Gute Gründe für einen Hundezwinger

Hundebesitzer freuen sich über ihr geliebtes Haustier. Bei dem einen darf der Hund nicht nur mit ins Haus, sondern sogar mit auf die Couch und ins Bett. Das ist großartig, wenn man so viel Nähe zu seinem Hund hat und mit ihm eine schöne gemeinsame Zeit verbringt. Allerdings hat nicht jeder die Nähe von Hunden gleichermaßen gern.

Es ratsam bei einem Haus mit Garten einen Hundezwinger zu haben. Warum, fragt ihr euch?

Hier ein paar gute Gründe, weswegen ein Hundezwinger sich lohnt.

Grund 1: Gieriger Hund und Partys

Wer öfter mal eine Gartenparty schmeißt oder im Sommer den großen Grillkönig spielt, aber einen gierigen Hund hat, der überall betteln kommt, kann damit den Gästen ziemlich auf den Magen schlagen. Viele Menschen finden es lästig den Hund immer in seine Schranken zu weisen, ihn fort zu schicken oder beim Essen von der Seite beobachtet zu werden.

In so einem Fall kann der Hund für die Feier in seinem Hundezwinger sein und geht den Menschen nicht auf die Nerven. Es sei denn, er fängt dann an zu heulen. In diesem Fall ist ein gutes Training von Nöten, bei dem der Hund lernt, dass wenn er in dem Zwinger ist, ruhig zu sein hat. Das funktioniert ähnlich wie mit dem beliebten „Allein-Sein“-Training. Normalerweise bleibt der Hund im Haus, ganz alleine und die Familie geht weg. Für 5 Minuten. Danach bleibt die Familie da und geht nach einer halben Stunde wieder raus, um den Hund alleine zu lassen. Wieder für 5 Minuten. Am nächsten Tag sind es 10 Minuten, am nächsten Tag 20 und so weiter. Wichtig ist hierbei, dass die Tür sich erst dann öffnet, wenn der Hund ruhig ist. Auch beim Zwinger muss der Hund es akzeptieren, wenn man vorbei läuft und darf nicht die ganze Zeit weinen, weil er eingesperrt ist. Sonst kommt man vom Regen in die Traufe.

Grund 2: Schmusiger Hund und Angsthasen

Stellt euch vor, eine gute Freundin, ein Kumpel oder jemand aus der Verwandtschaft kommt zu euch nach Hause. Bringt Kuchen mit oder ein Geschenk und euer Hund kommt zu euch gelaufen. Aber euer Besuch hat Angst vor Hunden – dabei spielt es keine Rolle, ob euer Hund freundlich zu anderen Menschen ist oder nicht, ob euer Hund angestürmt kommt oder sich langsam nähert.

In diesem Fall kann man sich und den Hund vorbereiten und ihn rechtzeitig in den Zwinger bringen. Wenn der Besuch erst mal schellt, kann es bei einigen Vierbeinern sehr anstrengend werden, ihn anschließend in den Zwinger zu verfrachten.

Wenn der Besuch sich eingefunden hat und einverstanden ist, kann man den Hund immer noch raus lassen und die beiden sich einander nähern. 

Grund 3: Verfressener Hund und Giftköder

In Deutschland verhält es sich mit den Giftködern so, dass diese nur in einer langen Box verkauft werden, sodass Haustiere und Kinder nicht dran kommen. Dabei ist auf der einen Seite der Box ein Loch und am anderen Ende befindet sich das Rattengift. Das Loch ist gerade mal so groß, dass Ratten und Mäuse hinein finden. Aber nicht immer hält sich jeder an das Gesetz und wenn man außerhalb dieser Richtlinien lebt und seinen Hund über Nacht draußen schlafen lässt, ist es besser ihn in sicherer Umgebung schlafen zu lassen. Nämlich in einem Hundezwinger. Dort weiß man seinen Hund in Sicherheit und kann abenfalls beruhigt schlafen.

