Gibt es den perfekten Namen für mein Kind?

Eltern haben es in der heutigen Zeit zuweilen richtig schwer. Nicht nur, dass sie sich über einige Erziehungsfragen nicht informiert haben, weil sie gar nicht wussten, dass das passieren kann – sie bekommen auch ständig Druck von außen. Nicht unbedingt, weil sie ständig kritisiert werden, sondern weil sie sich kritisiert fühlen.

Ich habe eine Freundin, die ansonsten immer sehr taff und sehr stark war. Sie hat sich nicht davor gescheut ein Blatt vor den Mund zu nehmen und einfach das gesagt, was sie dachte. Seitdem sie aber ein Kind ist, fühlt sie sich in vielerlei Hinsicht verunsichert, wenn ihr jemand erklären will, dass sie dies oder jenes mit ihrem Kind falsch macht.

Nicht unbedingt, weil sie es wirklich „falsch“ macht, aber weil andere es natürlich besser wissen und meinen ihre Nase in anderer Leute Angelegenheiten stecken zu müssen.

Fakt ist aber, dass meine Freundin nicht die perfekte Mutter ist, aber eine verdammt gute. Und das sage ich, weil sie ein gesundes und glückliches Kind hat, sich jeden Tag Arme und Beine ausreißt, dass es ihrem Sonnenschein, ihrem Mann und ihr gut geht und sie findet in all den schlechten Dingen, die mal passieren, immer wieder das Gute.

Sie macht das alles ganz bezaubernd und muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen.

Aber nicht jeder hat so jemanden wie mich an der Seite, der so positiv auf den anderen einwirkt. Eltern werden immer wieder kritisiert und von anderen verurteilt – und das nur bei einer winzigen Momentaufnahme.

Ich kann euch hier und heute in diesem Artikel zwar nicht jede Angst nehmen, aber ich möchte den werdenden Eltern helfen, ihnen eine Angst zu nehmen. Nämlich die Wahl nach dem perfekten Namen.

Gibt es den perfekten Namen für das Kind?

Eltern wollen und wünschen sich für ihr Kind immer nur das allerbeste. Sie möchten, dass ihr Kind gesund und behütet aufwächst, dass es in seinem Leben alles tun und erreichen kann, was es schaffen will, aber dafür auch bereit ist bestimmte Dinge zu tun und es muss auch lernen, dass es nicht alles machen kann, sondern auch ein Stück weit mit der Gesellschaft klar kommen muss.

Die Eltern tragen hiefür viel Verantwortung und müssen sich viele Dinge überlegen.

Welche Erziehungsmethode ist die richtige?

Was tue ich in dieser oder jenen Situation?

Was ist die ideale Konsequenz für dieses oder jenes Problem?

Und natürlich auch: Was passiert mit meinem Kind, wenn es diesen Namen bekommt?

Eine sehr wichtige Frage, die man nicht unterschätzen darf. Denn auch wenn es nur ein Name ist, kann dabei sehr viel passieren.

Wie das geht? Das erkläre ich euch:

Schlechte Namenskombinationen

Einige Namenskombinationen sind einfach nicht gut gewählt. Mag sein, dass es im ersten Moment sehr lustig wirkt. Aber genau diese lustigen Ideen können dem Kind in der Schulzeit eine schlimme Zeit bescheren.

So gibt es zum Beispiel schlechte Namenskombinationen wie etwa „Claire Grube“ oder auch „Rosa Schlüpfer“, mit denen man dem Kind keinen gefallen tut. Auch skurrile Namenskombinationen, wie etwa Matthew Müller oder Mallory Meyer sind nicht besonders treffend. Sofern keine Beziehung zu jemandem besteht, der einen ausländischen Namen mit sich bringt, sind solche Kombinationen eher schwierig. Beispielsweise, wenn sie aus Japan kommt und er ist aus den vereinigten Staaten, und beide würden in Japan wohnen, dann würde es kein Problem sein, wenn ihr Sohn dann Steve, Thomas oder Phil hieße. Umgekehrt wäre es auch nicht seltsam, lebten sie in den USA und würden ihre Kinder Makoto, Kakashi oder Sakura nennen.

