10 Dinge, die dein Kind braucht

Es ist schön zu sehen, wenn die Kinderaugen strahlen und das Lächeln über das ganze Gesicht geht. Kinder sind einfach zufrieden zu stellen und haben noch keine hohen Ansprüche – daher brauchen Kinder auch nicht viel, um glücklich zu sein und gesund aufzuwachsen. Natürlich brauchen Kinder ein Dach über dem Kopf, Essen auf dem Tisch und saubere Kleidung am Leib – aber für die Zufriedenheit des Kindes gehört noch etwas mehr dazu.

Hier kurz und knapp, was dein Kind braucht:

  1. Liebe

Es versteht sich von selbst, dass ein Kind stets die Liebe seiner Familie braucht – auch wenn es mal brenzlig wird. Es ist nicht immer leicht sein Kind zu lieben, vor allen Dingen, wenn es mal wieder ein paar neue Grenzen testet und einem gehörig die Nerven strapaziert, aber auch dann muss das Kind wissen, dass die Eltern es lieben und dass alles wieder gut wird. Diese Sicherheit gibt ihnen viel Kraft.

  1. Aufmerksamkeit

Das Kind mal ein wenig allein in seinem Zimmer zu lassen oder auch im Wohnzimmer mit sich selbst spielen zu lassen, ist gar kein Problem. Das sollte man allerdings nicht ständig machen, denn das Kind möchte auch etwas mit seinen Eltern unternehmen, und von seinen Erzeugern nicht nur gewickelt, gefüttert oder zum Arzt kutschiert werden. Kinder brauchen die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, um sich wertvoll und geliebt zu fühlen. Das Kind braucht nicht jede Minute am Tag die volle Aufmerksamkeit der Mutter, aber wenn es ein Bild gemalt hat und das seinen Eltern präsentiert, möchte es wahrgenommen werden und für sein eigens kreirtes Werk die volle Aufmerksamkeit haben.

 

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  1. Gesunde Ernähurng

Ein Kind braucht nicht nur Nahrung, es braucht besonders gesunde Lebensmittel. Gerade im Wachstum ist es wichtig das Kind abwechslungsreich und gesund zu ernähren – nicht nur, weil es für das Wachstum wichtig ist, sondern auch, weil das Kind diesen Lebensstil von Anfang an kennen lernt und beibehält. Zu spät an die Lebensmittel herangeführt, kann ein regelrechter Kampf entstehen, der mit dem richtigen Timing gar nicht nötig gewesen wäre. Eine gesunde Ernährung ist nicht nur wichtig für das körperliche Wohlbefinden des eigenen Kindes, sondern auch für die seelische Zufriedenheit. Es wurde nachgewiesen, dass Menschen mit zu wenig Vitaminen, Ballaststoffen und Co. wesentlich schneller wütend oder aggressiv wurden, als diejenigen, die eine ausgewogene Ernährung genossen.

  1. Bewegung

Gerade in jungen Jahren haben Kinder noch so viel Energie, dass sie am liebsten den ganzen Tag draußen spielen möchten. Zwar sollte das Kind nicht zu viel Action erleben, da es ohne die entsprechenden Ruhephasen sonst hyperaktiv werden kann, aber Bewegung sind das A und O einer gesunden Lebensweise – und die sollte man dem Kind auch nicht verwehren. Vielleicht macht man, wenn das Kind alt genug ist, auch eine gemeinsame Fahrradtour oder unternimmt mit dem Spross eine schöne lange Wanderung durch den Wald. Oder wie wäre es mit einem Ausflug ins Schwimmbad?

