Meine Top 3 schlimme Plagegeister im Süden

Mein Mann und ich leben seit über 10 Jahren im Süden Europas. Bislang haben wir immer das schöne Wetter, die Strände, die Kultur und alles ws dazu gehört. Aber. Auch, wenn es uns sehr gefallen hat und man mit Mallorca, Italien und Portugal viel mit Urlaub, Strand und Sonnenschein verbindet, gibt es auch allerhand verschiedene Plagegeister, die in den jeweiligen Ländern schlimmer sind als in Deutschalnd. Ich meine, in Deutschland muss man sich schon ziemlich anstrengen, um gewisse Schädlinge ins Haus zu bekommen. In Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland, dauert es nicht lange und schon ist so ein Mistvieh über den Balkon oder die Terrasse ins offene Fenster geklettert oder kriecht aus dem Abfluss nach oben.

Heute möchte ich euch die Top 3 der schlimmsten Biester vorstellen, die (wie ich) finde, im Süden existieren. Viel Spaß auch mit diesem Beitrag!

Plagegeist Nummer 1: Kakerlaken

Kakerlaken sind mein Kryptonit. Ich hasse diese Biester. Auch wenn du deine Wohnung 1 A sauber hältst, finden die immer wieder einen Weg in deine 4 Wände. Natürlich macht es einen Unterschied, ob es bei dir dreckig und stinkig ist, ob viel Essen auf dem Boden liegt, oder ob sie bei dir keinen Nährboden finden. Aber dennoch finde ich den Gedanken immer wieder ekelhaft, dass diese Mistviecher rein theoretisch jederzeit in meine Bude können. Ich meine, wer will schon so etwas?

Während in Deutschland das Problem nicht so weit verbreitet ist, schaffen die Temperaturen im Süden ideale Bedingungen für die Biester. Nicht nur, dass die Container im Sommer so herrlich stinken und viel mehr Lebensmittel verderben, als im Winter – diese Kreaturen sind gefühlt auch unkaputtbar. Die halten echt viel aus und egal wie viele man von ihnen platt gemacht hat, sie kommen wieder.

Außerdem hat man im Süden deutlich größere Kakerlaken als in Deutschland normalerweise zu finden sind. In Spanien, Italien und Griechenland, sowie anderen Teilen des Südens, haben die Schädlingsbekämpfer mehr zu tun als beispielsweise in Google nach Kammerjäger Frankfurt zu suchen.

Plagegeist Nummer 2: Schlangen

Im Süden gibt es Schlangen – und manche von ihnen sind hochgradig gefährlich. Manche von ihnen sind für alle gefährlich, andere zwar nicht für Erwachsene, dafür aber für Kleinkinder und Haustiere. Bislang bin ich zwar nur einer einzigen Schlange begegnet – und die war tot, aber das genügt mir bereits.

Vor allem habe ich mich im Anschluss im Internet informiert, um zu wissen, ob es sich um eine giftige Schlange handelt oder nicht. Schließlich wollte ich nicht riskieren irgendwann doch von einer giftigen Spezies gebissen zu werden. Aber nachdem ich dieses Video hier geschaut habe, war ich ein wenig beruhigter (vor allem, nachdem ich ausmachen konnte, dass es sich bei der toten Spezies um eine ungiftige Sorte handelte).

„Zum Glück gibt es in Deutschland keine Giftschlangen“, wird der eine oder andere vermutlich denken. Falsch. Zwar sind in Deutschland deutlich weniger Schlangen unterwegs, als beispielsweise im asiatischen Raum, Afrika, Australien oder in Teilen Amerikas, aber in Deutschland gibt es auch Schlangen – sogar giftige.

Warum das nicht weit thematisiert wird? Weil meist nur das erzählt wird, was für die Leute interessant und wichtig ist. Wer zum Beispiel nicht vorhat nach Australien zu verreisen, muss sich nicht über giftige Tiere vor Ort informieren und wer kein Interesse am Bergsteigen hat, muss auch nichts über die Sicherheitsvorkehrungen beim Klettern wissen. Schließlich ist es unmöglich über absolut alles informiert zu sein.

