Preiswerte Sehenswürdigkeiten in Wien

Wer glaubt, dass Wien ausschließlich teuer ist, der irrt; es gibt zahlreiche preiswerte Sehenswürdigkeiten in Wien, und einige davon habe ich in meinem Urlaub besucht! Die Erlebnisse und die dazugehörigen Preise möchte ich gerne mit euch teilen:

1. Das Technische Museum

 

 

Wer viel Interesse an der Technik und allem was dazu gehört hat, sollte unbedingt das Technische Museum in Wien besuchten. Dieses Museum erstreckt sich über mehrere Etagen und hat eine Vielzahl von Informationen zu bieten. Aber man darf sich dort nicht nur viele Dinge anschauen, man bekommt auch hier und da ein paar Videos präsentiert und kann bei vielen Objekten mitmachen. Man kann zum Beispiel in dem Bereich über Mobilität austesten wie es ist einen Rollstuhl zu fahren oder auf ein paar Platten seine Balance testen, denn unter den Platten befinden sich wackelige Sprungfedern.

 

 

Aber das Technische Museum hat auch viel aus der alten Kultur, der Biologie und zum Thema Geschichte zu bieten. Alles sinnvoll und übersichtlich in verschiedene Etagen und abgegrenzte Bereiche. Besonders gut gefällt mir, dass es viel zu sehen gibt und man auch aktiv mitwirken kann, um mehr zu lernen. Je nachdem wie viel man sich Zeit lässt, kann man problemlos bis zu 4 Stunden im Museum herum laufen.

 

 

Das Museum ist gut über die U4 Richtung Hütteldorf zu erreichen oder auch mit der Straßenbahn Linie 58 Richtung Wien Unter St. Veit, Hummelgasse – Ausstieg Winckelmannstraße oder (wenn man von der anderen Seite kommt) in die Straßenbahn 58 Richtung Wien Westbahnhof, Ausstieg Penzinger Straße.

 

 

Die Kosten für eine Tageskarte für das Museum betragen:

Erwachsene: 13 Euro

Gruppen ab 15 Personen: 10,50 Euro

Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren: frei

Schüler/innen, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener zwischen 19 und 27 Jahre: 11 Euro

Gruppen ab 15 Personen: 8,50 Euro

Senioren ab 60 Jahre: 11 Euro

Gruppen ab 15 Personen: 8,50 Euro

Menschen mit Behinderungen: frei

Begleitpersonen sind ebenfalls frei, sofern sie im Ausweis vermerkt sind.

 

 

2. Das Naturhistorische Museum

 

 

Wie der Name es schon verrät, handelt es sich bei dem Museum um eine Mischung aus Natur und Historie. Das Museum ist enorm groß und bietet viele Anschauungsobjekte, aber auch ein paar Attraktionen zum Mitmachen. Des weiteren gibt es die Möglichkeit einer Führung, sowie die einen oder anderen Vorträge und Events.

 

 

Das Museum ist so gewaltig und hat so viele Ausstellungsobjekte, dass man im Museum mit dem Lesen und erforschen aller Möglichkeiten ohne Weiteres 7 Stunden verbringen kann und dabei immer etwas Neues entdeckt. Unter anderem findet man im Naturhistorischen Museum viele Edelsteine, präparierte Insekten und Tiere, sowie Überreste aus dem Mittelalter, der Steinzeit und vielen interessanten Informationen, die man sowohl lesen, an einigen Stellen aber auch mit einem Mini-Lautsprecher (ähnlich aufgebaut wie die Hörmuschel eines Telefons) den man sich ans Ohr hält.

 

 

Ich für meinen Teil fand es sehr sehr spannend und sehr sehr abwechslungsreich.

 

 

Es gab viel zu entdecken und zu bestaunen. Und bei dem Preis von 10 Euro pro Erwachsenen kann man nicht klagen.

