Gesunde Öle

LowFat ist für viele Menschen ein wichtiges Thema, denn ein Großteil des Übergewichts kann unter anderem an der übermäßigen Einnahme von Fett kommen. Allerdings ist Fett nicht gleich Fett. Es gibt gute und gesunde Fette, die man regelmäßig konsumieren sollte. Genauso gibt es ungesunde und schädliche Fette, die man nach Möglichkeit vermeiden sollte.

Welches die gesunden Fette sind und wozu sie sich eignen, erzähle ich euch hier in diesem Beitrag.

Gesunde Fette

Es gibt eine Vielzahl an gesunden Fetten. Diese findet man hauptsächlich naturbelassen in den jeweiligen Lebensmitteln. Zum Beispiel in Erdnüssen, Walnüssen, Haselnüssen, Paranüssen, Pistazien, Cashewkernen, Kokosnuss, Kürbiskernen, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, fettigen Fischsorten (wie Thunfisch, Aal, Buttermakrele, Sprotte und Dornhai bzw. Dornfisch.) und in der Avocado. Im Idealfall isst man die jeweiligen unbehandelten Lebensmittel und kocht, backt oder brät sie nach eigenem Gusto.

Aber es gibt auch behandelte Öle, die ebenfalls gesund sind und sich zum Backen, Braten, Frittieren und für Salate eignen. Diese sind unter anderem Leinsamenöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Kokosöl und Avocado-Öl. Auch das Kürbiskernöl ist sehr gesund, wird aber eher weniger zum Braten und Frittieren verwendet, als zum Abschmecken.

Was ist das Besondere an den Ölen?

Die Öle sind je kälter sie gepresst und je weniger sie behandelt wurden, voller guter Nähr- und Vitalstoffe und bieten den Genießern zahlreiche gute Wirkungen.

Auf Oelerini.com steht beisipelsweise über Kürbiskernöl für welche Anwendungsgebiete es sich eignet. Es ist nämlich nicht nur voller guter Nährstoffe wie Vitamine A, B1, B2, C, Niacin, Panthothensäure, Pyroxin, Biotin, Phytosterol Beta-Sitorsterol, Delta 7 Setrin, Pytoöstrogene, sowie Chlor, Eisen, Fluor, Jod, Magnesium, Kupfer, Kalium, Kalzium, Schwefel und Zink. Darüber hinaus hilft Kürbiskernöl bei Prostataleiden, Herz-Kreislaufbeschwerden, wirkt gegen hohen Blutdruck, Harninkontinenz, Infektionen, Gelenkerkrankungen, stärkt das Immunsystem, kräftigt das Haar, schützt die Haut und ist sogar gut für den Hund.

Auch die anderen Öle haben ihre ganz eigenen wundervollen Eigenschaften.

Leinsamenöl ist beispielsweise ebenfalls gut für die Haut, schützt die Knochen vor Osteoporose, es hilft gegen Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthrose, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, senkt den Cholesterinspiegel und hilft bei Krampfadern und Venenentzündungen.

In den frischen Lebensmitteln, wie Avocados, Fisch oder Nüssen, gibt es zahlreiche gute und gesunde Inhaltsstoffe, die für viele Teile des Körpers gut ist. Fisch enthält beispielsweise viel Omega 3. Omega 3 ist gut üfr die Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut, es unterstützt den normalen Triglyceridspiegel (Blutfettwerte), ist gut fürs Gehirn, unterstützt die Sehkraft, ist wichtig fürs Herz und hilft bei Blutdruck-Beschwerden.

Des Weiteren können Öle den Muskelaufbau unterstützten. Wie das geht, zeigt euch dieses Video:

Öle frisch oder in Kapselform?

Wer täglich frisch kocht, Salate genießt oder anderweitig Lebensmittel mit Öl zubereitet, der sollte frisches Öl oder gar das frische Lebensmittel verwenden, sofern es zu den Speisen passt. Wer hingegen wenig mit Öl arbeitet und dennoch nicht auf die wichtigen Nährstoffe verzichten will, sollte die einzelnen Lebensmittel in regelmäßigen Abständen konsumieren oder auch auf die dafür zugehörigen Kapseln ausweichen.

