Hund oder Katze – welches Haustier ist das bessere?

Es ist doch immer wieder putzig zu sehen, wie oft und wie viele Menschen sich mit dieser Frage über das liebste Haustier beschäftigen. Ich selbst habe diese Frage bestimmt schon an die 100 Mal gelesen und bin auf die unterschiedlichsten Antworten gestoßen.

Aber was ist denn nun besser? Hund? Oder Katze?

Diesbezüglich ist es sicher eine gute Idee die einzelnen Vor- und Nachteile der Tiere zu begutachten.

Katze:

 

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Vorteile:

Eine Katze ist ein sehr selbstständiges Tier, das vom Menschen weder besonders viel Aufmerksamkeit benötigt, noch viel Zeit in Anspruch nimmt. Es macht überhaupt nichts, wenn man morgens das Haus verlässt und am Nachmittag von der Schule oder der Arbeit nach Hause kommt, man kann sich sicher sein, der Katze geht es gut. Zudem sind Katzen äußerst kluge Tiere. Anders als bei vielen Hunden, finden sie von alleine einen möglichst leichten und unkomplizierten Lösungsweg für ihre Probleme und brauchen dafür nicht erst die Hilfe des Menschen. Des Weiteren sind Katzen von Natur aus geborene Jäger, wenn es um die Vernichtung von Ratten, Mäusen und anderem Ungeziefer geht. Ich erinnere mich an eine Katze, die meine Familie hatte, die beinahe jeden Tag von irgendwo eine Maus angeschleppt, und auch in unserem Hause, sollte so ein Tier mal den Weg nach drinnen gefunden haben, für Ordnung gesorgt hat. Außerdem besitzen Katzen erstaunliche Kletterfähigkeiten, können gut im Dunkeln sehen und sind sogar zum Zählen in der Lage. Katzen haben ein gutes Gespür für den Menschen, sie erfreuen einem mit einem Schnurren, das in medizinischen Fällen auch bei der Heilung zuträglich ist, und sie sind wahnsinnig gelenkig. Da wo ihr Kopf durch passt, passt auch der Rest der Katze problemlos durch. Das kann ein Mensch nun nicht von sich behaupten.

Nachteile:

Die eigensinnige Art der Katze hat so ihre Nachteile, denn sie macht einfach immer das was sie will und wann sie will. Man möchte gerade seine Zeitung lesen, dann kommt die Katze und legt sich genau auf die Zeitung drauf; man will etwas arbeiten, sie rennt einem über die Tastatur. Übrigens haben Katzen ihre Vorliebe dabei Sofas und ähnliche Möbelstücke mit ihren Krallen zu beschädigen. Nicht richtig trainiert und ohne Alternative, ein ziemlich teures Vergnügen. Ihre Kletterfähigkeiten können einen ebenfalls wahnsinnig machen, da Katzen von Schränken und Regalen gerne mal etwas umreißen, ganz gleich ob beim Putzen, beim Anschmusen oder beim Hochspringen. Rums, liegt etwas auf der Erde, und viele Katzenbesitzer können davon ein Lied singen: In den meisten Fällen ist es zerbrechlich. Zudem haben Katzen diese schreckliche Angewohnheit dem Menschen ständig vor die Beine zu laufen wenn sie was wollen, wodurch sie entweder auf den Schwanz getreten werden oder aber den Menschen zum Stolpern bringen. Bei einem Umzug ist es ein wenig schwierig die Katze daran zu gewöhnen, denn anders als beim Hund, ist es wichtig, den Stubentiger erst einmal eine Zeit lang im neuen Zuhause zu lassen und erst nach Ablauf der Zeit wieder raus zu lassen. Dadurch versteht die Katze, dass dies nun das neue Zuhause ist, und das bedeutet, dass man der Katze ein Katzenklo beschaffen muss, in dem es sein Geschäft verrichten kann – und so ein Katzenklo will natürlich täglich gesäubert werden. Diese undankbare Aufgabe macht sicher nicht viel Spaß. Besonders blöd ist es aber, wenn der Mensch es seiner Katze gerne Recht machen möchte und er im Winter laufend die Tür aufmacht, um sie entweder rein oder raus zu lassen, weil sich der Vierbeiner nicht entscheiden kann.

