Aloe Vera für Zuhause

Die Aloe Vera Pflanze ist eine sehr beliebte Pflanze, die von den Menschen gekauft und im heimischen Blumentopf, im Garten, in der Wohnung oder auf dem Balkon seinen Platz findet. Ich liebe die Aloe Vera Pflanze sehr. Als ich jung war, hatte ich des öfteren Hautprobleme, die ich aber mit der Aloe Vera ganz gut in den Griff bekommen hatte. Das half gut gegen kleinere Wunden und war ein tolles Mittel gegen Sonnenbrand.

Man spart sich die Hautcreme und muss die Aloe Vera nur vernünftig Pflegen. Beschäftigen wir uns mal in diesem Beitrag ein wenig mehr mit dieser großartigen Pflanze

Anbaugebiete der Aloe Vera

Die Aloe Vera hat ihren Ursprung aus verschiedenen Wüsten- und Steppenregionen der Erde. In einigen Gegenden wird sie aufgrund ihrer Form und ihrer Herkunft „Wüstenlilie“ genannt. Sie wächst unter anderem in Brasilien und anderen subtropischen Regionen Amerikas, Küstenregionen Venezuelas, auf den niederländischen Antillen und in Teilen von Mexiko.

In alten Schriften kann man in Erfahrung bringen, dass die Pflanze im Mittelmeerraum eine weitere Heimat gefunden hat. Unterdessen wird in Australien jede Menge Aloe Vera angebaut, da die Nachfrage groß ist und die Klimabedingungen in Australien ebenfalls passend für die Pflanze sind.

Richtige Pflege

Wenn man weiß welche Klimabedingungen die Pflanze benötigt, kann man die entsprechenden Vorkehrungen treffen, um die Pflanze in seinem Haus richtig zu pflegen. In erster Linie hilft Sonne dabei die Pflanze ausreichend gedeihen zu lassen. Wenn ihr also euch eine Aloe Vera Pflanze zulegen wollt, stellt sie dort hin, wo sie den ganzen Tag viel Sonne bekommt. Der Boden sollte nicht zu feucht sein und nach Möglichkeit sollte es die Pflanze im Laufe des Tages schön warm haben. Daher ist es empfehlenswert sie zu kalten und besonders regnerischen Jahreszeiten ins Haus zu nehmen.

Reifezeit

Die Aloe Vera braucht Zeit, um seine vollständige Wirkungsweise zu entwickeln. Das muss man sich ähnlich vorstellen wie bei einer Ausbildung. Erst wenn wir damit fertig sind und bestanden haben, dürfen wir in diesem Beruf tätig sein.

Die Mindestreifezeit beträgt zwischen 3 und 4 Jahren, meist wird aber darauf verwiesen, dass es besser ist die Ernte erst nach 5 bis 7 Jahren zu vollziehen. Wird die Pflanze zu jedem vorherigen Zeitpunkt geerntet und verarbeitet, sind noch nicht alle Wirkstoffe vorhanden und der Effekt ist bedeutend geringer.

Was enthält die Aloe Vera?

Die Aloe Vera ist eine sehr vielseitige Pflanze, die an die 200 Wirkstoffe enthält. Dazu gehören etliche Vitamine, Enzyme und Aminosäuren, sowie Mineralstoffe, ätherische Öle und sogar die schmerzlindernde Salicylsäure.

Aufgrund der vielen postivien Wirkstoffe, ist die Pflanze ein Wundermittel der besonderen Art und wird nicht nur als Pflegeprodukt verkauft, sondern ist zum Teil in medizinischen Cremes, aber auch als Drink erhältlich.

Wann wird die Aloe Vera angewendet?

Beihautproblemen, wie Sonnenbrand, Insektenstiche oder Hautirritationen ist die Pflanze ein wahres Wundermittel. Die antibakterielle Wirkung und die oben genannten Inhaltsstoffe helfen nicht nur kleinere Wunden zu desinfizieren, sondern zudem die Wundheilung zu fördern. Zur äußeren Anwendung wird sie als Gel, Seife, Hautcreme und sogar als Duschpflege eingesetzt.

