5 Gründe, warum ich Leinenbettwäsche so liebe

Leinenbettwäsche

Schlaf ist sehr wichtig für den Menschen. Es ist nicht nur essenziell, um leere Energiereserven wieder aufzufüllen, sondern ist auch bedeutend für die Konzentration, die Schönheit, die Funktionen von Körper und Geist und es hilft bei der Regeneration von Verletzungen, Schmerzen und natürlich auch bei dem Verarbeiten von Erlebnissen.

Damit man gut schlafen kann, gibt es ein paar wichtige Punkte, die man berücksichtigen muss. Dazu gehört beispielsweise das Schlafen bei Stille und volkommener Dunkelheit, ein tiefer Schlaf mit REM-Phase, eine gute Matratze, dass man nicht zu spät und zu schwer gegessen hat, dass man sich mindestens eíne Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr mit dem Computer oder einem anderen Monitor beschäftigt, dsas die Temperatur angenehm ist, aber auch, dass man eine angenehme Bettwäsche hat.

Für jeden ist eine andere Bettwäsche angenehm. Aber ich für meinen Teil liebe Leinenbettwäsche, und ich möchte euch gerne erklären, warum das so ist, und wieso ich diese Bettwäsche jedem ans Herz legen möchte.

Grund 1: Atmungsaktiv

Einige Stoffe sind für mich wahnsinnig unangneehm, weil sie einfach nicht atmungsaktiv sind. Ich gehöre zu den Menschen, die sehr leicht ins Schwitzen geraten, wenn bestimmte Temperaturen erreicht sind.  Ich mag es gerne kühl – aber mit einigen Bettwäsche-Stoffen ist es überhaupt nicht möglich eine Luftzirkulation zu behalten.

Dort sammelt sich einfach nur die Wärme unter der Bettwäsche, aber es gelangt keine Luft nach außen oder innen, weswegen ich bei manchen Stoffen, vor allen Dingen bei Satin, regelmäßig ins Schwitzen geriet. Gerade beim Schlafen ist es sehr unangenehm und auch überhaupt nicht gesund, nächtelang im eigenen Schweiß zu baden. Wenn man krank ist und die Schadstoffe ausschwitzt mag es noch etas anderes sein. Aber wenn man gesund ist, tut man sich keinen Gefallen. Auchwenn man kalt geduscht ins Bett steigt, um Zeit für den nächsten Morgen zu sparen, wacht man bei Satin-Bettwäsche am nächsten Morgen auf und ist (zumindest stellenweise) klitschnass geschwitzt.

Bei Leinenbettwäsche ist mir das nie passiert. Zwar hat man bei Leinenbettwäsche auch den Vorteil, dass es die Wärme vom Körper nicht einfach entweichen lässt und man im Winter nicht frieren muss, aber durch die Atmungsaktivität des Stoffes, kann man es kuschelig warm haben, aber fühlt sich nicht wie in einer Sauna.

Atmungsaktive Bettwäsche ist zudem gut für die Haut, da die Haut ebenfalls atmen muss. Anderweitig kann es passieren, dass man einen Ausschlag bekommt oder die Haut anderweitig angegriffen ist.

Grund 2: Natürlicher Stoff

Leinen ist ein natürlicher Stoff, der frei von Schadstoffen ist, und damit nicht nur gut für die Haut ist, sondern auch perfekt zum Schlafen. Natürlichkeit ist nie verkehrt und man sollte niemals drauf verzichten. Ganz gleich, ob es ums Schlafen geht, ums Essen oder um die Kleidung, die man am Körper trägt.

Natürliche Stoffe sind angenehm auf der Haut, sind atmungsaktiv und sind bei biologischem Anbau zusätzlich auch gut für die Hautgesundheit.

Grund 3: Gemütlichkeit

Jede Nacht, wenn ich mich ins Bett begebe und in meine kuschelige Leinenbettwäsche schmiege, fühle ich mich nicht nur gut aufgehoben, sondern habe auch ein angenehmes Gefühl von Gemütlichkeit. ES ist ein Stoff, bei dem ich mich gerne zur Ruhe begebe und wo ich auch gerne ein paar Minuten länger verweilen würde, wenn mein Wecker mich nicht so früh wecken würde.

