Kaufberatung Einsteiger Systemkamera – worauf achten?

Systemkamera für schöne Fotos

Möchtest du schöne Fotos machen und fragst dich, ob du eine Systemkamera kaufen solltest oder ob das Smartphone reicht?

Fotos kann heutzutage fast jeder machen, der ein Smartphone besitzt, denn in jedem Smartphone ist eine Kamera integriert und diese Kameras sind zum Teil gar nicht mal so übel, doch mit einer Systemkamera oder Spiegelreflexkamera kann das Smartphone natürlich nicht mithalten.

Wie gesagt, man kann bereits mit dem Smartphone tolle Bilder schießen. Wer jedoch professionelle und wirklich außergewöhnliche Bilder machen will, der braucht mehr als nur ein Smartphone, sondern eine vernünftige Kamera. So gibt es zum Beispiel die Spiegelreflexkameras und auch professionelle Systemkameras, wobei die Systemkamera für Einsteiger einfacher zu bedienen ist.

Was ist eine Systemkamera und worin unterscheidet sie sich von einer Spiegelreflexkamera?

Dabei handelt es sich um eine digitale Kamera, die kein fest verbautes Objektiv hat. So kann man auf diese Kamera etwa ein Objektiv für die Ferne nutzen oder eins für Nahaufnahmen. Anders als bei der Spiegelreflexkamera gibt es bei der Systemkamera keinen optischen Sucher, keinen klassischen Sensor-Autofokus und natürlich auch keinen Spiegel.

Aber es gibt sowohl bei der Spiegelreflexkamera wie auch bei der Systemkamera nicht nur preisliche, sondern auch qualitativ große Unterschiede.

Beim Kauf einer Systemkamera für Einsteiger ist u.A. natürlich das Budget ein Kaufkriterium für unter 500 Euro gibt es z. B. die Panasonic Lumix GX-80, aber es gibt auch Systemkameras für Einsteiger die über 800 Euro kosten z.B. Sony Alpha 6400.

  • Eine Systemkamera. hat kein Blackout wie bei Spiegelreflexkameras
  • Systemkameras weisen oftmals höhere Serienbildraten auf
  • Der elektronische Verschluss der Systemkamera ist ein großer Vorteil gegenüber einer Spiegelreflexkamera
  • DSLM macht die Videoaufnahme für Einsteiger leichter
  • Eine Systemkamera mit integriertem Bildstabilisator gleicht Verwackler besser aus.
  • Die Systemkamera fotografiert geräuschlos.
  • Moderne DSLMs bieten einen funktionell starken Autofokus.
  • Für Spiegelreflexkameras gibt es eine größere Auswahl an Objektiven.

Was du beim Kauf einer Systemkamera berücksichtigen solltest:

Dein Budget spielt natürlich eine große Rolle, bei der Wahl der perfekten Systemkamera, aber auch deine Bedürfnisse, ob du Fotograf werden möchtest oder nur für deinen Urlaub eine Systemkamera anschaffen möchtest.

Auf folgende Punkte würde ich beim Kauf einer Systemkamera achten:

  • 12 Megapixel sind zwar ausreichend, aber optimal sind 16-26 Megapixel.
  • Zum Lernen ist es besser eine Systemkamera zu wählen, wähle eine DSLM, die manuelle Einstellungen unterstützt.
  • Möchtest du eine Kamera mit Klappdisplay?
  • Ist dir die Serienbildgeschwindigkeit wichtig?
  • Benötigst du einen schnellen Autofokus?
  • Welche Qualitativen Unterschiede bestehen zwischen den beiden (und anderen) Kameras?
  • Wie hoch ist dein Budget? Ist die Kamera für über 800 Euro für dich besser oder reicht eine Systemkamera bis 500 Euro? Es gibt auch Systemkameras für weit über 1200 Euro.

Lese dazu Worauf achten beim Kauf von Systemkamera für Einsteiger vom Fotografie lernen Experten Aleksander Vogiatzis.

Erfolgreich Fotografieren mit der Systemkamera

Damit du viel Freude mit deiner neuen Systemkamera von Anfang an hast, gebe ich dir noch ein paar Tipps, damit du tolle Fotos machst.

Punkt 1: Das richtige Motiv

Damit das Bild gut zur Geltung kommt, ist es wichtig ein gutes Motiv zu haben. Dazu gehört aber nicht nur ein gutes Auge, sondern auch viel Kreativität. Es gibt Bilder, die durch Zufall entstehen, weil man im richtigen Moment am richtigen Ort ein Foto machen kann; aber es gibt auch Bilder, die nicht auf natürliche Weise entstehen, sondern viel Planung und Kreativität erfordern.

So muss ein Fotograf beispielsweise die Umgebung so nutzen können, dass bei einer Familienfeier, einer Hochzeit oder einem anderen großen Event nicht nur die Hauptpersonen richtig zur Geltung kommen, sondern auch tolle Motive entstehen, damit die Erinnerung besonders passend untermalt ist.

