Dinge, die man vom Camping lernen kann

Schon mal beim Camping gewesen? Nein? Dann sollte man das unbedingt einmal nachholen! Warum? Weil das Camping einem viele tolle Möglichkeiten bietet – unter anderem können wir vom Camping jede Menge Lernen!

Und das wäre?

Allerhand. Manche meinen ja, dass das Camping nichts anderes ist, als eine steinzeitalterliche Methode seine Zeit zu vergeuden, damit Männer sich wieder wie Männer fühlen und damit sie ihren Söhnen unnützen Käse beibringen können, den sie in einer zivilisierten Gesellschaft nicht benötigen. Was nützt es einem, wenn man in freier Wildbahn mit Stöcken und Steinen ein Feuer machen kann? Oder wenn man in der Lage ist ein Zelt aufzubauen?

Viele Menschen wissen das Camping gar nicht mehr zu schätzen, dabei hat es zahlreiche Dinge zu bieten, die einem für das Leben so manche gute Lektion liefert.

Wertschätzen was man hat

Durch das minimalistische Leben im Freien (ohne PC, Internet, Fernseher, Wasserkocher, Kaffeemaschine und anderen technischen Errungenschaften) weiß man sein Leben in der zivilisierten Welt wieder schätzen. Auch wenn man nicht so viel hat wie einige andere Menschen im Umfeld – man hat jedoch deutlich mehr als die Menschen, die jeden Tag ohne all das auskommen müssen. Das kann für die Persönlichkeitsentwicklung sehr positiv sein.

Geduld

Durch unsere zivilisierte Welt voller moderner Technik haben wir gelernt uns nur noch mit Stress und Hektik zu umgeben. Alles muss schnell gehen und jeder hat es heutzutage eilig. Umso schöner ist es doch, wenn man sich einen Moment entspannen kann und einfach nur noch wartet. Viele haben verlernt ein wenig geduldig zu sein und Dinge abzuwarten. Alles muss schnell, schnell und noch mal schnell gehen. Dabei liegt doch die Kraft bekanntermaßen in der Ruhe. Außerdem macht Stress nur unnötig Falten.

Einklang mit der Natur

Wer nicht gerade auf dem Land lebt, wird von der Natur nicht viel mitbekommen. Gerade in der schnelllebigen Stadt, kommt man nicht besonders viel mit der Natur in Berührung. Nicht jede Stadt verfügt über einen großen grünen Park. Umso mehr zieht es viele Stadtmenschen in ihrem Urlaub aufs Land. Das Leben an frischer Luft und bei freier Natur ist sehr gut für unseren Kopf, für das Wohlbefinden und für die innere Balance. Wir brauchen sowohl das Ying als auch das Yang.

Ruhe genießen

Beim Campen, je weiter man ins Grüne geht, desto mehr Ruhe hat man. Das Einzige, was man an Geräuschen mitkriegt, sind das Rauschen des Wassers, das Rascheln der Blätter, das Knistern des Lagerfeuers und das Zwitschern der Vögel. Dazu kommen noch das Zirpen der Grillen, sowie andere Naturgeräusche. Man hat mal wieder einen freien Kopf für seine Gedanken, die Ruhe ein Buch zu lesen oder sich einfach nur ein wenig zu entspannen.

Man lernt Zeit zu schätzen

Die Zeit ist ein wichtiges Gut – und das lernt man immer wieder neu zu schätzen. Gerade in der freien Wildbahn unter Sternenhimmel und dem Leben in den Tag hinein, weiß man die freie Zeit Stunde um Stunde, gar Minute um Minute neu zu schätzen. Manche wissen dadurch auch erst wieder die Zeit zu schätzen und machen sich Gedanken um die eigene verbleibende Zeit. Wie viel Zeit hat man noch, was will man in der Zeit erreichen?

Geld ist nicht alles

Während man sich sonst so ziemlich alles mit Geld kaufen kann, fällt das beim Camping vollends flach. Was will man sich für Geld kaufen? Sicherlich gehen ein paar Annehmlichkeiten, wie einen großen Rucksack, einen Gaskocher und andere Dinge mitnehmen – man muss es sich ja nicht schwerer machen als unbedingt nötig. Aber im Wald angekommen, ist es vorbei. Da zählt kein Geld der Welt. Man weiß viele andere Dinge schätzen und dass es mehr gibt als den „schnöden Mammon“ 😉

Was meint ihr, was man noch vom Camping lernen kann?

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Verena Walter

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