Richtig abnehmen in 2020

Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr viel Gewicht zu verlieren, denn obwohl der Jahresbeginn so gut gestartet hat, bin ich, wie so oft, davon abgekommen. Und wenn man einmal von seinen Plänen abkommt, dann ist es schwierig wieder hinein zu kommen. Insbesondere zu dieser kalten Jahreszeit, zu der es ständig nur am regnen ist und weder die Hunde noch man selbst wirklich Lust hat vor die Tür zu gehen. Natürlich könnte ich wetterfeste Kleidung kaufen, aber das würde nichts am Unmut meiner Tiere ändern.

Wie dem auch sei habe ich mich nun wieder an das Projekt Abnehmen gewagt und den für mich besten Weg gefunden, diese Aufgabe zu bewältigen.

Die Vorbereitung

Zunächst habe ich geschaut, was in meinem Leben alles falsch läuft – und das war einfach herauszufinden: Ich habe das falsche gegessen und mich zu wenig bewegt. Klarer Fall. Dafür brauchte ich nichts weiter, als ein Bewegungs- und Ernährungstagebuch führen und sehen, wie ich mein Leben gestaltet habe. Da ich aus beruflichen Gründen die meiste Zeit am PC verbracht habe und es auch künftig nicht ändern werde, muss ich mir also in der Freizeit einen Ausgleich schaffen. Nach der Weihnachtspause geht es also wieder weiter mit Yoga 2 x die Woche, montags und freitags. Das ist schon mal etwas Bewegung und es werden nicht nur die Muskelgruppen bearbeitet, die man sonst nicht bedenkt, sondern man wird zusätzlich flexibler und tut was gutes für Geist und Körper.

Dementsprechend habe ich mich natürlich auch, auf der Suche nach einer besseren Ernährungsmethode, nach einer passenden Diät umgesehen. Dabei bin ich auf allerhand Diäten mal wieder gestoßen. Die Low Carb Diät, die Low Fat Diät, die „Eskimo“ Diät, die Japan-Diät, die Schlank-im-Schlaf Methode und vieles mehr. Einige dieser Diäten hatte ich bereits ausprobiert, und auch wenn sie zum Teil eigentlich gute Arbeit geleistet hatten, waren sie in meinen Augen nicht so gesund wie ich wollte und es war auch nicht passend zu mir. Ich wollte nämlich langfristig und gesund abnehmen, um wieder mein Traumgewicht von 78 Kilo zu erreichen.

Dafür habe ich mir eine komplette Ernährungsumstellung vorgenommen, wollte bei schönem Wetter wieder mehr vor die Tür gehen und habe mir für die letzte Woche überlegt, wenn ich kurz vor meinem Wunschgewicht bin, dass ich die Einwochendiät mache.

Was ist die Einwochendiät?

Wer an Übergewicht oder sogar Adipositas leidet, sollte auf gar keinen Fall die Einwochendiät machen. Bei dieser Diät handelt es sich um eine schnelle Gewichtsabnahme in der letzten Diät-Phase. Somit also nicht an die Menschen, die unter Fettleibigkeit und Übergewicht leiden, sondern an diejenigen, die ihre letzten überschüssigen Pfunde schnell abnehmen wollen. Viele kennen nämlich das Problem, dass die ersten Kilos zwar ordentlich purzeln bei einer guten Ernährungsumstellung, aber die letzten Pfunde, die einem zum Ideal- oder Wunschgewicht fehlen, wollen sich einfach nicht von uns trennen.

Hier kommt die Einwochendiät zum Einsatz. Diese kurzfristige Diät ist nicht ganz ohne, doch wer eisern dran bleibt, so heißt es, wird nach 7 Tagen den ersehnten Erfolg erzielen. Von Person zu Person kann das Ergebnis natürlich schwanken, doch es sei problemlos machbar bei dieser Diät 5 Kilo und mehr in einer Woche zu verlieren. Ich bin gespannt.

Bis dahin mach ich folgendes:

Da ich aber gesund und langfristig abnehmen möchte, ist die Einwochendiät nicht für den Alltag tauglich. Also mache ich es so, wie ich es eigentlich schon viel früher hätte tun sollen: Ich ernähre mich natürlich. Das bedeutet dass in 28 Tagen im Monat nur noch gesunde Kost auf den Tisch kommt. Keine Fertigprodukte, keine zuckerhaltigen oder fettigen Soßen, keine Süßigkeiten, keine süßen Getränke und auch keine Snacks.

Seit Anfang diesen Jahres habe ich mit der gesunden Diät begonnen, und ich muss sagen, dass es mir dabei sehr gut geht. Nicht nur, dass ich eine viel bessere Verdauung habe, ich fühle mich rundum besser. Natürlich ist es noch eine ziemlich große Umgewöhnung nicht länger in die Truhe zu greifen und sich was schnelles warm zu machen, aber das kriege ich schon hin.

Mein Mann hätte es zudem gerne gluten- und fettfrei sowie salzarm, was ich ihm zuliebe auch umsetze.

