Schnell unterwegs – ohne Auto

Schnell von A nach B kommen. Klingt eigentlich sehr simpel, vor allen Dingen wenn man bedenkt wie viele Möglichkeiten uns Menschen zur Verfügung stehen. Die erste Methode ist natürlich mit dem Auto – und die Methode macht auch Sinn, vor allen Dingen, wenn man weite Strecken fahren oder viele Besorgungen machen muss.

Aber was ist mit kurzen Strecken im gleichen Ort? Da ist ein Auto meist wieder unpassend, weil gerade in großen Städten oft ein Mangel an Parkplätzen herrscht. Aber nicht nur das: Während man bei einigen Straßen nie flüssig durch kommt, sind andere Straßen zur falschen Zeit immer besonders stark frequentiert.

Was sind die passenden Alternativen zum Auto?

Innerorts gibt es viele Möglichkeiten dem dichten Verkehr zu entgehen und über den Gehweg oder um die Autos herum zu fahren. Schauen wir uns die Möglichkeiten mal genauer an.

Motorrad und Mofa:

Wer mit dem Auto nicht gut durch den Verkehr kommt, freut sich, wenn er ein Motorrad oder ein Mofa fahren kann. Das Mofa ist allerdings bedeutend langsamer als ein Motorrad. Das Mofa besitzt gerade mal eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und darf mit entsprechender Prüfubescheinigung bereits ab dem 15. Lebensjahr benutzt werden. Mit dem Motorrad ist es hingegen so, dass man einen gültigen Führerschein benötigt, dass man das Gerät erst mit 18 Jahren bedienen darf und Motorräder (je nach Hersteller und Motorradart) bedeutend schneller unterwegs sind. Unverkleidet, kann man eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h erreichen, mit einem vollverkleideten Motorrad eine Geschwindigkeit von 290 km/h und mit einem Einzylinder Enduro liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 165 km/h.

Leicht zu verwechseln!

Mofas und Motorräder werden manchmal auch gerne mit Mofarollern, Motorrollern und Mopeds verwechselt. Der Motorroller werden zum Beispiel gerne auch Scooter genannt und werden oft von Jugendlichen zwischen 16 und 18, aber auch von älteren Mitmeschen gefahren. Kein Wunder, denn der flotte Flitzer kann richtig Gas geben, das hängt aber davon ab, ob es einen Viertaktmotor oder ienen Zweitaktmotor besitzt. Bei einem Viertakter sind 190 km/h kein Problem.

Ein Mofaroller darf ebenfalls (wie das Mofa) mit einer gültigen Prüfbescheinigung ab dem 15. Lebensjahr bedient werden. Der kleine aber feine Flitzer erreicht in der Regel nur eine Höchstgeeschwindigkeit von 25 km/h.

Das Moped hingegen erreicht eine Höchstgeeschwindigkeit von 40 km/h und benötigt einen gültigen Führerschein.

Fahrrad:

Das Fahrrad ist die weit verbreitetste und bekannteste Fortbewegungsmittel, bei dem man innerorts, aber auch lange Strecke hinter sich lassen kann, ohne einen Motor zu gebrauchen. Das Fahrrad eignet sich sehr gut für sportliche Menschen und ist (je nach Fahrradtyp) für verschiedene Zwecke geeignet. Wer schnell und sportlich von einem Ort zum anderen kommt und lange Wege hinter sich lässt, sollte es mit einem Rennrad versuchen, und wer rasch in einer großen Stadt von einem Ort zum anderen will, ist mit einem Citybike gut ausgerüstet.

Mehr zu den einzelnen Fahrradarten erfahren will, sollte hier unbedingt klicken: Fahrrad fahren – ein grandioser Sport für Jedermann.

