Die glücklichsten Menschen Teil I

Die Menschen streben nach Glück; und ich natürlich auch. Glück ist etwas, das jeder haben möchte, und jeder jedem gönnen sollte. Aber auch wenn die Wünsche der Menschen völlig unterschiedlich sind, gibt es generell einige Sorten von Menschen, die zu den glücklichsten Menschen überhaupt zählen. Könnt ihr eine davon erraten? Nein?

Dann verrate ich es euch. Zu den glücklichsten Menschen gehören: Egoisten.

Wahrscheinlich geht es einigen von euch so, wie mir früher. Ich habe immer gedacht: „Egoisten, die sind einfach nur unmöglich.“ Dabei war ich mit meinen Gedanken völlig auf dem Holzweg. Ich habe verstanden, dass Egoisten keine schlechten Menschen sind, sondern normal! Sicherlich gibt es fürchterliche Egoisten, aber das sind keine einfachen Egoisten, es sind Egomanen und Egozentriker! Im schlimmsten Fall sogar Arschlöcher!

Mittlerweile habe ich verstanden, dass Egoisten keine schlechten Menschen sind, sondern es sich dabei um gesunde Menschen handelt, die gut auf sich Acht geben. Eine Sache, die ich auch erst einmal lernen musste. Ich gebe gerne, und manchmal gebe ich auch viel, aber ich musste lernen egoistischer zu sein, damit ich dafür sorgen kann, dass es mir gut geht. Nur wenn es mir gut geht, kann ich anderen helfen. Warum? Was haben andere davon und was habe ich davon, wenn ich anderen alles gebe, und am Ende schaue ich in die Röhre, weil es mir am Ende fehlt? Gar nichts, ganz genau!

Was nützt es mir, wenn ich in der letzten Woche im Monat noch 30 Euro übrig habe, von dem ich mir Lebensmittel, Hygieneartikel und Hundefutter kaufen will, und jemandem, der Geld braucht, die Hälfe abgebe, sodass es für mich nicht mehr reicht? Ich kann doch nur Geld geben, wenn es mir letzten Endes nicht fehlt, ich kann nur jemandem Geld leihen, wenn ich weiß, dass ich in der nächsten Zeit drauf verzichten kann. Wenn ich es aber dringend brauche, um Rechnungen zu bezahlen, um meine Bedürfnisse zu befriedigen und um mich wohl zu fühlen, dann kann ich es nicht weiter reichen – dann ist man nicht automatisch ein schlechter Mensch!

Ein gesunder Egoismus ist gut, um seine eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen und dafür Sorge zu tragen, dass man alles hat, was man braucht. Was wir jedoch keineswegs brauchen, sind Egomanie und Egozentrik. Während Egoisten auf ihr Wohl achten, sind Egozentriker der Meinung der Nabel der Welt zu sein und müssen sich ständig und überall in den Mittelpunkt drängen. Sie wollen immer und überall präsent sein, auch wenn es gerade nicht um sie geht. Egomanen sind noch schlimmer, deren Egoismus und Egozentrik nehmen krankhafte Auswüchse an.

Wie gesagt, es gibt auch fürchterliche Egoisten, deren Ausmaß an Egoismus ist nicht mehr gesund, sondern abseits von gut und böse. Die fürchterlichen Egoisten tun alles, um ihre Ziele zu erreichen und gehen dafür sogar über Leichen, verraten Freunde und Familie, gehen den unrechten Weg, gefährden vielleicht noch andere und denken immer und überall nur an sich, während sie für die Sorgen und Nöte der anderen keinen Pfifferling geben. Solche Menschen gehören für mich nicht mehr in die Kategorie Egoisten, das sind für mich die oben erwähnten Arschlöcher!

Nur Arschlöcher würden anderen Menschen Gemeinheiten antun und in erster Linie immer nur an sich denken. Es sind Arschlöcher, die andren nicht helfen, weil es ihre Ziele nicht voran bringt, und es sind die Arschlöcher, die meinen: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.“

Die glücklichsten Menschen Teil I
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Verena Walter

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