Einfach mal mutig sein

Es ist schon lächerlich, wenn ich manchmal zurück denke und mich an Zeiten erinnere, in denen ich mich nicht getraut habe einen Verkäufer etwas zu fragen oder mir essen zu bestellen. Diese Furcht etwas falsch zu machen war bei mir ausgeprägt wie sonst nichts. Wenn es darum ging etwas zu bestellen, beispielsweise eine kleine Portion Pommes, bei Mc Donalds, habe ich es nach Möglichkeit auf jemand anderen geschoben; Hauptsache ich musste nicht bestellen.

Dabei war das totaler Blödsinn! Was wäre mir denn schlimmstenfalls passiert? Ich hätte mich höchstens verhaspelt, wir hätten uns angeguckt und hätten gelacht. Wobei, damals hätte ich mich wohl eigentlich eher geschämt. Ich war in der Hinsicht typisch pubertär (Gott, ist das peinlich, dass ich existiere…). Und es hat leider sehr sehr lange gedauert, diese falsche Scham und dieses Unwohlsein abzulegen. Aber mit etwas mehr Zuversicht und rationalem Denken, habe ich gemerkt, dass es gar nicht so schwer ist den Mund aufzumachen.

Mittlerweile kann ich so ziemlich jeden Menschen mühelos ansprechen und ihn fragen, was ich wissen möchte, bzw. ihm das Kompliment geben, das ich ihm geben möchte. Manchmal treffe ich nämlich auf sehr schöne und außergewöhnliche Menschen, denen ich auch einfach mal sagen möchte: „Wow, dein Vortrag war sensationell!“ Oder: „Was für eine schöne Kette, darf ich fragen wo die her ist?“

Ich weiß, dass es da draußen viele schüchterne Menschen gibt, die nicht so können, wie sie wollen. Aber das muss nicht so bleiben, es gibt Mittel und Wege diese Schüchternheit in den Griff zu kriegen. Klar, es muss nicht jeder gleichermaßen offensiv vorgehen, aber es tut unheimlich gut seine Schüchternheit abzulegen und einfach nach dem zu fragen, was man möchte. Man kann es ja schließlich trotz mehr Courage immer noch auf seine eigene Weise sagen. Keiner muss mit dem Holzhammer vorgehen. Anstatt zum Beispiel extrem krass vorzugehen und zu sagen: „Hey Süße, gib mir mal deine Nummer“, kann man die Sache auch ruhig angehen und fragen: „Hallo werte Dame, darf ich Sie auf einen Drink einladen?“

Ich meine, ich bin jetzt auch nicht wahnsinnig offensiv. Ich geige nicht jedem meine Meinung; vor allen Dingen nicht dann und nicht denen, bei denen ich sowieso weiß, dass es sich nicht lohnt. Was soll ich mich bei Menschen, die ich in meinem ganzen Leben nicht wieder treffen werde, großartig aufregen?

Um jetzt ein wenig mutiger zu werden, mache ich euch einen kleinen Vorschlag.

Wie der aussieht, erfahrt ihr hier.

Einfach mal mutig sein
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Verena Walter

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