10 Wege Platz im Haus und der Wohnung zu haben

Oftmals, wenn wir uns mit Freunden treffen, mit dem Partner ausgehen oder etwas im Fernsehen schauen, wollen wir es haben. Wir fangen an uns Dinge zusammen zu spinnen und malen uns die tollsten Szenarien aus. Wir schaffen uns Dinge an, und dann haben wir dafür gar keinen Platz. Es steht herum, es staubt ein, es steht im Weg, es fällt uns ständig entgegen und wir sind nur noch genervt.

Wenn es euch genauso geht und ihr etwas dagegen unternehmen wollt, dann bleibt dran, denn diese 10 Wege helfen euch das Problem in den Griff zu bekommen.

Weg 1: Ausmisten

In vielen Fällen ist die Wohnung oder das Haus mit zahlreichen Dingen, die man sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Eine liebe Karte zum Geburtstag, ein Dekoelement fürs Wohnzimmer, ein paar neue Schuhe zu Weihnachten und vieles mehr. Aber auf Dauer sammelt sich vieles an. Das wiederum sorgt für viel Zeug, das nur auf einen bestimmten Platz passt. Nun könnte man zwar in eine größere Wohnung ziehen, aber wenn man ein Haus gekauft hat oder sich keine größere Wohnung leisten kann, dann bleibt nur eins: Sich von den alten Dingen trennen. Das ist gut und sinnvoll, denn so schafft man nicht nur Platz in den eigenen vier Wänden, sondern auch in seinem Herzen und seinem Kopf. Je strukturierter und ordentlicher es um einen herum ist, desto geordneter ist man auch im Kopf, und je weniger man von alten Erinnerungsstücken hat, desto mehr lässt man in seinem Leben Platz für Neues.

Daher ist es wichtig, die einen oder anderen Sachen auszumisten und sie zu verkaufen, verschenken oder sie notfalls im Müll zu versorgen. Dabei sollte man sich unbedingt an Weg 4 und Weg 6 orientieren, bevor man großzügig ausmistet.

Weg 2: Liste anlegen

Kennt ihr das auch? Ihr seid gerade im Supermarkt und wollt etwas einkaufen und während ihr durch den Laden lauft, habt ihr etwas im Auge, das ihr Zuhause noch gebrauchen könnt? Zum Beispiel Batterien, Schuhcreme, Shampoo oder Servietten. Dann wisst ihr aber nicht, wie viel ihr davon noch habt und kauft lieber etwas ein – vielleicht auch ein wenig mehr, weil es gerade im Angebot ist. Und was stellt ihr Zuhause fest? Ihr geht zur jeweiligen Schublade, dem entsprechenden Schrank oder dem Regal in der Vorratskammer und ihr stellt fest, dass ihr davon noch reichlich habt und dafür gar kein Platz da ist.

Wenn ihr dieses Problem öfter habt, dann macht euch eine Liste von den Dingen, die ihr im Vorratsschrank oder in der jeweiligen Schublade habt und notiert euch, wie viel ihr raus nehmt. Zum Beispiel habt ihr einen 10er Pack mit Batterien gekauft, und wenn ihr wisst, dass davon nur noch 3 da sind, dann kommt es auf euren Einkaufszettel. Vorher notiert ihr es nicht.

Weg 3: Budget festlegen

Gehört ihr zu den Menschen, die es einfach nicht lassen können irgendwelche Klamotten, Schuhe, Schnickschnack oder Werkzeug zu kaufen? Seid ihr regelrecht süchtig danach und sammelt ihr es ohne Ende? Dann ist es hilfreich, wenn ihr euch ein festes (möglichst kleines) Budget für die jeweilige Sache festlegt. Zum Beispiel: monatlich nur 10 Euro für Dekoartikel, jährlich nur 200 Euro für Schuhe und so weiter. Wenn man dann nämlich etwas großes oder teures haben will, dann muss man so lange sparen – und das sorgt wiederum dafür, dass die Wohnung nicht gleich voll gestellt wird.

Weg 4: Wie oft nutzt man es?

Bei einigen Objekten, ob Kleidungsstücken, Haushalts- oder Küchengeräten, ist es zwar schön sie zu haben, aber eigentlich nutzt man es nicht so oft, wie man es sich zu Anfang vorgestellt hat. Ob es nun eine Konsole ist, ein Fitnessgerät oder ein Spiel- und Spaßobjekt, wenn es die meiste Zeit in der Ecke steht, im Schrank, dem Keller, der Garage oder dem Dachboden verstaubt, dann ist es nicht die beste Wahl es zu behalten. Was bringt es einem das halbe Wohnzimmer mit einem Billardtisch voll zu stellen, wozu zahlreiche Küchengeräte aufheben und warum den Schrank voller Kleidung haben, die man eh nicht anzieht? Wenn man etwas nur herumliegen hat, sollte man Weg 5 und 6 gehen!