E Scooter bzw. Roller:

Wer kennt sie nicht, die kleinen handlichen Roller, bei denen man sich auf die robuste Fläche stellt und mit ihnen  geschwind, nur mit etwas Schwung von einem Bein, von hier nach da gelangt. Der Roller ist leicht, handlich, viele Modelle lassen sich zusammen klappen und man ist sowohl sportlich wie auch gemütlich unterwegs. Deswegen ist der Roller auch so beliebt

Mit Elektromotor wird das Gerät jedoch zu einem E-Scooter und die können das Leben mancher Leute ziemlich erleichtern. Menschen, die den Bus verpassen, aber kein Auto besitzen, können dennoch rechtzeitig vor Ort sein, Menschen, die nicht viel Geld haben und nicht lange in Pedale treten können, haben die Möglichkeit mit einem E-Scooter beide Probleme zu lösen.

Wer mehr darüber erfahren will, hier ein kleines interessantes Video und liest sich den E Scooter Test durch.

Wie seht ihr die Kritkpunkte? Würde mich mal interessieren ob ihr es genauso seht wie die Menschen im Video, oder ob ihr anderer Meinung seid.

Skateboard und Inliner:

Im Gegensatz zum Roller und zum Fahrrad gebt es weder für das Skateboard noch die Inliner eine motorisierte Alternative. Beide müssen mit Körperkraft angetrieben werden und brauchen nicht nur viel Übung, sondern auch viel Geduld. Wer sich mit Inlineskates und einem Skateboard auf die Straße wagt, muss gut aufpassen, denn hierbei ist das Lenken und Anhalten nichts, was man auf Anhieb kann.

Mit beidem ist es auch möglich großartige Kunststücke zu vollbringen – doch auch das bedarf viel Geduld, Übung, und wenn man sich einige Menschen anschaut, ist eine gute Krankenversicherung ebenfalls vonnöten:

Zu Fuß

Je nachdem wie weit das Ziel entfernt ist, wie viel Zeit man hat, wie gesund man zu Fuß unterwegs ist und ob es Abkürzungen gibt, kann auch diese Option sinnvoll sein. Allerdings auch nur, wenn man ausreichend Zeit hat und man (wie gesagt) nicht quer durch die halbe Stadt muss, geschweige denn schlecht zu Fuß ist. Spazieren gehen ist aber generell immer eine gute Idee, zumal es immer heißt, dass 10.000 Schritte am Tag zu einem gesunden Bewegungsmaß gehören. Wer aber nicht gut zu Fuß ist, sollte sich eine andere Option überlegen, um die gewählte Strecke hinter sich zu lassen.

Bus und Bahn

Öffentliche Verkehrsmittel sind je nach Strecke und Anbieter preiswert oder auch teuer. Wer lange Strecken mit der Bahn fährt, kann teilweise viel Geld hinblättern, spart sich aber viel Energie durch das eigene Fahren und findet zum Beispiel die Zeit mit den Kindern zu spielen, ein Buch zu lesen, Musik zu hören, Arbeit nachzuholen, eine Präsentation durchzugehen oder einfach nur zu entspannen. Im Bus kann man dies bis zu einem gewissen Grad ebenfalls machen und ist ansonsten je nach Strecke und Mitfahrern, gemütlich und schnell dort wo er hin will.

Bei beiden rechnet sich meist eine Karte für einen längeren Zeitraum. Zum Beispiel für eine Woche, einen Monat oder sogar eine Jahreskarte. Wie auch im Fitnessstudio und anderen Möglichkeiten, bei denen man regelmäßig vorbeischaut, verringern sich die Kosten ordentlich, sodass man beispielsweise täglich einen Fahrpreis von 2,50 Euro hätte, im Monat aber nur 30 Euro zahlt.

Was nutzt ihr?

Wie kommt ihr immer von einem Ort zum anderen? Müsst ihr weit fahren und wie oft seid ihr unterwegs? Welche Möglichkeit würde sich für euch rechnen und was kostet es euch? Erzählt mir von euren Fortbewegungsmitteln und welche Methode euch die liebste ist.

Habt einen schönen Tag!

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Verena Walter

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