Süßkartoffel – die Wunderknolle

Eigentlich bin ich überhaupt kein Süßkartoffel-Fan. Ich weiß nicht woran es liegt, aber wenn ich die Wahl zwischen einer normalen Kartoffel und einer Süßkartoffel habe, würde ich die normale Kartoffel vorziehen. Allerdings hat die Süßkartoffel einiges zu bieten und ist daher bedeutend gesünder als die herkömmliche Kartoffel.

Süßkartoffel Nährstoffe

Die Kartoffel ist bekannt ein großartiger Kohlenhydratlieferant bei wenig Kalorien zu sein. Deswegen ist sie in Kombination mit Magerquark, Joghurt oder Fisch eine fantastische Mahlzeit, die lange satt macht. Die kartoffel besteht zu fast 80 Prozent aus Wasser, enthält über 15 Prozent Kohlenhydrate, liefert weniger als 1 Prozent Fett, 2 Prozent Eiweiß und 2 Prozent Ballaststoffe. Zudem entält die Kartoffel viele wichtige Vitamine und Mineralien. Dazu gehören die Vitamine C, B1 und B2, B5, B6, sowie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Allergene, sowie Cholesterin oder Purine sind nicht enthalten.

Die Süßkartoffel ist zwar auch ein großartiger Kohlenhydratlieferant und enthält ebenfalls kaum Kalorien, hat aber in den Bereichen Vitaminen und Mineralstoffe mehr zu bieten. Die Süßkartoffel versorgt uns mit den Vitaminen A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, C, E und K, sowie Folsäure, Aminosäure, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Chlorid, Schwefel, Eisen, Zink und vieles mehr.

Die Zubereitung macht den Unterschied

Süßkartoffel Chips

Bei vielen Lebensmitteln habe ich festgestellt, dass die Art der Zubereitung vieles über den Geschmack ausmacht. Während ich Rote Beete normal nichts abgewinnen konnte, fand ich sie in Kombination mit Kartoffelgratin sehr lecker. Allerdings ist nicht jede Zubereitungsart gleichermaßen gesund. Natürlich sind Kartoffeln vom Grill, aus dem Topf oder aus dem Ofen kalorienarm und schonend zubereitet. Allerdings sind sie aus der Pfanne oder der Fritteuse mit viel Fett verbunden und damit nicht mehr so kalorienarm und figurfreundlich wie sonst.

Das bedeutet nicht, dass man keine Pommes, Bratkartoffeln oder andere fettreiche Speisen essen soll, es kommt vielmehr auf die Häufigkeit und das Maß an. Eine kleine Portion zum Salat ist kein Beinbruch und wer einmal die Woche einen Burger mit Pommes (bzw. Süßkartoffel-Pommes) verzehrt, wird nicht automatisch dick.

Allerdings, wenn man diese Lebensmittel öfter als einmal die Woche genießen möchte (und das ist von vielen Ernährungsexperten empfohlen worden), sollte man eine Zubereitungsart finden, die gesund, kalorienarm und lecker ist. Im Backofen lassen sich Süßkartoffeln auch sehr gut ohne Fett zubereiten.

Wo findet man leckere Süßkartoffel Rezepte?

Es gibt viele Mittel und Wege nach passenden Rezepten zu suchen. Viele Bücher befassen sich ausschließlich mit der Zubereitung der gesunden Wunderknolle, aber auch viele Internetadressen bieten ein farbenfrohes Repertoire an köstlichen Speisen. Die bekanntesten Webseiten für Rezepte sind unter anderem Kochbar, Chefkoch und Essen-und-Trinken. Aber man sollte sich nicht zu sehr auf die Großen Internetseiten versteifen. Ich habe bereits viele interessante Blogs gesehen, die sich mit Süßkartoffel Rezeptideen beschäftigen, sowie mit zahlreichen anderen Lebensmitteln. Ich bin zwar was die Süßkartoffel angeht noch auf der Suche, aber ich werde irgendwann noch das richtige Rezept für meine Pläne finden, davon bin ich überzeugt.

10 gesünde Gründe für Süßkartoffeln + Rezepte

Und wenn man die Süßkartoffel nicht mag?

Wenn man partout kein geeignetes Rezept findet, um sich die Süßkartoffel (oder ein anderes Gemüse) schmackhaft zu machen, sollte man sich stets ein buntes und abwechslungsreiches Repertoire an Rezepten suchen, um in der Woche farbenfroh und ausgewogen zu essen. Am besten ist eine regionale wie saisonale Ernährung mit viel Gemüse, zwei Händen voll Obst am Tag, ausreichend Wasser, guten Lieferanten für Eisen, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Co, sowie wenig Zucker und wenig Fett.

Du bist was du isst – isst du gesund, bist du gesund!

Was esst ihr lieber?

Wie geht es euch mit der Süßkartoffel? Esst ihr sie gerne oder seid ihr genau wie ich lieber ein Fan der normalen Kartoffel? Wie bereitet ihr sie gerne zu und was gibt es als Beilage? Erzählt uns von euren Erlebnissen und euren Rezepten in den Kommentaren und lasst uns alle daran teilhaben. Ich bedanke mich an dieser Stelle und wünsche euch einen tollen Tag.

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Verena Walter

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