Wenn sich aber zwei Menschen zusammen finden, die beispielsweise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz zusammenfinden, ist es ein wenig seltsam, wenn das Kind beispielsweise Orhan, José oder Francesca hieße.

Man darf sich auch gar nicht vorstellen, wie die Kinder von Prominenten vorstellen, dessen Eltern ihnen so skurrile und exotische Namen gaben, wie etwa Apple, Manhatten oder London.

Die Bedeutung

Generell gibt es keine schlechte Bedeutung bei den Namen. Sie alle haben etwas positives und verkörpern eine Stärke. Wobei einige Namen mit ihrer Bedeutung auch das Kind beeinflussen, sodass es zum Beispiel eher still und zurückhaltend ist, anstelle von mutig und energiegeladen.

Wer seinem Kind eine besondere Persönlichkeit geben will, sollte dabei gut aufpassen, welche Bedeutung er seinem Kind geben will.

Dabei kann man auch mit dem Namen Zufallsgenerator arbeiten und per Zufall rückt der richtige Name nach vorn, am besten füllt man diesen Generator mit allen potenziellen Wunschnamen oder eine Liste an Mädchen Namen bzw Jungen Namen und überlässt es dem Zufall, welcher Name ganz vorne in der Liste steht.

Wenn man noch keine potenzielle Vornamen-Liste hat, kann man im Internet sich auch Namenslisten suchen, kopieren und einfügen z.B. die 250 Mädchennamen von Pampers. Dabei ist die Chance einen schönen Namen zu erwischen, den man vorher noch  nicht gehört hat, sehr hoch und manchmal zieht man genau per Zufall genau den perfekten Namen. Ohne Namensliste und Namengenerator fallen einen normalerweise nur Namen ein, die man bereits kennt und orientiert sich an den Babynamen seiner Mitmenschen.

Wie beliebt oder unbeliebt ist der Name?

In einigen Fällen ist die Namenswahl ganz einfach gehändelt. Man wähld den Namen anhand der Großeltern oder anderer Verwandten die einem viel bedeuten. Generell ist das ein schöner Gedanke – aber wenn es sich dabei nicht um den zweiten, sondern den ersten Vornamen handelt, dann ist das zuweilen ein wenig schwierig.

Denn einige Namen verlieren im Laufe der Zeit ihre Schönheit. So sind Namen wie Rüdiger, Hilde, Heinrich, Friedrich, Hildegard, Albert und Ursula in der heutigen Zeit einfach nicht mehr gefragt – oder kennt ihr Kidner, die noch derartige Namen tragen? Ich kenne keine – und das passiert auch aus gutem Grund. In der jetzigen Generation ist es so, dass viele Großmütter und Tanten so heißen – und dementsprechend verbindet man auch diese Menschen mit dem Namen. Man denkt dabei nicht an ein Kind, ohne automatisch das Bild von dieser Person vor Augen zu haben. Daher möchte man diese Namen auch nicht für sein eigenes Kind wählen.

Zudem sind diese alten Namen, da sie nicht im Trend sind, auch für viele ein Grund, die Mitschüler zu hänseln. Und gerade das sollte man als Eltern nach Möglichkeit vermeiden.

Fazit: Gibt es den perfekten Namen?

Nein, den gibt es nicht. Aber es gibt viele Mittel und Wege dem Kind mit einem Namen das Leben einfach oder auch schwer zu machen. Es gibt einfach Namen und Namenskombinationen, die weder schön klingen, noch gut zusammen passen. Wenn man dabei aufpasst und seinem Kind was Gutes tun will, dann achtet man ein wenig darauf und wählt nicht frei nach Schnauze.

Wie geht es euch als frisch gebackene Eltern mit der  Namenswahl?

Fällt sie euch leicht oder habt ihr damit eure Schwierigkeiten? Habt ihr einen oder mehrere Namen, die euch besonders zusagen? Welche Namensvorschläge fallen euch spontan ein und wonach richtet ihr euch hauptsächlich bei der Namenswahl?

Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen und Meinungen zu dem Thema. Schreibt mir in die Kommentare was ihr davon denkt, weitere Tipps zu dem Thema und natürlich auch gerne etwas Feedback. Ich bedanke mich für eure Zei tund hoffe, dass euch die Namenswahl nun leichter fällt, sollte sie es vorher nicht gewesen sein.

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Verena Walter

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