Grund 4: Stürmischer Hund und Gäste

Bei einem richtig stürmischen Vierbeiner, kann es schwierig werden, wenn man Besuch bekommt. Insbesondere, wenn man keine Ahnung, keine Zeit und / oder keine Lust hat, das Tier zu erziehen. Auch hierbei ist ein Zwinger eine sinnvolle Anschaffung. Der Hund geht hinein, der Besuch kommt und der Vierbeiner darf erst wieder raus, wenn er sich beruhigt hat oder die Gäste sicher Platz genommen haben. Gerade bei älteren Mitmenschen ist es klug, wenn der Hund (gerade dann, wenn es sich um einen großen Vierbeiner handelt) nicht ungehemmt au die Gäste zulaufen kann. Man stelle sich vor, er reißt die 65 Jahre alte Tante um oder wirft sich dem rüstigen Rentner von nebenan um den Hals. Blaue Flecken, Knochenbrüche und großer Ärger sind dabei schon vorprogrammiert.

Was ist bei einem Zwinger wichtig?

Das Wichtigste bei einem Zwinger sind die Stabilität und die Zweckmäßigkeit. Das bedeutet, dass der Zwinger zum einen was aushalten muss, er soll schließlich so stabil sein, dass a) der Hund nicht einfach ausbrechen kann und b) der Zwinger trotz Wind und Wetter standhält. Dementsprechend wird immer ein festes Fundament bzw. ein fester Untergrund empfohlen. Einer, der jedem Wetter stand hält, leicht zu reinigen ist und den der Hund nicht kaputt machen kann. Würde man das Fundament weg lassen und den Zwinger nur auf normalem Boden bauen, könnte der Hund sich ganz leicht einen Weg nach draußen buddeln – und wenn man ihn im Inneren mit Stoff auskleidet, ist es schwer zu reinigen, wenn der Hund mal musste.

Im Idealfall hat man im Hundezwinger einen Schlafplatz zur Verfügung gestellt, eine windgeschützte Ecke, vielleicht sogar ein Hundehaus da drin aufgestellt. Wichtig ist, dass der Hund vor Regen und eisigen Winden geschützt und nicht die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt ist,  aber gleichzeitig (sofern genug Platz im Garten vorhanden ist) ein wenig Auslauf hat.

Zumindest sollte der Zwinger so viel Platz bieten, dass der Hund nicht vorwärts rein geht und rückwärts wieder aus dem Zwinger stiefeln muss.

Und last but not least: Wasser! Der Hund muss immer Zugang zu einer frischen Wasserquelle haben, damit er ausreichend trinken kann. Speziell im Sommer ist es essenziell, ihm Wasser hinzustellen. Futter ist hiongegen nur dann wichtig, wenn geplant ist, dass er über einen längeren Zeitraum im zwinger verweilen soll.

Zwinger müssen nicht hässlich sein

Zwinger gibt es in verschiedenen Größen, aus unterschiedlichen Materialien und in diversen Formen und Farben zu kaufen z.B. über https://www.hundezwinger-kaufen.de/. Manche sind eher schlicht gebaut, können aber jederzeit mit Farbe und Lack aufgehübscht werden. Zum Beispiel ein hölzerner Zwinger. Den könnte man außen mit einem schlichten Schwarz bepinseln oder ihm ein buntes Muster geben. Wie wäre es mit Punkten, Streifen oder den Handabdrücken der Familie? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – und wer sich die Zeit nimmt, das Aufhübschen selbst vorzunehmen, spart nebenbei noch ein wenig Geld.

Habe ich euch überzeugt?

Wie denkt ihr über einen Hundezwinger? Habt ihr schon mal einen besessen, braucht ihr einen oder haltet ihr das für kompletten Nonsens? Wie viele Menschen kennt ihr, die einen Hundezwinger besitzen und was haben die dafür ausgegeben? Was würdet ihr für einen Hundezwinger zahlen und welcher Preis ist euch eindeutig zu hoch? Was für ein Material wäre euch recht und kennt ihr weitere Gründe, die für einen Zwinger sprechen? Erzählt mir von eurer Meinung in den Kommentaren. Ich bin sehr gespannt, was ihr zu sagen habt.

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Verena Walter

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