10 Dinge, die man in 2018 besser machen kann

Im neuen Jahr will man viele Dinge besser machen. Man nimmt sich viel vor, trifft gute Vorsätze und ist total motiviert. Allerdings sollte man sich von einigen Vorsätzen verabschieden und lieber andere gute Vorsätze auf die persönliche Liste setzen. Natürlich treffen die Punkte nicht auf alle Menschen gleichermaßen zu, aber wer sich hier drin wiederfindet, wird vielleicht die eine oder andere Idee aufgreifen.

10 Dinge, die man im neuen Jahr besser machen kann:

1. Streiche deine „Sollte“-Liste

Hast du sie auch, diese ständig anhaltende, gar anwachsende „Sollte“-Liste? Falls ja, dann streiche sie! Es gibt viele Menschen, die eine Liste haben, die mit „Ich sollte…“ beginnen. „Ich sollte mehr Sport treiben.“ – „Ich sollte mich gesünder ernähren.“ – „Ich sollte mehr Ordnung halten.“ Alles gute Vorsätze, aber wenn man nicht die richtige Motivation hat, alles (oder auch nur einen Teil davon) umzusetzen, dann sollte man sich fragen, ob man die Herausforderung annehmen möchte. Es geht schließlich darum, dass man etwas für sich tut, und wenn man dazu nicht genügend innere Motivation hat und sich zu viel Druck macht, dann steigt man nicht mehr motiviert ins neue Jahr, sondern nur gestresst. Diesen Druck sollte man sich unbedingt nehmen und die jahrelang geführte „Sollte“-Liste verbrennen.

Oft ist es so, dass diese „Sollte“-Liste sich aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse gebildet hat. Familienangehörige und Freunde, die einem zu mehr Bewegung raten. Ernährungstipps aus dem Fernsehen, die einem empfehlen mehr dies und weniger jenes zu essen. Mag sein, dass sie alle Recht haben, aber wenn man nicht selbst auch der Überzeugung ist, dann wird die Liste nur länger und der Frust immer größer.

2. Verabschiede dich von schlechten Gewohnheiten

Was hat man von schlechten Gewohnheiten? Schlechte Laune. Eine miserable Gesundheit. Viel Geld, das man für nichts verpulvert uvm. Umso wichtiger ist es, dass man sich selbst etwas Gutes tut und sich von seinen schlechten Gewohnheiten löst. Das bedeutet nicht, dass man komplett auf alles verzichten muss. Wer raucht, und damit viel Geld in die Luft bläst, sollte sich vielleicht eine kostengünstigere und gesündere Alternative suchen oder zumindest das Rauchen ein wenig einschränken. Wer sich nicht gesund ernährt, kann dem entgegen wirken, indem er sich beispielsweise ein bis zwei Mal die Woche einen bunten Salat macht oder ein anderes vitaminreiches Gericht mit viel Gemüse und wenig Fett zaubert. Man kann schlechte Gewohnheiten los werden oder zumindest verringern. Man muss nur schauen wo man ansetzen kann und sollte die Gewohnheiten langsam ändern.

Im Idealfall tauscht man seine schlechten Gewohnheiten durch gute aus. Wenn es beispielsweise zur Gewohnheit zählt, dass man jeden Tag 2 Stunden fern sieht, kann man genauso gut jeden Tag eine Stunde spazieren gehen, sich im Fitnessstudio seiner Fitness widmen oder nimmt sich einfach ein gutes Buch zur Hand.

Die Möglichkeiten seine Gewohnheiten zu ändern sind mannigfaltig. Man muss nur wissen, was einen noch interessiert und wie man mit den Veränderungen am besten klar kommt. Manche schaffen es hervorragend von 0 auf 100 eine Gewohnheit zu tauschen. Andere benötigen dafür mehrere kleine Schritte. Aber wie es auch ist: Jeder weg ist richtig, solange er zum Ziel führt.

3. Fang so schnell wie möglich an

Ein beliebtes Motto, das bei vielen umgeht, ist: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf Morgen.“ Und genau diese Devise ist es, die die Faulheit anwachsen lässt und die der innere Schweinehund so gern hat. Aber wie wir alle wissen, ist der innere Schweinehund nicht auf unser Wohl aus.

Deswegen: Fang so schnell du kannst an! Egal was du erreichen und was du ändern möchtest, warte nicht, sondern mach dich so schnell du kannst an die Arbeit. Leuchtet die Glühlampe im Bad nicht mehr? Tausche sie aus! Gibt es einen Fleck an der Wand, der dich stört? Mal ihn über! Kannst du die Vorhänge nicht mehr sehen? Hänge neue auf!

Je schneller du mit der Arbeit anfängst, desto schneller bist du fertig. Das gibt dem inneren Schweinehund keine Chance und du fühlst dich umso wohler. Nicht nur, weil es um dich herum wieder schöner ist. Zum einen schiebst du die Aufgabe nicht ewig vor dir her. Zum anderen sorgt das Erledigen von Pflichten bei dir für ein stärkeres Selbstbewusstsein!