Die restlichen Preise lauten wie folgt:

Senioren: 8 Euro

Personen mit Wien-Karte: 8 Euro

Ermäßigter Museumseintritt: 8 Euro

Gruppen ab 15 Personen: 8 Euro

Studenten, Lehrlinge, Soldaten und Zivildiener zwischen 19 und 27 Jahren: 5 Euro

Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren: frei

Das Museum ist ganz einfach mit der U-Bahn-Linie U2 zu erreichen; Ausstieg Museumsquartier. Anderweitig kann man auch mit der U1 oder der U4 in Richtung Karlsplatz fahren, von dort kommt man auch schnell und bequem zu den Museen. Zwar kommt man nicht direkt vor die Haustür, aber der Fußweg von der U-Bahn-Station beträgt für einen gesunden Menschen gerade mal 3 bis 4 Minuten.

3. Die Kaiserliche Schatzkammer

 

 

Wer bereits im Musemusquartier ist, sollte unbedingt bei der Kaiserlichen Schatzkammer vorbeischauen. Vom Naturhistorischen Museum aus läuft man (wenn überhaupt) 10 Minuten und kann sich eine breit gefächerte Auswahl kaiserlicher Schätze ansehen.

 

 

Wie wäre es mit ein paar kostbaren Gemälden?

 

 

Ein paar sündhaft teuren Schmuckstücken?

 

 

 

Aufwendig gestalteten Kleidungsstücken?

 

 

Oder mit ein paar pompösen Dekorationselementen?

 

 

Die kaiserliche Schatzkammer hat viele attraktive Schönheiten, die man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man sich für die kaiserliche Geschichte und die dazugehörigen Schätze interessiert Wer sich nur die Objekte anschaut, wird wohl gerade mal eine bis zwei Stunden brauchen – wer intensiver schaut, braucht ein wenig länger.

Über die Preise der Kaiserlichen Schatzkammer kann man sich wirklich nicht beschweren. Die Preise lauten nämlich wie folgt:

Erwachsene: 12 Euro

Wien-Karte: 11 Euro

Gruppen ab 10 Personen: 9 Euro

Ermäßigt (Studenten bis 25, Senioren ab 65 Jahren oder mit gültigem Pensionistenausweis, Ö1 Club-Mitglieder, Personen mit besonderen Bedürfnissen und deren Begleitpersonen, sowie Präsenz- und Zivildiener und Arbeitslose): 9 Euro

Und Kinder und Jugendliche unter 19 dürfen kostenlos hinein.

Mit einer Kombikarte (Schätze der Habsburger) kostet es 20 Euro; ab einer Gruppe von mindestens 10 Personen, kostet es 18 Euro pro Person.

Zusätzlich kann man einen Audioguide bekommen:

1 Person: 4 Euro

Audioguide „Nimm 2“: 7 Euro

Audiioguide Familie (2 Erwachsene und 1 – 3 Kinder): 8 Euro

Audioguide ab 10 Personen: 3 Euro

Die Audioguides sind in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Japanisch, Russisch und Spanisch erhältlich – eine große Auswahl!

4. Das Haus des Meeres

 

 

Das Haus des Meeres ist ein ehemaliger Wachturm, der zu einem etwas anderen Museum umgearbeitet wurde. Wie der Name es bereits verrät, gibt es in diesem Museum (oder besser gesagt in diesem Zoo) zahlreiche Tiere aus dem Gewässer zu sehen, unter anderem Rochen, verschiedene Sorten Fische, aber auch Haie und Schildkröten.

 

 

Ich war ein wenig irritiert, als ich auf einer Etage ein paar Affen begegnet bin, aber diese Überraschung fand ich eigentlich ganz lustig 🙂 Hier, sind sie nicht süß?

 

 

Aber nicht nur Affen und Fische kann man im Haus des Meeres beobachten, sondern auch viele Spinnen- und Schlangenarten, sowie Echsen, Insekten und Co. Außerdem ist es gestattet bei 2 Fischtanks ins Wasser zu greifen. Einmal kann man große Fische streicheln, ein anderes Mal gibt es ein Becken mit kleinen Putzerfischen, die ganz euphorisch auf die eingetauchte Hand zukommen und diese ablutschen – diese Fische kennt man aus einigen Wellness- und Beautyzentren. Das sind die Fische, die den Kunden die Füße hübsch machen.