Dementsprechend haben wir uns gesagt, dass wir 2 Tage im Monat (wenn man von 30 Tagen ausgeht) eine Mahlzeit lang eine Ausnahme genießen. Das könnte zum Beispiel ein Burger mit Pommes sein, eine Tiefkühlpizza, ein paar Fertigravioli oder ein anderes Gericht, was man gerne isst. Auf diese Weise, dass wir uns im Monat diese 2 Ausnahmetage gönnen, verzichten wir nicht komplett auf alles und können unsere liebsten Sünden immer noch genießen.

Ich glaube sogar, noch mehr genießen als vorher, denn wenn man es sich nur für 2 Tage im Monat aufhebt, dann ist es auch wieder etwas besonderes, als wenn man es jeden Tag essen kann.

Bis zu diesen 2 Ausnahmetagen wird nur frisch und gesund gekocht, salzarm, öl- und glutenfrei, sowie frei von Farb- und Konservierungsstoffen, den ganzen E-Stoffen und all dem anderen Mumpitz, den man in vielen Fertiggerichten findet und nicht braucht.

Vermisse ich schon was?

Natürlich vermisse ich bereits jetzt ein paar meiner liebsten Sünden, wie etwa Chips, Cola oder auch ein Stück Schokolade. Aber ich weiß, dass es besser für mich ist, diese Dickmacher nicht so oft zu genießen und stattdessen mich auf gesunde Speisen einzustellen. Zumal ist es eigentlich überhaupt nicht schwer auf die ganzen Dickmacher zu verzichten. Denn dadurch, dass ich abwechslungsreich und bunt esse, verzichte ich im Grunde auf gar nichts und bin immer satt.

Und das sind immer die wichtigsten Punkte beim Abnehmen:

Satt werden: Die schlimmsten Diäten, die man verfolgen kann, sind die, in denen man nicht satt wird. Das sorgt nämlich dafür, dass man einen Mangel verspürt und anfängt schnellstmöglich wieder in die Küche zu eilen, um sich etwas zu machen. Der reinste Humbug. Besser ist es doch mit gesunden Leckereien satt zu werden, und nicht mit wenig gesunden Lebensmitteln einen Mangel zu erzeugen, indem man ständig Hunger hat. Genau wegen solcher Diäten ist es nämlich so, dass man dann nämlich im Glauben ist, dass eine gesunde Ernährung nicht satt macht.

Bunt essen: Genauso wichtig wie das Sattessen ist auch das Essen von bunten Speisen. Das bedeutet, dass eine Mahlzeit möglichst bunt ausfallen sollte, damit es nicht nur fürs Auge, sondern auch für den Gaumen eine Freude ist. Nehmt mal als Beispiel einen Teller mit Pommes und Schnitzel. Das ist ziemlich farblos, denn alles ist goldgelb bis orange. Wenn man daneben jedoch einen Teller mit einer Paella hat, bei der grüne Erbsen zum Vorschein kommen, orangefarbene Karotten, rote, gelbe und orangefarbene Paprika, ein wenig Knoblauch und Zwiebel und dann noch der gelbe Paellareis, dann sieht es doch viel appetitlicher aus, oder?

Ein Leben lang: Die beste Diät, bezüglich Bewegung und Ernährung (und das hat meine Mutter schon immer gesagt), ist die, die man ein Leben lang durchhält. Und sie hat damit absolut recht. Was bringt mir eine Diät, die mich bereits nach 3 Monaten ankotzt? Was will ich mit einem Sportprogramm, dass mir jeden Tag Muskelkater gibt? Was nützt mir eine Diätkost, die mir einfach nicht schmeckt? Diese ganzen Diäten mit denen man sich quält und die kurzfristigen Diäten, in denen einem das Wunschgewicht nach wenigen Wochen vorgegaukelt wird, taugen alle nichts. Es sei denn, man würde sie nur, wie die Einwochendiät nutzen, um die letzten Kilos loszuwerden. Wer aber richtig und dauerhaft abnehmen will, gesund werden und bleiben möchte und wer keine Lust auf diesen gemeinen Jojo-Effekt hat, der sollte langsam und gesund abnehmen und sich eine Ernährungs- und Bewegungsumstellung suchen, auf die man ein Leben lang Lust hat. Alles andere ist sowieso nur Mist und sorgt auf Dauer nur für Ärger und Frust. Das muss nicht sein.

Was sind eure Pläne für 2020?

Habt ihr euch euch auch vorgenommen abzunehmen? Und wenn ja, wie? Was sind eure Ziele und Wünsche für dieses Jahr und wie wollt ihr es angehen? Was ist eurer Meinung nach die beste Diät und mit welcher Diät habt ihr nichts erreicht?

Hinterlasst mir einen Kommentar mit eurer Meinung und euren Ansichten, gebt dem Artikel eine positive Bewertung und teilt ihn auf Facebook, wenn ihr wollt. Ich wünsche euch viel Erfolg mit euren Plänen und drücke euch fest die Daumen.

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Verena Walter

One Comment

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  • Hallo Verena

    Ich mache jetzt seit einem Jahr intervallfasten

    Ich esse immer von 12 Uhr bis 18 Uhr. Insgesamt habe ich damit schon 13 Kilogramm abgenommen. Im Moment habe ich einen Stillstand, nehme aber wenigstens nicht zu. Kann ich dir nur empfehlen und viel Erfolg beim Abnehmen
    Lg😊

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