Sei kein Schwätzer, sondern ein Macher!

4. Arbeite an dir

Es gibt immer die Möglichkeit sich zu verbessern und etwas dazu zu lernen. Vor allen in Bereichen, in denen du mit dir nicht zufrieden bist, solltest du unbedingt dafür sorgen, dass sich das ändert. Wenn du mehr lernen möchtest, dann nimm an einem Kurs an der Volkshochschule teil. Wenn du dich mehr bewegen möchtest, dann geh ins Fitnessstudio oder treffe dich mit Freunden zum Sport. Wenn du dich besser ernähren möchtest, dann kauf dir ein paar Kochbücher. Möchtest du mehr Geld sparen, dann halte die Augen nach Geldsparmöglichkeiten offen!

Es gibt für jedes Problem eine Lösung. Du musst nur wissen was du willst und du musst wissen, was du tun willst, um das Ziel zu erreichen. Wenn es sein muss, dann opfere etwas mehr Freizeit, spare dein Geld auf und gib es an der richtigen Stelle aus, damit du deinen Traum verwirklichen kannst.

5. Finde eine Balance zwischen Routine und Spontanität

Sowohl die Routine als auch die Spontanität sind wichtig für dein körperliches und seelisches Gleichgewicht. Du solltest immer mithilfe der Routine dafür sorgen, dass du alle wichtigen Dinge, die dir der Alltag bringt, erledigt bekommst. Das bedeutet unter anderem genug trinken, ausreichend Bewegung und entspannende Dinge tun, wie etwa Yoga oder Meditation, um dem Stress entgegen zu wirken.

Ebenso ist es aber gut, auch mal spontan mit Freunden einen Kaffee trinken zu gehen sich in ein Telefonat zu vertiefen oder einfach mal ein Buch zu lesen. Das darf natürlich nicht mit den alltäglichen Pflichten kollidieren, wobei es auch auf die Art der Pflicht ankommt. Es ist kein Beinbruch, wenn man mal die Wäsche eine halbe Stunde länger hängen lässt, erst am Nachmittag mit dem Staubsauger durch die Wohnung huscht oder erst am nächsten Tag die Fenster putzt.

Besonders einfach wird es mit der Spontanität, wenn man Mitbewohner und/oder Familienmitglieder hat, denen man ein paar Aufgaben übertragen kann. Dann bringt heute jemand anderes den Müll raus, erledigt den Abwasch oder saugt die Wohnung.

6. Achte auf deine Gesundheit

Der Faktor Gesundheit ist von vielen Bereichen abhängig. So unter anderem von der Ernährung, der Bewegung an frischer Luft, der persönlichen Einstellung und natürlich auch dem Stressfaktor. Ich kenne leider viele Menschen, die meinen, dass sie es sich nicht erlauben können krank zu sein und sich dann trotz eines scheren Infektes zur Arbeit schleppen. Das kann man machen – ist aber nicht ratsam.

Wer sich wirklich nicht leisten kann (oder es sich nicht leisten will), krank zu werden, achtet darauf die richtigen Maßnahmen im Vorfeld zu ergreifen. Wer viel Bewegung an frischer Luft hat, sich regelmäßig die Hände wäscht, auf eine saubere Umgebung achtet und auf eine abwechslungsreiche und vitaminreiche Ernährung achtet, hat schon viel Gutes getan. Im letzten Punkt ist es ebenso wichtig, ausreichend Schlaf zu bekommen und dafür zu sorgen, dass man sich nicht weiter unnötig stresst. So sind Yoga, Meditation oder Sport ein gutes Mittel, um den Stresspegel zu senken und sich selbst vielleicht auch etwas wohler in seiner Haut zu fühlen.

Kann man generell nicht gut mit Stress umgehen, sollte man auf anderem Wege dafür sorgen, dass man Stress resistenter wird. Ganz gleich ob im beruflichen Sinne, privat oder auch ganz allgemein, findet man viele Tipps und Tricks mit Stress besser umzugehen.

7. Setze dir hohe Ziele und erreiche sie etappenweise

Wenn du das vergangene Jahr nur irgendwie gelebt hast, ohne ein Ziel vor Augen, dann hast du wahrscheinlich nicht wirklich viel erreicht, oder? Falls dem so ist, dann kannst du es jetzt besser machen, indem du dir hohe Ziele setzt. Setze dir aber dazu mehrere kleine Etappenziele, damit du auf dem Weg zu deinem großen Wunsch nicht vom Weg abkommst. Ohne kleine Schritte passiert es vielen nämlich, dass die Motivation verschwindet und man sein Ziel völlig aus den Augen verliert. Am Ende ist man nur frustriert und setzt sich überhaupt keine Ziele.

Sei aber bei Rückschlägen oder bei einem Stillstand nicht niedergeschlagen. So etwas kann jedem mal passieren. Lerne aus den Fehlern und mach es beim nächsten Mal besser. Das ist alles halb so wild. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und jedes Mal, wenn du ein Etappenziel erreicht hast, solltest du dir Punkt 8 zu Herzen nehmen.