Diese Gemütlichkeit spüre ich aber nicht alleine, auch mein Mann ist bei Leinenbettwäsche immer wieder davon begeistert, wie angenehm es sich anfühlt und wie gut man darin schlafen kann. Sogar unsere Vierbeiner sind begeistert und kuscheln sich vor allen Dingen im Winter immer wieder gerne unter die Decke, zwischen die Kissen oder liegen zwischen meinem Partner und mir, sodass sie von allen Seiten die Wärme und Gemütlichkeit spüren können.

Grund 4: Ökologisch und vegan

Ein weiterer, sehr wichtiger Faktor bei der Bettwäsche ist für mich die Ökologie. Dadurch, dass es ein natürlicher Stoff ist, ist die Verarbeitung und der Verkauf von Leinenbettwäsche gut für die Umwelt. Weder bei dem Anbau, noch bei der Verarbeitung wird die Umwelt belastet – insbesondere, wenn die Pflanzen, aus denen die Fasern für das Leinen gewonnen, rein biologisch angebaut und geerntet werden. Zudem ist dieser Stoff durch und durch vegan, weswegen er für alle Menschen verschiedener Religionen, Wertvorstellungen und Ethnien geeignet ist.

Baumwolle ist zwar ebenfalls ein natürlicher Stoff, der bei richtiger Anpflanzung und Ernte atmungsaktiv, ökologisch und vegan ist – allerdings gibt es vermehrt Menschen mit einer Baumwollallergie, während Leinen von den meisten Menschen gut angenommen wird. Außerdem kommt es beim Baumwollstoff öfter vor (insbesondere wenn er schlecht verarbeitet ist), dass der Stoff kratzt und es für den Träger sehr unangenehm macht, es anzuziehen, geschwiege denn darin zu schlafen.

Grund 5: Langlebigkeit

Leinen ist ein sehr langlebiger Stoff, der bei guter Pflege und entsprechender Behandlung über mehrere Jahrzehnte, teilweise sogar ein ganzes Leben lang erhalten bleibt. Vorausgesetzt man achtet auf die empfohlene Reinigungs- und Pflegeanleitung und verwendet keine aggressiven und mit Chemie vollgepumpten Waschmittel.

Wichtiges zur Betthygiene

Damit man einen guten und erholsamen Schlaf hat, darf man die Betthygiene keinesfalls vernachlässigen. Dazu gehört, dass man beispielsweise nicht im Bett isst, um Krümel und Flecken zu vermeiden, dass man gewaschen oder geduscht ins Bett geht und dass die Bettwäsche regelmäßig gewechselt wird. Wie oft die Bettwäsche gewechselt werden sollte, hängt davon ab wie sehr man in der Nacht geschwitzt hat und der eigene Gesundheitszustand. Bei einer Erkältung oder einem grippalen Effekt (oder ähnlichen Krankheiten), ist es besser die Bettwäsche einmal öfter zu wechseln, als einmal zu wenig.

Zudem ist es empfehlenswert das Schlafzimmer, wie auch die Bettwäsche regelmäßig zu lüften und den Mief der vergangenen Nacht abziehen zu lassen. Hierfür kann man die Bettwäsche einfach bei offenem Fenster über das Fensterbrett hängen oder legt die Wäsche für ein paar Stunden auf die Wäscheleine. Besonders gut sollte man jedoch auf das Waschmittel und die dazugehörige Menge achten. Je weniger Wäsche sich in der Waschmaschine befindet, desto weniger Waschpulver ist vonnöten. Zudem sollte das Waschmittel eine gute Qualität aufweisen – dabei rede ich nicht von aggressiven Markenprodukten, sondern von biologischem Waschmittel. Wer sich das nicht leisten kann, sollte zumindest darauf achten, dass man sich nicht die XXL-Waschmittel Pakete zulegt, da diese oft mit Füllstoff gestreckt sind, damit das Waschmittel günstiger ist – und dieses Füllmittel ist nicht nur schlecht zur Reinigung, es ist außerdem schlecht für die Haut.

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Verena Walter

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