Aber auch bei gestellten Bildern, beispielsweise für Webseiten wie Shutterstock oder auch für die Zeitung und Magazine, oder auch die eigene Webseite, muss man nicht nur das passende Motiv erschaffen, sondern auch dieses Motiv richtig in Szene setzen. Um die richtigen Emotionen zu vermitteln gehört es beispielsweise dazu, dass man mit den Lichteffekten spielt, dass man das Motiv von verschiedenen Seiten aufnimmt, einen anderen Hintergrund wählt, das Motiv von Nahem und etwas weiter entfernt aufnimmt und so weiter.

Punkt 2: Bildbearbeitung und Effekte

Um einem Bild den letzten Schliff zu geben. Kann man mit Photoshop und ähnlichen Bildbearbeitungsprogrammen viel ausrichten. So kann man zum Beispiel bei einem Foto einen Filter benutzen, der das Bild nicht nur vervierfacht, sondern es farblich abhebt, sodass man ein Pop-Art-Gemälde erhält.

Ebenso kann man bei verschiedenen Naturaufnahmen von Stränden, einer Wiese oder auch den Bergen das Bild am Computer bearbeiten, sodass es heller erscheint, wenn bei der Aufnahme keine Sonne vorhanden ist. Zudem kann man die Sättigung verstärken oder abschwächen, um ein Bild farbenfroher oder auch trister erscheinen zu lassen.

Zusätzlich kann man mit dem richtigen Bildbearbeitungsprogramm auch verschiedene Motive zusammen schneiden, sodass ein völlig neues Bild entsteht. Damit dieses Bild jedoch überzeugend wirkt, gehört viel Zeit und Geduld dazu. Bei dem Zusammenschnitt müssen nämlich die Filter wie auch die Stile und die Lichtverhältnisse der jeweiligen Motive zueinanderpassen. Es sähe auf dem Bild sehr merkwürdig aus, wenn man etwa ein Vorher-Nachher Vergleich anstrebt, dass eine Bild in bester HD-Qualität zu sehen ist und das andere Bild wirkt, als hätte man es mit dem schlechtesten Smartphone fotografiert. Ebenso sollten Personen, wenn man sie aus einem Bild ausschneidet, so gut herausgearbeitet sein, dass man mit bloßem Auge gar nicht sieht, dass vorher ein Mensch in dem Bild war. Ebenso sollte man, wenn man zwei Motive kombinieren möchte, darauf Achten, dass das Licht in beiden Motiven von der gleichen Seite kommt, sprich: Beide male von rechts, links, oben, unten, von vorne oder hinten.

Punkt 3: Was ist gesucht?

Möchtest du deine Motive gewinnbringend im Internet den Menschen zur Verfügung stellen und dafür passend entlohnt werden, solltest du dich bei der Konkurrenz umschauen, wie auch an den Suchanfragen potenzieller Kunden umsehen. Gibt es vielleicht ein paar Motive, die noch gar nicht oder nicht gut in Szene gesetzt wurden? Hast du vielleicht eine Idee, wie du dieses Motiv umsetzen oder auch besser gestalten kannst?

Zwar gibt es im Internet bereits eine Vielzahl an Bildern für verschiedene Motive, bei denen sich die Fotografen und Photoshop-Profis bereits viel Mühe gegeben haben. Aber vielleicht hast du eine Idee, wie man das Bild ganz anders in Szene setzen kann oder bist mit dem, was deine Kollegen anbieten nicht zufrieden und entwickelst deine ganz eigene Idee?

Punkt 4: Leidenschaft und Professionalität

Damit deine Fotos wirklich großartig sind, musst du dir sehr viel Mühe damit geben – und damit du dir die notwendige Mühe machst, ist es wichtig, dass du die entsprechende Leidenschaft und die ebenso wichtige Professionalität mitbringst. Je besser deine Ausbildung bei der Bildbearbeitung ist und je mehr Freude du an dieser Arbeit hast, desto lieber beschäftigst du dich damit und desto besser werden deine Ergebnisse sein. Kreativität und der Wille viel Zeit und Arbeit in ein Projekt zu stecken, hängen maßgeblich davon ab, wie sehr man diese Arbeit liebt. Aber auch wenn man viel Leidenschaft am Fotografieren hat, wird man für stümperhafte Bilder, ohne Ahnung von Bildbearbeitung oder ein richtiges Auge für das Motiv zu haben, nicht erfolgreich sein.

Jemand der sich nichts schöneres vorstellen kann, als Menschen mit ihren Fotos zu begeistern, wird sich viel mehr Mühe geben und viel mehr Kreativität einfließen lassen, als jemand, der überhaupt kein Interesse an der Fotografie besitzt. Selbst mit der teuersten und besten Spiegelreflex- oder Systemkamera, wird man ohne die Freude an der Arbeit keine guten Ergebnisse erzielen.

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Verena Walter

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