13 – Glück oder Pech im Spiel

Yaaay! Eins meiner Lieblingsspiele – und das nicht nur, weil 13 so herrlich einfach ist.

Und es geht so:

Jeder Spieler (es sollten mindestens 3 sein) erhält 5 Karten, der Rest kommt auf einen Stapel in die Mitte. Drum herum liegen die 3 Spielscheiben auf denen jeweils die Zahl 13 steht. Einmal in gelb, einmal in grün und einmal in blau. Nun gilt es die Karten auf die jeweiligen Felder zu verteilen. Blau zu blau, gelb zu gelb und grün zu grün. Wer mit seinen Karten über die 13 kommt (also nicht die Anzahl der Karten sondern den Zahlen, die auf der Karte stehen) muss diese Karten aufnehmen und verdeckt bei sich ablegen.

 

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Die einzige Ausnahme bildet die fiese Vier, die einzige Vier im ganzen Spiel – und damit man sie keineswegs verwechselt, hat sie ein deutliches Rot abbekommen. Legt man diese zuletzt auf einen Stapel und kommt damit über die 13, muss man die Karten von der Spielscheibe nehmen, die fiese Vier bleibt aber liegen. Zudem kann die Vier auf alle drei Spielscheiben abgelegt werden, nur die anderen Karten dürfen nur auf die entsprechende Farbe platziert werden.

Nun gibt es bei dem Spiel 2 Möglichkeiten zu gewinnen:

Entweder man gewinnt, indem man nach Möglichkeit gar keine Karte aufnimmt (was zuweilen ziemlich schwer ist).

Oder aber man versucht von den Farben möglichst viele abzugreifen, denn wenn man die meisten Karten einer Farbe hat, werden diese nicht mitgezählt. Hier ist es wichtig möglichst wenig Punkte zu bekommen, oder besser gesagt: Strafpunkte. Hat ein Spieler die meisten gelben Karten, werden diese bei ihm nicht mit gezählt, hat ein anderer die meisten blauen, zählen diese ebenfalls nicht. Haben die Mitspieler gleich viele Karten von einer Farbe, zählen die auch. Die fiesen Vieren sind besonders schlecht, denn jede fiese Vier bedeutet 2 Strafpunkte. Hierbei spielt es auch keine Rolle, wenn man die meisten fiesen Vieren gezogen hat – diese Karte wird immer mitgezählt.

 

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Bei den folgenden Karten kann man sehen, wie gezählt wird. Der obere Spieler hat beispielsweise die meisten grünen, dann zählen hier nur die blauen, die gelben und die roten Karten und er hat somit 7 Minuspunkte (denn es zählen nur die Karten, nicht die Zahlen darauf). Hat er nicht die meisten grünen, kommen die noch hinzu und er hat 13. Wenn der untere Mitspieler die meisten blauen hat, zählen nur die roten und die gelben Karten, was einen Minusstand von 5 ausmacht.

 

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Das Ende der Partie tritt dann ein, wenn alle Karten vom Zugstapel abgelegt wurden. Nun wird zusammen gezählt und alles auf dem Block eingetragen. Das Spiel endet, wenn jeder Spieler einmal Kartengeber gewesen ist. Gewonnen hat der mit der niedrigsten Punktzahl.

Ein sehr einfaches und schönes Spiel, bei dem gerade die lieben Kleinen ein wenig Mathe lernen können. Zudem ist die Spielzeit mit gerade mal 40 Minuten (geschätzt) ein schöner Pluspunkt.

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Verena Walter

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