Für die innere Anwendung gibt es Aloe Vera Saft, oftmals in verschiedenen Gechmackssorten, aber auch pur. Mit dieser Anwendungsweise hilft es bei Verdauungsstörungen, Allergien, Asthma, Diabetes und etlichen Pilzerkrankungen. In Form der Nahrungsergänzung (beispielsweise als Kapsel) dient die Aloe Vera als Krebs- und AIDS-Therapie.

Was ist zu beachten?

Die Aloe Vera ist zwar sehr gesund, sollte jedoch nicht über die empfohlene Tagesdosis verzehrt oder angewendet werden. Denn in der Blattrinde befindet sich Aloin. Dieser Wirkstoff schützt die Pflanze vor Gefahren und wirkt bei übermäßiger Zufuhr abführend. Auch Blutdruckschwankungen und Panikattacken sollen mit der Aloe Vera verbunden werden, das geschah jedoch auch nur bei einer deutlichen Überdosis.

Zudem können Pankreas oder Nierenversagen bestehen – das hat aber höchst wahrscheinlich im Vorfeld seinen Ursprung in Problemen in etwaigen Regionen, bei denen die Wirkstoffe nicht helfen.

Aloe Vera ist kein Arzt

Auch wenn die Aloe Vera Pflanze großartig ist und bei vielen Leiden hilft, ist sie kein Ersatz für einen Arztbesuch. Bei sämtlichen Herz-Kreislauf-Problemen, dauerhaften Magenproblemen, Krämpfen, Schmerzen, Wassereinlagerung und anderen Problemen, hilft es nicht einfach Aloe Vera auf die Haut aufzutragen oder einen Liter des Wundermittels zu trinken. In diesem Fall ist ein Arztbesuch unabdingbar.

Wer meint, sämtliche Gesundheitsprobleme und Wehwehchen mit der Wirkung von Aloe Vera heilen zu können, ist auf dem Holzweg. Auch wenn Aloe Vera gegen Sonnenbrand wirkt, so ist es dennoch kein adäquater Ersatz gegen schlimmere Verbrennungen, die von einem Profi behandelt werden müssen.

Sicher ist die Aloe Vera genau wie viele andere Heilpflanzen sehr wirkungsvoll und hat etliche Anwendungsgebiete – aber Heilfplanzen ersetzen keinen Arzt. Kranke Menschen sollten sich an ihren Hausarzt wenden oder gegebenenfalls (bei speziellen Problemen) an den zuständigen Fachmann. Insbesondere, wenn die Probleme bereits länger auftreten und nicht von alleine verschwinden oder es sich um schwerwiegende Symptome handelt, wie Schwindel, Luftmangel, Übelkeit oder Schmerzen jedweder Art.

Wie verwende ich Aloe Vera?

Ich habe mir vorgenommen mir eine eigene Aloe Vera Pflanze zuzulegen, damit ich mir die eine oder andere Aloe Vera Creme sparen kann. Ansonsten kommt die Aloe Vera bei mir zur inneren Anwendung in Form von Saft vor, wenn auch unregelmäßig. Es war für mich eine kleine Umstellung sich daran zu gewöhnen, dass nun etwas im Saft ist (ich mag normalerweise keine Säfte, in denen Fruchtfleisch vorhanden ist – und nein, das Fruchtfleisch-Problem hat nichts mit Veganismus zu tun 😉 ), aber ich muss sagen, dass mir diese Umstellung ziemlich leicht gefallen ist. Vor allen Dingen in den verschiedenen Geschmackssorten, wie Erdbeere, Himbeere, Pfirsich, Apfel, Traube und Granatapfel, bietet es mir jedes Mal wieder Abwechslung und ich fühle mich danach nicht nur energiegeladen, sondern auch ein wenig gesättigt.

Benutzt ihr auch Aloe Vera?

Welche Produkte der Aloe Vera Pflanze verwendet ihr? Oder benutzt ihr die Pflanze überhaupt? Wo kauft ihr eure Produkte ein? Bio oder im normalen Supermarkt? Was gebt ihr für eure Aloe Vera Produkte aus und wofür benutzt ihr die Produkte? Hinterlasst doch einen Kommentar und erzählt von euren Erlebnissen! Wie seid ihr auf die Pflanze aufmerksam geworden? Wie lange kennt ihr die Pflanze schon? Oder habt ihr sie eben erst kennen gelernt? Ich bin sehr gespannt auf eure Erzählungen!

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Verena Walter

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