Klagen vs. Machen: Weniger klagen mehr machen

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde die Menschen, die ständig klagen einfach nur furchtbar. Das bedeutet natürlich nicht, dass man ständig grinsend durch die Welt rennen muss – manche Sachen sind einfach nur schlimm. Aber es ist ein Unterschied, ob man sich ständig über alles und jeden beklagt, oder ob man nur ab und an sich über etwas beschwert und ansonsten versucht das Problem in den Griff zu kriegen.

Warum klagen so viele?

Das Klagen löst keine Probleme, es macht es auch nicht kleiner – und wirklich besser fühlt man sich auch nicht. Warum macht man es dann?

Grund 1: Abgeguckt

Wenn die Vorbilder (Eltern, andere Erwachsene und lieb gewonnene Mitmenschen) das immer so gehandhabt haben, sich aufzuregen und vielleicht auch bei Kleinigkeiten an die Decke zu gehen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass man sich genau das abguckt. Somit wird man auch nicht zum Macher, sondern zum Klagenden.

Grund 2: Aufmerksamkeit

Bei vielen Menschen hat es sich bewiesen, dass sie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie über etwas klagen. Sie müssen es nur richtig machen und dann kommen die Mitmenschen und bedauern einen. Das ist die Form von Aufmerksamkeit die erstaunlich vielen Menschen gut finden. Sie möchten Aufmerksamkeit und wenn sie auch nur Aufmerksamkeit kriegen, indem man sie bedauert.

Grund 3: Ausrede

Die Klagen dienen auch hervorragend als Ausrede. „Ich konnte diese und jene Sache nicht erledigen, weil ich so viele Probleme hatte!“ Andere Menschen, die nicht so viel klagen, hätten gesagt: „Nachdem ich mich um all die anderen Probleme gekümmert habe, konnte ich mich um die andere Sache kümmern.“ Merkt ihr den Unterschied?

Grund 4: Fühlt sich einfach an

Oder auch Faulheit. Man könnte Probleme in den Griff kriegen, wenn man loslegen und sich um das Problem kümmern würde, aber anstatt genau das zu tun, sitzt man lieber rum und beklagt sich über das Problem. Es fühlt sich leichter an, sich einfach nur zu beschweren anstatt das Problem anzugehen. Dabei tut man sich damit überhaupt keinen Gefallen.

Warum das Klagen sinnlos ist

Wie gesagt, sich mal über etwas zu beschweren, beispielsweise im Lokal über einen schlechten Service oder ein versalzenes Essen, ist völlig in Ordnung, und zuweilen auch angebracht. Aber wer sich laufend nur aufs Klagen konzentriert und meint damit viel zu erreichen, der wird nicht weit kommen. Zumal mit Klagen noch keine Probleme gelöst wurden. Außerdem macht man sich damit oftmals die Probleme nur größer als sie sind.

Würde man einfach die Ärmel hoch krempeln und sich an die Arbeit machen, und damit mit einer ganz anderen Einstellung an das Hindernis begeben, sähe das Ergebnis ganz anders aus. Auch wenn man es vielleicht nicht gleich beim ersten Versuch richtig macht, hat man wenigstens sein Bestes gegeben und es versucht. Das bedeutet, man kann zumindest etwas daraus lernen – wer es gar nicht erst versucht, kann auch nichts lernen.

Wie ist es bei euch? Gehört ihr zu den Klagenden? Kennt ihr Menschen, die sich laufend beklagen und nichts besser machen? Oder seid ihr mehr die Macher? Oder ist es vielleicht sogar gemischt? Schreibt mir einen Kommentar und lasst mich wissen, wie es bei euch ist.

Klagen vs. Machen: Weniger klagen mehr machen
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Verena Walter

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