Tipps zum Auswandern: Probewohnen

Wer sich entschließt seine Heimat zu verlassen und sich in einem anderen Land eine neue Heimat aufzubauen, der sollte zuvor unbedingt einmal zur Probe dort gewohnt haben. Das bedeutet aber nicht, dass man sich ein nettes Hotel sucht und es handhabt, wie im Urlaub, sondern dass man sich ruhig eine Ferienwohnung mieten sollte, in der man dafür zuständig ist aufzuräumen, seine Wäsche zu machen und für sich selbst zu kochen. Nur so bekommt man ein Gefühl wie viel was kostet und bei welchen Lebensmitteln man sparsam sein muss.

 

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Das heißt natürlich nicht, dass man sich das Essen gehen ganz und gar verbieten sollte, im Gegenteil, ein oder zwei Mal sollte man ruhig schon essen gehen, um auch ein Gespür für die Preise in Lokalen zu haben. Gastronomie ist nicht gleich Gastronomie – und nicht in allen Lokalen kostet das Essen gleich viel (oder gleich wenig).

Und wie lange sollte man so ein Probewohnen machen?

Ich denke, dass ein Probewohnen von mindestens einem Monat notwendig ist, um das richtige Gefühl dafür zu bekommen. Vielleicht reicht auch die Hälfte, aber das muss jeder für sich entscheiden, wie lange er es testen will.

Einen Tipp kann ich euch aber noch geben: Fahrt auch ruhig mal zu unterschiedlichen Saisons hin, um zur Probe zu wohnen, auch um sich mit der Kulisse vertraut zu machen – vor allen Dingen aber mit dem Wetter. In vielen südlichen Regionen, wie Italien, Spanien und Griechenland ist es nämlich ein spürbarer Unterschied, ob man im Frühling, im Sommer oder im Herbst dort hin reist. Das ist sehr wichtig, um sich selbst davon zu überzeugen, wie gut man mit den Temperaturen zurecht kommt und wie man damit umgeht.

Wer schon mal einen Einblick in die Temperaturen haben will, kann sie im Internet nachschlagen und sich einen Überblick über die heißesten und kältesten Monate machen. Wie viel Grad sind dort zu erwarten? Wie ist es überhaupt mit der Luftfeuchtigkeit und wie sind die Temperaturen in der Nacht?

Auch sollte man sich vor Ort schon mal die Mühe machen sich nach ein paar Wohnungen umzusehen, sich bei den Preisen für Strom, Wasser und Gas zu erkundigen, sowie das Wohnrecht im jeweiligen Land. So ist man zumindest für diesen Teil der Reise gewappnet.

 

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Verena Walter

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