, dass sich der Talg in den Beuteln staut und zu Pickeln führt.

Grund 3: Einfluss von Hautbakterien. Auch Hautunreinheiten, insbesondere aber Hautbakterien können dafür sorgen, dass sich Pickel und Akne bilden.

Grund 4: Pubertät. Aufgrund der Hormonschwankungen sind Pickel nicht ungewöhnlich, aber manche sind besonders schwer betroffen.

Grund 5: Schwangerschaft. Nicht nur die Pubertät, auch die Schwangerschaft bietet einen ausgezeichneten Nährboden für Akne und Pickel, wodurch die Zeit der Schwangerschaft für viele Paare zu manch einer Zerreißprobe werden kann.

Grund 6: Frauen und Mädchen, nahe dem Eisprung und ihrer Periode. Auch vor der Schwangerschaft gibt es einmal im Monat diese Zeit, in der Menschen weiblichen Geschlechts mit hormonellen Schwankungen geplagt, die auch für Hautunreinheiten sorgen können.

Grund 7: Stress. Stress ist ein großer Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Auch Akne kann durch Stress ausgelöst werden.

Grund 8: Medikamente. Bestimmte Medikamente, wie etwa Kortison, können auch Akne zur Nebenwirkung haben.

Grund 9: Kosmetika: Wenn die Haut mit fettigen oder öligen Mitteln in Kontakt kommt oder häufig mit bestimmten Kosmetikprodukten eingecremt wird, kann ebenfalls Akne entstehen.

Grund 10: Genetik: Wie bei vielen anderen Krankheiten und Symptomen ist die Genetik nicht ganz unwichtig dabei. Zwar ist es kein Garant, wenn die Eltern zum Beispiel an Akne leiden, aber das Risiko steigt an.

Grund 11: Reiben und Druck. Wer ständig enge Kleidung, einen steifen Kragen oder einen schweren Rucksack trägt, dem können ebenfalls die Talgdrüsen schwellen und es kann zu Akne kommen.

Was hilft gegen Akne?

Zunächst einmal ist es wichtig rauszufinden warum man Akne hat. Schließlich ist nicht jedes Mittel gleichermaßen hilfreich. Wer zum Beispiel Kopfschmerzen bekommt, weil er zu wenig getrunken hat, wird mit einer Schmerztablette zwar die Schmerzen lösen, aber nicht die Ursache.

Ist die Ursache nicht aufzulösen oder schwer ausfindig zu machen, hilft in der Regel ein Besuch beim Arzt, der mit Salben und Tinkturen, sowie anderen Tipps und Therapien das Problem in den Griff kriegen kann.

Präventiv helfen auf alle Fälle Sport, eine gesunde Ernährung und eine gute Hygiene. Regelmäßiges Waschen mit Seife und einem sanften Peeling sind nie verkehrt. Zudem kann es hilfreich sein, wenn man mit einem Kamillendampf die Poren öffnet. Hierzu braucht man nur einen Topf oder eine Schale, ein bis zwei Teebeutel und heißes Wasser. Darüber hält man nun den Kopf und deckt dies mit einem Handtuch ab, sodass der Dampf unter dem Handtuch bleibt. Durch die Hitze öffnen sich die Poren und der Talg kann besser austreten.

2. Schuppenflechte am Kopf

Nicht nur Akne, auch Schuppenflechte ist sehr unangenehm, insbesondere die Schuppenflechte am Kopf, ob nun am Haaransatz oder im Gesicht, ist äußerst unangenehm. Denn diese Wunde ist nicht nur juckend, sondern sie nässt in der Regel auch und sieht für Ahnungslose sehr unhygienisch aus.

Schuppenflechte kann auch durch mehrere Faktoren entstehen, so zum Beispiel bei Stress, bestimmten Medikamenten, Hormonschwankungen, Infektionen, Übergewicht, Verletzungen und einige andere Dinge. Schuppenflechte kann an verschiedenen Stellen entstehen, so unter anderem an der Fußsohle, im Gesicht, an den Ellenbogen, an den Schienbeinen, den Knien, am Bauchnabel, am Rücken und auch in der Gesäßfalte.

Diese juckende und nässende Hautöffnung hat zudem oft weiß silbrige Schuppen außen herum, was das Aussehen umso hässlicher macht. Ein weiteres häufiges Zeichen von Schuppenflechte ist trockene Haut, die das Jucken noch verstärkt. Hinzu kommen Hautrötungen und eine meist geruchlose und durchsichtige Flüssigkeit, die beim Trocknen eine klebende Wirkung hat.

Was hilft gegen Schuppenflechte

Bei Schuppenflechte gibt es mehrere Mittel und Wege. Auch hier ist zunächst ein Arztbesuch sinnvoll, um die Ursachen ausfindig zu machen und das Problem ausfindig zu machen und dementsprechend vorzugehen. Dabei kommt es auf die Schwere der Schuppenflechte an und welche Ursache die Schuppenflechte hat. Je nachdem können innerliche wie auch äußerliche Anwendungsmethoden ins Spiel kommen.

Aber man kann auch eigenständig dagegen vorgehen, indem man das Problem an der Wurzel bekämpft. Wer zum Beispiel eine stressbedingte Schuppenflechte hat, sollte unbedingt nach Wegen suchen, wie er den Stress reduzieren kann. Dazu gehören zum Beispiel mehr Urlaub, weniger Arbeit, eine bessere Kommunikation mit dem Partner oder regelmäßige Kurse für Yoga und / oder Meditation.

3. Fußpilz

Nicht zu vergessen: Fußpilz. Eine zunächst unsichtbar scheinende Hautkrankheit, die sich (wie der Name es schon verrät, am Fuß bildet. Diese Krankheit fühlt sich in Sanitären Räumen wohl, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und wo es warm ist, aber auch, wo nicht regelmäßig getrocknet und gesäubert wird. So vor allem auf Fliesenboden und in der Bade- beziehungsweise Duschwanne.

Vor allem mag der Fußpilz die feuchten Zwischenräume zwischen den Zehen, weswegen er sich da gerne zurückzieht und sich ausbreitet.

Die Folge ist eine gerötete und nässende Fläche, die geöffnet ist und fürchterlich juckt. Besonders schlimm daran ist aber, dass diese Krankheit ansteckend ist und sich ganz leicht übertragen lässt.

Was hilft gegen Fußpilz?

Diese Freude hatte ich auch einmal gehabt, und zwar hat mein Bruder Fußpilz gehabt, aber nichts gesagt, wodurch ich ihn dann auch bekommen habe. Daraufhin habe ich erst mal die Duschwanne geschrubbt und eigene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört, dass ich täglich die Socken und das Handtuch für die Füße gewechselt habe. Nach dem Duschen habe ich jedes Mal die Zwischenräume zwischen den Zehen getrocknet und die betroffenen Stellen vom Fußpilz mit Ringelblumensalbe eingecremt. Es hat zwar etwas gedauert, aber die heilende Wirkung der Ringelblumensalbe hat geholfen und auch das Trocknen der Zehzwischenräume war kein Fehler.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der geht zum Arzt und lässt sich eine passende Creme verschreiben.

Welche der oben genannten Hautprobleme hattet ihr?

Was habt ihr dagegen unternommen und wie oft habt ihr diese Probleme? Was kennt ihr für Tipps und Tricks, sowie Hausmittel gegen diese Probleme? Tobt euch mit euren Erfahrungen, Ideen und Meinungen gerne in den Kommentaren aus und habt ansonsten einen wunderbaren, gesunden und herrlichen Tag!

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Verena Walter

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