Die 10 schönsten Zitate aus dem Ohnsorg-Theater

Das Ohnsorg-Theater ist eins meiner liebsten Theater überhaupt. Wunderbare alte und neue Stücke, großartige Schauspieler und viel zum Nachdenken, aber auch zum Lachen.

Ich habe aus dem Fundus der Theaterstücke meine liebsten 10 Zitate rausgesucht und möchte sie gerne mit euch teilen:

 

1. Drei Mann an der Küste

Diener Johann kann nicht verstehen, wie sein Herr, der Geheimrat Tobler, einen derart bürgerlichen Geschmack hat. Weiße Bohnen mit Knackwurst ist einfach nicht herrschaftlich genug! Doch Fräulein Kunkel sieht das ganz anders.

Sie meint: „Der Herr Geheimrat ist auch kein gewöhnlicher Millionär, er ist nur ein Mann, der ein paar Millionen hat.“ Weiter heißt es: „Da ist ein großer Unterschied. Wenn der Referendar Krause für das Ladenfräulein Müller ein Gedicht schreibt wo sich Herz auf Schmerz reimt, ist er dann schon ein Dichter? Nein, ist er nicht. Er hat nur ein Gedicht geschrieben.“

 

2. Der letzte Wille

Nachdem Klaus alles geerbt hat, ist die Verwandtschaft überhaupt nicht begeistert. Klaus hat die Lage aber schon richtig erkannt und stellt die richtige Frage: „Habt ihr schon geerbt oder sprecht ihr noch miteinander?“

 

3. Die Kartenlegerin

Ida Henk ist mit dem, wie ihr Mann die Sache sieht nicht einverstanden und meckert: „Du sagst immer, ich will dir befehlen. Ich will dir nichts befehlen, aber du kannst doch mal tun, was man dir sagt!“

 

4. Eine gute Partie

Klaas und Lene sind sich über die Position des Suppenlöffels nicht einig. Klaas ist der Meinung, dass der Suppenlöffel nach rechts hin gehört, wo seine liebe Frau ihn zu Lebzeiten immer hingelegt hat. Lene hingegen sieht es wie die restliche Zivilisation und packt den Löffel nach oben. Klaas: „Was interessiert mich der Rest von der Welt? Sie hat ihn immer rechts hingelegt.“ Doch Lene weiß mit Klaas umzugehen: „Ich bin aber nicht Ihre Frau. Ich bin der Rest der Welt.“

 

5. Was rastet, das kostet

Nachdem der Frachthai endlich entlarvt ist, dämmert Kalli so einiges und sie kontert dem fiesen Lump: „Vater hat schon immer gesagt: Dir kann einer nur so weit trauen, wie man mit nem Amboss unterm Arm schwimmen kann.“

 

6. Frauen an Bord

Frau Fatthold will gerne herausfinden, was in der Ehe ihrer Tochter Alma falsch läuft, doch sie muss mit erstaunen feststellen, dass ihr Schwiegersohn doch kein so übler Kerl ist und ihre Tochter anscheinend doch keine so gute Partie. „Es dauert alles seine Zeit, bis man sich über einen anderen Menschen das richtige Bild machen kann, nicht?“

 

7. Mein Mann der fährt zur See

Kuddels Verwandtschaft will eine Bestandsaufnahme machen, da alle Welt glaubt, er wäre mit dem Schiff von Kapitän Kuhlmann untergegangen. Er will sich mit seiner Frau im Nebenzimmer verstecken und sagt, die sollen ihn mal kennen lernen. Mary sieht das aber anders: „Es wird Zeit, dass du mal deine buckelige Verwandtschaft kennenlernst!“

 

8. Die Deern ist richtig

Antje hat einen ganz besonderen Grund, warum sie so mit den Brüdern Schnack umspringt, und den erklärt sie Heinrich gerne. Sie hat einen ganz besonderen Mann, auf den sie wartet und mit dem sie Kontakt hält. Sie erzählt: „Wir haben uns die ganze Zeit geschrieben. Und wenn alles gut geht, dann ist er bald hier. Und dann zünd ich mit meinen 38 Zeugnissen ein Feuer an und koch ein Festessen darüber, denn jetzt weiß ich wie man Männer anpacken muss: So (sie küsst das Bild) und so (sie klappt ihr Medaillon zu).“ Also mit Zuckerbrot und Peitsche.

 

9. Das Hörrohr

Berta hat alles vom Notar aufsetzen lassen, wie ihr das in den Kram passt und nun muss Opa nur noch das Testament unterschreiben. Dabei will sie als besonders gut punkten und sagt das einzig Richtige: „Wer selig will sterben, gebe sein Gut an die rechten Erben.“

 

10. Drei Mann an der Küste

Als auffliegt, dass Herr Schulze kein einfacher Mann ist und Doktor Hagedorn sich von ihm und allen anderen verraten fühlt, weiß Fräulein Kunkel Rat: „Wissen Sie, was mein Vater immer gesagt hat? Wer zu klug wirkt, ist schon wieder dumm.“

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Verena Walter

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