Weg 5: Objekte mieten statt kaufen

Tischkicker
Tischkicker

Wenn man etwas besitzt, was bei Besuch und großen Feiern Freude macht, aber sonst nur blöd herum steht, dann ist es eine gute Idee, wenn man sich etwas mieten kann. Warum die Wohnung unnötig voll stellen, wenn man sich stattdessen Geschirr, einen Billardtisch, eine Bar, einen Barbecuegrill oder einen Tischkicker mieten kann? So hat man immer noch die Freude die jeweiligen Objekte zu benutzen, ohne dass man es ständig von A nach B schleppen muss oder es einem nur im Weg steht. Und mal ehrlich, wenn man nur 1x im Jahr zum Geburtstag einen Tischkicker für die Party braucht oder einen Billiardtisch, wozu kaufen, wenn man es günstig mieten kann?

Weg 6: Die Jahresregel

Bei Geräten, Kleidungsstücken und anderen Teilen sollte man die Jahresregel anwenden. Alles, was man 1 Jahr und länger nicht angerührt hat, kommt rigoros weg. Man braucht sich nicht die Wohnung mit zahlreichen Dingen voll stellen und zu müllen, wenn man es eh nur alle Jubeljahre benutzt. Man kann sich genauso gut einen Rasenmäher, eine Kettensäge oder eine große Leiter mit dem Nachbarn teilen, hin und wieder den Korkenzieher borgen oder von Freunden ausleihen.

Weg 7: Ausleihen

Generell gibt es viele Dinge, die man nicht ständig im Haus haben braucht. Wer nur eine kleine Wohnung hat und ohne Hilfsmittel an die Deckenlampe kommt, braucht keine Leiter und wer seine Wohnung mit wenigen Produkten sauber hält, muss sich nicht noch ein zusätzliches Gerät zulegen.

Falls man diese Dinge aber doch ab und zu braucht, kann man es sich genauso gut von Freunden, Verwandten oder Nachbarn leihen. Hierbei kann auch ein gemeinsamer Kauf sinnvoll sein, bei dem man es sich immer dann ausborgt, wenn man es benötigt und so lange stehen die Objekte immer bei dem einen oder anderen in der Garage. Wenn zum Beispiel einer der Nachbarn eine Leiter und eine Heckenschere hat und bei dem anderen der Rasenmäher steht, dann hat man genügend Dinge vorhanden und keiner müllt sich zu. Außerdem ist es Quatsch, wenn beide so etwas haben und Tür an Tür wohnen.

Weg 8: Verleihen

Wenn man viele Dinge bei sich Daheim hat, aber man nicht mehr weiß, wohin damit, dann kann man ein paar Sachen auch für eine Weile los werden, indem man es verleiht. Das geht zum Beispiel mithilfe von E-Bay und anderen Webseiten. Einfach einstellen, dass man etwas zum Verleihen hat, den Zeitraum und das Geld verhandeln, und schon hat man das eine oder andere Objekt nicht ständig im Haus, bekommt es aber zu verschiedenen Zeiträumen wieder und kann es für die eine oder andere Feier immer noch benutzen. Wenn das nicht praktisch ist?!

Weg 9: Ausmessen

Oft kommt das vollmüllen in der eigenen Wohnung deswegen zustande, weil man sich über manche Dinge nicht rechtzeitig einen Kopf macht und dann passt es aber nicht an die vorgesehene Stelle. Was passiert dann? „Stell es mal so lange in die Garage, bis wir einen guten Platz finden.“, „Naja, wir werden schon was finden, stell es doch solange in den Keller.“, „Hmm, dann muss das gute Stück erst mal in den Lagerraum.“

Aber anstatt sich dann darum zu kümmern einen Platz zu suchen und das alte Objekt weg zu tun, gibt es genügend Menschen, die das andere Teil einfach vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Dieses Problem, dass man sich auf diese Art und Weise zu müllt kann einem nicht passieren, wenn man vorher ausgemessen hat, wie viel Platz man an der jeweiligen Stelle hat.

Weg 10: Tauschen

Oft ist es so, dass man etwas braucht, der andere diese Sache hat und man selbst etwas besitzt, was ein anderer braucht. Hierfür ist der beste Tipp so simpel wie genial: Einfach tauschen. Man borgt sich den Rasenmäher und verleiht seine Stereoanlage. Oder der eine bekommt in der einen Woche das Fußmassagegerät und der andere besitzt so lange die Brotbackmaschine. Auf diese Weise kann man immer untereinander tauschen und es bleibt spannend – vor allem, wenn man dabei bleibt und nicht alle Nase lang die Lust daran verliert.

Gehört man zu der Sorte Mensch, die nach kurzer Zeit die Euphorie über etwas verliert, dann sollte man mit der einen oder anderen Anschaffung lieber warten. Wenn man es nach ein paar Monaten immer noch haben will, dann kann man es sich kaufen.

Ich hoffe, ich konnte euch weiter helfen!

Wie ist es bei euch mit den Gegenständen? Steht bei euch ständig alles voll oder habt ihr so viel Platz, dass ihr gar nicht wisst, wie ihr ihn ausfüllen sollt? Leiht ihr oft oder mietet ihr Dinge oder kauft ihr euch alles selbst? Und wenn ja, kauft ihr auf Raten oder zahlt ihr es gleich komplett? Hinterlasst mir einen Kommentar, gebt dem Artikel eine gute Bewertung und teilt den Beitrag ruhig auf Facebook.

Ich wünsche euch einen genialen Tag, viel Freude und viel Erfolg!

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Verena Walter

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