8. Belohne dich – aber wenn, dann richtig

Es ist sehr wichtig, dass du dich bei dem Erreichen von Zielen belohnst! Das erhält deine Motivation und gibt dir das Gefühl, dass du etwas gut gemacht hast. Dabei solltest du ohne Reue deinen Sieg feiern und es dir gut gehen lassen.

Aber sei mit der Wahl deiner Belohnung vorsichtig. Viele Menschen neigen nämlich dazu sich beim Erreichen ihrer Ziele völlig falsch zu belohnen. Wer eine Diät macht und dann seine gewünschten 10 Kilo verliert, belohnt sich meist mit einem schweren und ungesunden Essen, dem Trinken einer Cola oder einem großen schweren Eis. Besser wäre es, sich in dem Fall mit neuen Kleidungsstücken zu belohnen, einem Buch, einer DVD oder einer CD seiner Lieblingsband. Zumindest mit etwas kalorienarmem.

Und wer bei seinem Ziel viel Geld sparen konnte, sollte das gesparte Geld nicht für unnötigen Krimskrams verpulvern, sondern einen Teil in eine entspannende Massage investieren oder es sich anderweitig gut gehen lassen. Die Belohnung ist ein Zeichen dafür, dass man seine Arbeit gut gemacht hat – deshalb sollte der „Bonus“ auch nicht mit dem Ziel kollidieren.

Nur mal angenommen, das eigentliche Ziel sind 30 Kilo und man hat 10 Kilo runter – wäre maßloses Schlemmen als Belohnung eine gute Idee? Und wer sich vornimmt 10.000 Euro zu sparen und bei einer Ersparnis von 200 Euro die Hälfte für (nicht notwendige) Kleidung verpulvert, wirft sich jedes Mal unnötig um 100 Euro zurück.

9. Sag öfter Ja und Nein

Gehörst du zu den typischen Ja-Sagern, die zu alles und jedem Ja sagen, in der Hoffnung, dass sie mehr Respekt oder Anerkennung bekommen? Dann löse dich von diesem Wunsch und sag öfter mal Nein. Es wird dir schwer fallen, aber es wird sich lohnen. Die Menschen in deiner Umgebung werden erkennen, dass du Rückgrat besitzt und dir nicht alles gefallen lässt. Du machst den Mund auf und dafür erntest du Respekt. Sagst du hingegen zu allem Ja und Amen, glauben die Menschen, dass sie alles auf dich abwälzen können. Du bist in dem Moment in ihren Augen keine vollwertige Person (die du im tiefsten inneren bist!). Lass die anderen spüren was du möchtest und was nicht.

Bist du hingegen ein grundsätzlicher Nein-Sager und hast eher selten Lust vor die Tür zu gehen oder etwas mit anderen zu unternehmen, dann solltest du bei spontanen Gelegenheiten wie einer Geburtstagsparty unbedingt von Zeit zu Zeit zusagen. Das sollte sich natürlich nicht mit Terminen oder mit wichtigen Verpflichtungen beißen (Vorbereitung auf eine Prüfung, Überstunden und dergleichen). Aber wenn man ohnehin nichts zu tun hat und daheim gemütlich vor dem Fernseher gammeln möchte, sollte von seinen Gewohnheiten gelegentlich absehen und sich unter seine Mitmenschen tummeln. Hier eine kleine Feier, dort ein Kinobesuch oder vielleicht auch ein einfaches Treffen auf einen Kaffee können nicht schaden. Wie gesagt, man soll nicht ständig oder zu allem Ja sagen, aber ein bisschen mehr „Warum nicht?“ und etwas weniger „Kommt gar nicht in Frage“, und schon ergeben sich neue Möglichkeiten.

10. Glaub an dich!

Das allerwichtigste (egal was du tust und planst) ist natürlich, dass du an dich und deine Stärken glaubst. Mag sein, dass du hier und da noch nicht perfekt bist und dass du hier und da noch etwas üben musst, aber zu aller erst musst du davon überzeugt sein, dass du es schaffen kannst. Wenn deine Mitmenschen dich kritisieren (und das wird sicher passieren), dann darf dich die Kritik nicht aus der Bahn werfen. Du musst die Kritik annehmen und erwachsen damit umgehen. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas Wahres dran ist, und auch andere Menschen so etwas sagen, dann ändere es. Hast du jedoch das Gefühl, dass jemand nur seine schlechte Laune an dir auslässt, oder dieser Mensch ist der einzige, dem etwas nicht passt, dann ist es sein Problem – nicht deins.

Du darfst dich von anderen nie entmutigen lassen. Wenn eine Kritik berechtigt ist, solltest du dementsprechend damit umgehen. Ist die Kritik nicht berechtigt, dann kannst du drauf pfeifen.

Und? War etwas für euch dabei, was ihr umsetzen möchtet?

Hinterlasst einen Kommentar und sagt mir eure Meinung 🙂 Ich freue mich drauf!

10 Dinge, die man in 2018 besser machen kann
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Verena Walter

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