Der reale Irrsinn: falsch geplant

Einfach nur der reale Irrsinn!

Man hat sich etwas dabei gedacht, die Dinge so zu machen, wie sie nun sind. Bei manchen Sachen darf man sich aber schon wundern, wie laut der Amtsschimmel gewiehert haben muss, um diesen Irrsinn zu verzapfen:

Um die Schönheit von Potsdam zu perfektionieren, soll ein Hotel aufgekauft und abgerissen werden, um daraus eine schöne Wiese entstehen zu lassen. Das hat die Stadt doch gebraucht, oder etwa nicht?

Eine Straßenbahnhaltestelle in Frankfurt wurde mit einer ganz besonderen Bank ausgestattet, denn diese Bank ist „gedreht“:

Geesthacht hatte eine total einzigartige Attraktion: Einen Autobriefkasten! Großartig! Diese einzigartige Neuheit wurde jedoch alsbald wieder weg genommen. Warum und wieso, erfahrt ihr hier:

Die Aussicht im bayerischen Landtag ist eher trüb, das hat aber nichts mit den Wahlen oder der Politik zu tun, sondern vielmehr am Goetheglas:

In Köln war man der Meinung, dass der fehlende Bürgersteig so nicht bleiben konnte und hat ihn kurzerhand erweitert. Alles schön und gut, aber was diese Erweiterung soll, bleibt vielen ein Rätsel:

Pulheims Schönheit ist vom Boden aus betrachtet kaum wahrzunehmen, daher musste unbedingt eine Plattform her, von der aus man eine bessere Aussicht hat. Das Geld hat sich für die 77 Zentimeter definitiv gelohnt!

In Frankfurt wollte man den alten Platz sanieren und hat gleichzeitig eine ziemlich hohe Mauer errichtet, die Mitbürger sind begeistert!

Die Stadt Köln brauchte unbedingt ein paar Aussichtsplattformen, damit man das Panorama von Köln in Gänze genießen kann – natürlich befinden sich die Plattformen nicht in Köln und sie sind auch gar nicht teuer gewesen:

Bad Salzuflen brauchte eine grandiose Sehenswürdigkeit und der Baudezernent ließ einen Geysir in die Fußgängerzone bauen. Warum diese Sehenswürdigkeit nun nicht mehr so grandios ist? Seht selbst:

Sankt Augustin wollte einen schönen Landschaftsraum gestalten, bei dem die Bewohner zu Fuß und mit dem Rad die Natur auf die herrlichste Weise erleben können. Das grüne C ist doch wahrlich gelungen, oder?

Jeder Ort muss als solcher erkennbar sein und bedarf daher mindestens ein Ortsschild sowie ein Ortsausgangsschild. Auf der kleinen beschaulichen Insel Sylt hat man es in Morsum aber ein wenig übertrieben:

In Lörrach fahren die Autos zu schnell und man hat kurzerhand eine 30er-Zone integriert. Trotz zahlreicher Hinweise, wurden mehrere Autofahrer geblitzt und die fanden das gar nicht lustig – da ist man noch einmal zusammen gekommen und hat eine neue Lösung gefunden:

Die Straßen von Hamburg mussten dringend sicher gemacht werden, weshalb die Verkehrsbehörde zahlreiche Verkehrsinseln aufgestellt hat. Die Sicherheit ist dabei aber eher nach unten gegangen:

Bei schönem Wetter fährt man in Hamburg gerne Fahrrad – gibt ja auch viele schöne Stellen. Die eine Stelle musste jedoch neu gemacht werden, dabei war der Radweg völlig in Ordnung:

Die Straßenlaterne sollte eigentlich gar nicht mehr in der Einfahrt stehen, doch sie tut es – und warum man in Erfurt noch nichts dagegen gemacht hat, seht ihr hier:

In Lägerdorf musste dringend was gemacht werden, damit bestimmte Fahrzeuge nicht mehr diesen Weg nehmen. Die Lösung ein Geniestreich:

Der Acker von Isernhagen musste dringend gesichert werden, denn für den Bauer dem der Acker gehört, gab es gar kein sicheres Überkommen:

Ein sicherer Radweg für die Radfahrer – so war es in Hamburg gedacht. Als die Fahrbahn aber dadurch geschmälert wurde und die Autos dann noch am Fahrbahnrand geparkt hatten, wurde ein Stein ins Rollen gebracht und das Theater begann:

Zu einer Autobahn gehört auch ein ordentlicher Spatenstich! Nahe bei Buxtehude soll ein Teilstück der A26 gebaut werden – doch die Planer haben komische Ansichten:

Hamburg liebt seinen Klinkerbau und setzt alles daran, dass diese Bauart auch bestehen bleibt. Immer! Also.. fast immer:

Waren hat eine Millionenspende erhalten, von dem ein Jugendzentrum gebaut werden soll. Eine großartige Gelegenheit, doch die Geduld des Spenders wird auf eine harte Probe gestellt:

In Ziesendorf wird der Müll nicht einfach abgeholt, die Abfallsatzung sieht nämlich vor, dass die Straßen für die Müllabfuhr 3,50 Meter breit sein soll, für die Straße fehlen aber 30 Zentimeter.

Der Geldsparversuch in Holzminden schlägt fehl, was das mit der Müllabfuhr zu tun hat? Ganz einfach:

In Hüpede stehen die Straßenlaternen nicht dort, wo man es in jedem anderen Ort vermutet, auf dem Fußgängerweg, sondern auf der anderen Straßenseite, mitten im Grünen. Warum das richtig ist? Hier die Antwort:

Im Norden gibt es 3 Ampeln, die so wie sie stehen, einfach nur perfekt sind! Seht selbst:

Eine bessere Aussicht musste in Halden unbedingt her, weshalb man mehrere Aussichtsplattformen errichtet hat – die paar Euros haben sich dafür definitiv gelohnt:

Leverkusen brauchte dringend neue Mülleimer und nach einer langen Planung hat man sich für ganz besondere Mülleimer entschieden, die deutlich mehr kosten als andere Mülleimer. Es war aber wichtig, so viel Geld auszugeben, seht selbst:

In einem Schwimmbad von Hohegeiß gibt es einen unerbitterlichen Krieg zwischen dem privaten Imbissbesitzer Böhringer und der städtischen Pommesbude:

Fahrticket ist nicht gleich Fahrticket – und weil es so unterschiedliche Fahrtickets gibt, braucht es auch verschiedenfarbige Automaten. Allerdings sind die wohl nicht wirklich übersichtlich:

Der reale Irrsinn: falsch geplant
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Verena Walter

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