Geheime Traumstrände auf Teneriffa

Teneriffa Strand

Über 200 Strände säumen die Küstenlinie der Kanareninsel Teneriffa. Sie ist die größte Insel des Archipels vulkanischen Ursprungs und zieht jährlich viele Besucher an. Doch neben den überlaufenen Stränden in den Touristenstädten gibt es einige einsame Traumstrände, die noch nicht ins Visier der Urlauber geraten sind. Diese stellen wir euch in diesem Artikel vor:

1. Playa de la Tejita

Natur pur und Ruhe. Das verspricht der Playa de la Tejita gleich neben dem charmanten Städtchen El Médano im Süden der Insel. Auf einer Länge von mehr als einem Kilometer findet man nichts als schwarzen Vulkansand, Muscheln und den rauschenden Atlantik. Der Vulkankegel Montaña Roja bietet eine spektakuläre Kulisse, besonders wenn er in den Morgen- und Abendstunden von der Sonne angestrahlt wird und dann in roten Tönen leuchtet. Nur wenige Besucher verirren sich hierher, so hat man viel Ruhe und Privatsphäre. Der Playa de la Tejita ist außerdem ein FKK-Strand. Er liegt in einem Naturschutzgebiet umringt von einer steppenähnlichen Landschaft, die man zu Fuß durchqueren muss, um zu dem Strand zu gelangen.

2. Playa de Bollullo

Auch der Playa de Bollullo ist noch weitestgehend von den Touristen verschont geblieben, nicht zuletzt aufgrund der nicht ganz leichten Anfahrt. Der Strand liegt neben der Stadt Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas und kann entweder zu Fuß durch einen etwa eine Stunde langen Spaziergang oder durch eine haarsträubende Autofahrt durch eine sehr enge Gasse, die nur für gekonnte Fahrer gemacht wurde, erreicht werden. Doch wer es wagt, wird reichlich belohnt. Der Playa de Bollullo ist eine wahre Naturschönheit. Er liegt in einer Bucht umringt von grünbewachsenen Lavafelsen. Der schwarze Vulkansand bietet einen tollen Kontrast zu den Grüntönen der Pflanzen und dem türkisenen Wasser des Ozeans. Vor allem an Wochentagen ist der Teneriffa Strand menschenleer und man kann die Natur ganz in Ruhe genießen. Doch Vorsicht: Hier kann es zu gefährlichen Meeresströmungen kommen, bei denen man lieber nicht schwimmen gehen sollte.

3. Playa de Abama

Dieser Strand wird zwar immer mehr von den Touristen entdeckt, jedoch kann man hier trotzdem in Ruhe schwimmen gehen und sonnenbaden, wenn man zu den richtigen Zeiten kommt. Der Playa de Abama befindet sich gleih neben einem Luxushotel in Guía de Isora im Südwesten Teneriffas und liegt in einer wunderschönen Bucht umrahmt von Felsen und riesigen Bananenplantagen. Der goldgelbe Sand ist angenehm weich. Am Horizont kann man die Urisse der Nachbarinsel La Gomera erkennen. Wer es romantisch mag, sollte sich hier den Sonnenuntergang ansehen! Geparkt werden kann auf dem Hotelparkplatz, zu Fuß sind es dann noch ca. 10 Minuten bis zu dem paradiesischen Traumstarnd.

4. Playa de los Roques

Ein bei den Einheimischen sehr beliebter Strand ist der Playa de los Roques in der Nähe der Stadt Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas. Es ist zwar ein Steinstrand, doch die spektakulären Vulkanfelsen entschädigen dafür. Zwei riesige Felsen erheben sich einige Meter vom Strand entfernt aus dem Wasser und bieten eine tolle Sicht auf das Meer. Vor allem der linke Fels mit einem großen Loch in der Mitte ist bei Fotographen beliebt. Zu erreichen ist der Playa de los Roques nur zu Fuß und über einen kleinen Fußmarsch. Auch viele Surfer verirren sich hierher und genießen die ruhige Atmosphäre des Strandes. Doch Vorsicht: Da der Strand direkt an einer Steilklippe liegt, herrscht Steinschlaggefahr und auch der Wellengang kann gefährlich hoch werden.

5. Playa de Benijo

Atemberaubende Landschaften und raue Natur pur kann man am Playa de Benijo erleben. Der Strand befindet sich im Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel, wodurch auch hier der Zugang erschwert wird. Die Anfahrt erfolgt über eine steile Serpentinstraße. Der etwa 300 Meter lange Naturstrand gehört zu dem Bergdörfchen Taganana, das etwas weiter im Inneren des Gebirges liegt. Zwar sollte man mit dem Schwimmen am Playa de Benijo vorsichtig sein, da es hier gefährliche Strömungen gibt, doch allein die Aussicht auf die zerklüfteten Felsen des Anaga-Gebirges sind einen Besuch des Strandes wert. Über eine steile Treppe erreicht man den schwarzen Vulkansand des Strandes, an dem sich meist nur Einheimische und einige vereinzelte Touristen aufhalten. Auch hier ist das Nacktbaden erlaubt. Oberhalb des Strandes gibt es einige charmante Restaurants, in denen typisch kanarische Gerichte zu einer spektakulären Sicht angeboten werden.

Perfekter Ausgangsort zur Erkundung dieser Traumstrände sind Ferienhäuser auf Teneriffa, die viel Ruhe und Komfort bieten und in denen man ganz nach den eigenen Wünschen wohnen kann. So viel Flexibilität und Privatsphäre bekommt man in keinem Hotel.

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Verena Walter

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