So kann man die Vorteile der einzelnen Nährstoffe genießen, ohne die jeweiligen Lebensmittel zu kaufen. Das ist insbesondere dann praktisch und wichtig, wenn man die entsprechende Kost nicht mag. Auf diese Weise muss niemand sich mit Gewalt eine Avocado runter würgen, wenn er sie nicht essen mag und keiner muss wider der persönlichen Ethik Fisch essen, obwohl er vegetarisch oder vegan lebt.

Ungesunde Öle

Es gibt aber nicht nur gesunde, sondern auch ungesunde Öle und Fette, die man auf alle Fälle meiden sollte. Dazu gehören Butter, Sahne, Wurst, Fleisch, Käse und Palmöl. Diese ungesunden (gesättigten) Fettsäuren fördern Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, sie erhöhen den Cholesterinspiegel und führen zu Verengungen der Blutgefäße. In Maßen sind gesättigte Fettsäuren und ungesunde Öle kein Problem. Genauso wenig wie es gefährlich ist einmal in der Woche einen Burger zu essen oder dreimal im Jahr eine Cola zu trinken.

Wie bei allen ungesunden Lebensmitteln ist die Menge hierbei entscheidend. Wer zu oft und in zu großen Mengen eine oder mehrere der gesättigten Fettquellen isst, der muss wissen, dass er seine gesundheitlichen Risiken fördert. Ebenso verhält es sich bei Zucker, Geschmacksverstärkern, zu viel Salz und zu vielen Milchprodukten.

Selbst herstellen

Im Idealfall stellt ihr euer eigenes Öl her Dazu braucht ihr eine Maschine wie diese hier, die die aus der gewünschten Menge an Kernen euer Öl presst.

Hierzu ein kurzes Video mit der Rommelsbacher Ölpresse:

Dank solcher Maschinen könnt ihr euer eigenes Öl in beliebiger Menge pressen und den Trester (sprich das trockene übrig gebliebene von der Presse) zum Kochen verwenden. Allerdings ist vielen diese Maschine viel zu teuer und es mangelt ihnen an den notwendigen Behältnissen, um das Öl richtig aufzubewahren.

Wer jedoch die notwendigen Behälter hat und sein Öl besonders aromatisch gestalten will, kann verschiedene Kräuter in sein Öl geben oder auch eine frische Chili, die wiederum die Schärfe ans Öl abgibt.

Ihr braucht ein paar Ideen und Tipps, wie man solche Öle macht? Dann hilft euch dieses Video mit Sicherheit dabei:

Das könnt ihr auch mit bereits fertigen Ölen machen, die ihr euch, wie der Koch im Video zeigt, nach Belieben mischen könnt.

Worauf sollte man bei Ölen aufpassen?

Es gibt viele Menschen, die nicht in Geld schwimmen und daher ein günstiges Öl kaufen. Generell ist nichts dagegen einzuwenden, denn teures Öl ist nicht automatisch das beste Öl. Es gibt auch gesunde, preiswerte Ölsorten, die man sich zulegen und aus denen man großartige Speisen zubereiten kann.

Besonders gesund sind die Öle, wenn ihr sie in Bioqualität kauft, bei dem Gefäß darauf achtet, dass es aus Glas ist und am besten ein kalt gepresstes Öl verwendet, da so die Nährstoffe besser erhalten bleiben.

Wie wichtig sind euch Öle?

Benutzt ihr viele Öle in eurer Ernährung oder nutzt ihr nur eine Sorte Öl? Welches Öl ist euch das Liebste? Und für was verwendet ihr euer Öl? Habt ihr schon einmal Öl selbst hergestellt oder selbst aromatisiert? Welche Geschmacksrichtung ist eure Liebste und worauf achtet ihr, wenn ihr Öl kauft? Womit aromatisiert ihr euer Öl am liebsten und welches Öl schmeckt euch am besten?

Schreibt mir eure Meinung, Erfahrungen und Gedanken in die Kommentare, teilt den Beitrag auf den sozialen Medien und gebt ihm eine gute Bewertung, wenn es euch gefallen hat.

Ich bedanke mich an dieser Stelle, verabschiede mich von euch und wünsche euch einen grandiosen und gesunden Tag.

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Verena Walter

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