Hier ein kurzer 3-Minuten Beitrag über Deutschlands Giftschlange:

Plagegeist Nummer 3: Fruchtfliegen

Fruchtfliegen sind äußerst nervig – und ich weiß, dass es sie in Deutschland auch gibt. Aber ich finde sie hier im Süden besonders nervig. Warum? Weil sie sich im Sommer so schnell vermehren, so schnell kann man gar nicht gucken. Insbesondere, wenn mein Mann seine Saftkur macht und dann 3 Säfte trinkt.

Könnt ihr euch vorstellen, was da alles hineinkommt? Teilweise hat er in einem Saft eine halbe Wassermelone, eine halbe Ananas, 3 Äpfel und 10 Blätter Mangold. Da kommt viel Müll zusammen – und das finden die Fruchtfliegen natürlich ausgezeichnet. Insbesondere, wenn es länger rumsteht. Und man bringt es meist doch nicht direkt nach der Verarbeitung weg. Auch der ganze Trester (das was beim Entsafter an Frucht- und Gemüseresten übrig bleibt) ist für die Fruchtfliegen ein Gaumenschmaus.

Dabei genügt es, wenn man etws Apfelgehäuse, Ananasschalen oder andere Kleinigkeiten weg wirft. Die Biester sind sofort zur Stelle und bläsitgen einen bei jedem Handgriff in der Küche.

Wie schlimm sind diese Plagen?

Nun, mich nerven diese Plagegeister zwar gewaltig, aber wenn ich es ganz streng nehme, dann gibt es genügend andere Dinge, die mich wesentlich mehr stören. Zum Beispiel Ämter.

Vor allen Dingen hat man nicht automatisch mit diesen (vor allem aber mit allen diesen Biestern) zu tun. Kakerlaken können sich beispielsweise nur dann in der eigenen Wohnung verbreiten, wenn kein Gift gegen sie gesprüht ist (das hält in der Regel einen Monat, wenn sie über die gesprühte Grenze gehen), wenn sie überall in der Wohnung Schlupflöcher und Futter finden und wenn man keine Katzen oder Fallen gegen die Biester aufstellt. Meine Katzen haben mir und meinem Mann schon mehrmals den Tag gerettet, weil sich so ein Biest in die Wohnung geschlichen hat und meine Katzen ihr den Gar ausgemacht haben.

Fruchtfliegen kommen natürlich nur in die Wohnung und verbreiten sich, wenn sie etwas zu fressen winden. Das heißt, steht draußen kein Obst rum, das schlecht werden könnte, finden sie keine Obst- und Gemüsereste im Müll und riecht es in der Wohnung immer angenehm frisch, besteht nur ein sehr geringes Risiko, dass sie sich in die Wohnung einfinden und den Bewohnern auf die Nerven gehen.

Und bei Schlangen ist es ohnehin so, dass diese sich in er Regel nur dort aufhalten, wo Menschen nicht sind. Das heißt, überall, wo der Mensch in die tiefe und wilde Natur, eindringt muss er damit rechnen, dass dort Schlangen sind. Hier bei uns in der Nähe gibt es zum Beispiel einen Berg, der dafür bekannt ist, dass sich dort Schlangen aufhalten können. Wenn man solche Dinge weiß und sich über die Brutzeiten informiert; ihnen also in diesem Zeitraum und diesen Gegenden aus dem Weg geht, dann sind viele Risiken bereits gemindert. Die Schlangen sind ja nicht blöd und gehen gerne in die Stadt. Natürlich kann sich so ein Tier auch mal verirren. Aber im Regelfall meidet eine Schlange die Menschen, genauso wie die meisten anderen wilden Tiere. Im Notfall hilft immer noch der Kammerjäger z. B. https://www.fs-kammerjaeger.de/.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wenn man weiß wie man etwas heraufbeschwören kann (sprich, in Schlangengebiete laufen, wenn Brutzeit ist, eine dreckige Wohnung haben oder Essensreste nicht wegräumen), dann weiß man auch, wie man diesen (und ähnlichen) Problemen aus dem Weg gehen kann. Wer umsichtig ist und sich im Vorfeld informiert, kann mit derartigen Dingen nicht überrascht werden.

Und bei euch?

Welche Plagegeister gibt es in eurer Heimat, die euch auf die Nerven gehen? Wie werden sie angelockt und wie haltet ihr sie euch vom Leib? Mit welchem Ungeziefer hattet ihr schon zu tun oder seid ihr bislang immer verschont geblieben? Hinterlasst einen Kommentar und habt einen tollen Tag.

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Verena Walter

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