Siehe die Geschichte von Ralf Schmitz und seiner Katze Minka:

Hund:

 

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Vorteile:

Der Hund ist nicht umsonst der beste Freund des Menschen, er ist loyal, er gehorcht aufs Wort, er freut sich immer wenn man nach Hause kommt und er macht absolut alles für einen. Der Hund ist ein sehr ehrliches Tier, das seine Freude stets im Schwanzwedeln ausdrückt (wobei das Schwanzwedeln nicht nur Freude ausdrückt) und einem sogar deutlich macht, was er möchte bzw. braucht. Dabei zeigt der Hund nicht nur auf den Napf oder auch auf die Tür, wie die Katze, sondern er deutet auch auf Jacken, die Leine oder die Schuhe. Richtig trainiert können Hunde nicht nur ein treuer Begleiter, sondern auch eine enorme Hilfe für den Menschen sein. Man nehme nur mal Blindenhunde, die ihren Besitzer sicher durch die Gegend führen.

Mit einer Katze undenkbar:

Hunde sind gute Beschützer und in vielen Fällen echte Lebensretter. Sie sind sehr lernfähig und eine absolut treue Seele. Ein Hund bleibt stets bei einem, in guten wie in schlechten Zeiten. Des Weiteren ist der Hund eine geborene Spürnase, die einfach alles wiederfindet.

Nachteile:

Hunde sind in vielen Fällen überhaupt nicht in der Lage selbstständig zu denken und geeignete Lösungen zu suchen. Sie sind in vielerlei Hinsicht auf den Menschen angewiesen und suchen bei ihm die Hilfe, obwohl sie es mit etwas Anstrengung vermutlich selbst hinkriegen würden. Hunde können, wenn sie nicht rechtzeitig und nicht richtig erzogen werden, zu einer Gefahr für den Menschen werden, für groß und klein. Abgesehen davon können Hunde zu einer Belästigung werden, wenn man Hunde als Nachbarn hat, die den ganzen Tag über kläffen (Gott sei Dank braucht man sich das nicht länger als 30 Minuten lang antun, danach ist der Hundehalter dazu verpflichtet seinen Hund mit in die Wohnung zu nehmen oder anderweitig dafür zu sorgen, dass sein Hund seine Nachbarn nicht stört). Hunde sind im Übrigen für so manche Menschen eine ziemlich große Geruchsbelästigung – und das nicht nur, weil sie so typisch nach Hund riechen, sondern weil sie die Mitmenschen mit ihrem Kot belästigen, der anders als bei der Katze nicht verbuddelt wird, sondern offen herum liegt. Und da kommt auch schon der Arbeitsaufwand für den Menschen, denn der hat nun das große Vergnügen den Mist einzusammeln.

Beide Tiere:

Alle beide Haustiere haben vielerlei Vor- und Nachteile für den Menschen. Einer der gemeinsamen Nachteile sind natürlich die Kosten, die je nach Tier ziemlich teuer werden können. Ebenso nachteilig ist das Problem mit den Haaren, denn die meisten Hunde- und Katzenarten haaren wie die Verrückten. Mit regelmäßigem Saugen kommt man zwar dagegen an, aber es ist dennoch ziemlich anstrengend.

Richtig behandelt haben beide aber auch ihre Vorteile und geben einem nicht nur viel Liebe, sondern auch Geborgenheit.

Im Großen und Ganzen gibt es da kein besonderes Plus oder ein besonderes Minus für die beiden. Beide sollte man auf jeden Fall erziehen, damit sie einem nicht auf der Nase herum tanzen, den einen so, den anderen anders.

Es kommt vielmehr darauf an, wie viel Zeit man hat, wie intensiv man sich um das Tier kümmern und ob man mehr die Leitung übernimmt oder lieber alles laufen lassen möchte.

Wer wissen will, wer klüger ist, für den hab ich noch einen passenden Film eingebaut:

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Verena Walter

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