 

 

Die Dauer für den geschlossenen Zoo beträgt in etwa 3 Stunden, wenn man alle Schilder und Infotafeln liest. Wer schneller durch huscht, braucht vermutlich nur halb so lang.

Der beste Weg um über öffentliche Verkehrsmittel zum Haus des Meeres zu gelangen, ist die Buslinie 13 A, die direkt vor der Haustür hält.

Die Preise für das Haus des Meeres sind im Großen und Ganzen recht preiswert:

Erwachsene: 17,60 Euro

Kinder zwischen 6 und 15 Jahren: 8 Euro

Kleinkinder zwischen 3 und 5 Jahren: 5,40 Euro

Senioren (Gültig von Mo – Fr ) : 13,10 Euro

Studenten bis 27 Jahren: 13,10 Euro

Schüler ab 16 Jahren: 13,10 Euro

Präsenz- und Zivildiener: 13,10 Euro

Menschen mit Behinderung: 13,10 Euro

Jahreskarte Erwachsene: 39 Euro

Jahreskarte für Kinder zwischen 3 und 15 Jahren: 19 Euro

Jahreskarte für Familien (Eltern und ihre Kinder bis 15 Jahren) : 79 Euro

 

 

5. Das Museum auf dem Zentralfriedhof

 

 

Waaaas? Was will man denn auf dem Zentralfriedhof in Wien?! Das kleine und niedliche Museum besichtigen, sowie die besonderen Gräber besuchen, die man dort findet. Unter anderem gibt es dort Gräbern von Musikern, wie etwa das Grab von Falko (er liegt da zwar nicht, sondern seine Mutter, die Besichtigung ist dennoch lohnenswert), es gibt einen Ehrenhain mit Prominenten und Künstlern, Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, sowie eine Ehrengalerie zwischen Tor 2 und Tor 3.

 

 

Die Besichtigung auf dem Friedhof ist komplett kostenlos, der Besuch des Museums hingegen nicht. Aber das kleine aber feine Museum hat viele interessante Daten, sowie nennenswerte geschichtliche Informationen zum Thema Tod und Beerdigungen zu bieten. Unter anderem gibt es kleine Videos, Fotos und Zeitungsausschnitte von Früher und wissenswerte Informationen zu den Methoden von damals.

 

 

Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ganz leicht zu erreichen, unter anderem mit den Straßenbahnen 6 und 71, sowie den Buslinien 373, 572 und 71 A.

Die Eintrittspreise belaufen sich auf:

Erwachsene: 6 Euro

Ermäßigt (Senioren über 60, Wien-Karte, Menschen mit Behinderungen, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiner, Studenten bis 27 Jahren und Gruppen ab 10 Personen) : 5 Euro

Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren: frei

Der Audioguide kostet 6 Euro und eine Führung kostet 4 Euro pro Person. Bei einer Schulklasse belaufen sich die Kosten auf 1,50 Euro pro Person. Führungen gibt es aber nur nach Voranmeldung; die Gruppe muss mindestens 10 Personen groß sein und maximal 15 Personen beinhalten.

PS: Bei den Angaben für Gruppen sind die Preise natürlich kalkuliert mit dem entsprechenden Preis pro Person. Beispielsweise beim Naturhistorischen Museum: Gruppen ab 15 Personen = 8 Euro sind (15 x 8 = ) 120 Euro.

Diese Sehenswürdigkeiten kann ich euch nur wärmstens empfehlen, wenn ihr für wenig Geld ordentlich was sehen wollt! Ich hoffe, bald wieder nach Wien zu kommen und mir dort noch weitere Sehenswürdigkeiten ansehen zu können.

Ward ihr schon mal in Wien? Was habt ihr euch angeschaut? Wie habt ihr es gefunden? Würdet ihr die Sehenswürdigkeiten, die ihr euch angesehen habt, noch mal anschauen? Und würdet ihr sie weiterempfehlen?

Preiswerte Sehenswürdigkeiten in Wien
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Verena Walter

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