 

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  1. Erziehung

Damit ein Kind gut durchs Leben kommt, ist es wichtig ihm den Unterschied zwischen richtig und falsch beizubringen. Das Kind muss wissen, was es tun darf und was man auf gar keinen Fall tun darf, damit es sich später im Kindergarten und in der Schule eingliedern kann. Es muss sich in der Gesellschaft zurecht finden können, und das wird das Kind mit Sicherheit nicht, wenn man es zu sehr verwöhnt und zu allem Ja und Amen sagt, sodass das Kind bei jedem Nein hysterisch wird und rumschreit. Sicher, das Kind soll seinen eigenen Willen haben – und das gilt es auch nicht zu unterjochen – aber es muss eben auch lernen, dass das Kind nicht immer alles haben kann, was es will. Regeln, wie zum Beispiel die Schlafenszeiten, sind wichtig für die Entwicklung des Kindes und einen funktionierenden Tagesablauf.

  1. vernünftiger Umgang

Selbst wenn das Kind den größten Bockmist verursacht hat und man stinksauer ist, sollte man die Ruhe bewahren und die Angelegenheit vernünftig klären. Herumbrüllen oder sogar die Hand zu erheben, war nie eine gute Idee – und ist es auch heute nicht. Es sollte im Laufe der Erziehung und dem allgemeinen Miteinander ein vernünftiger Umgang gegeben sein, bei dem sich die Parteien nicht anschreien, oder mit Schimpfworten um sich schmeißen (oder in schlimmeren Fällen, mit Gegenständen nach dem anderen werfen). Alles sollte in einem ruhigen Ton geklärt werden, und wenn es sein muss, sollten die Eltern auch streng sein – aber alles in einem Rahmen, mit dem beide Parteien klar kommen, sowohl das Kind, als auch der Erziehungsberechtigte.

  1. Zeit für sich

Egal wie alt das Kind ist, es braucht nicht 24/7 seine Eltern um sich. Sicher ist es gut, gerade zu Anfang darauf zu achten, dass das Kind keinen Unfug baut, aber gelegentlich reicht es in der Nähe zu sein und einen kleinen Kontrollblick zum Kind zu werfen. Es ist wichtig, dass das Kind auch dazu in der Lage ist mit sich selbst etwas anzufangen und nicht permanent die Aufmerksamkeit der Eltern braucht, um sich beschäftigen zu können.

 

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  1. Neue Einflüsse

Damit das Kind sich nicht nur auf bestimmte Dinge versteift, ist es unumgänglich, dem Kind regelmäßig neue Einflüsse zu bieten, sei es ein Tag im Kinderparadies, sei es ein Wochenende am Meer, sei es eine Stunde, die man in einem Wald verbringt. Kinder brauchen die Abwechslung und genießen sie, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. Sie können dabei so viele neue Dinge entdecken und sind später im Leben offen für weitere neue Dinge. Das macht ihr Leben so aufregend und spannend, wenn sie die Chance haben, aus dem Alltag und den immer gleichen 4 Wänden auszubrechen – und den Eltern tut das ebenfalls gut.

  1. Wissen

Kinder lernen gerne – richtig umgesetzt, lernen Kindern ihr ganzes Leben lang, auch im Erwachsenenalter. Es ist wichtig sie in ihrem Wissensdrang zu unterstützen und ihnen die einzelnen Dinge kindgerecht und einfach zu erklären, damit sie es auch verstehen. Kinder sollten, wenn sie lernen wollen, ruhig lernen – in erster Linie sollten sie aber Dinge lernen, die für sie und ihr Alter angebracht sind, aber auch Sachen, die wirklich wichtig sind. Es ist zwar ganz witzig die lustigsten Gesetze der ganzen Welt kennen zu lernen, aber wirklich hilfreich ist dieses Wissen nicht.

 

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  1. Eine saubere Umgebung

Ein Kind braucht (wie jeder andere Mensch auch), eine saubere Umgebung, in der man sich wohlfühlt. Es muss nicht steril sein wie eine Arztpraxis, aber ein gewisses Maß an Sauberkeit ist unerlässlich. Durch die saubere Umgebung lernen die Kinder, dass es wichtig ist Ordnung zu halten und übernehmen das Verhalten. Kinder sind immer nur so sauber, wie ihre Eltern – und wenn die kein gutes Vorbild darstellen, werden die Kinder es meistens genauso nachmachen. Zudem ist eine saubere Umgebung gut um zu lernen, sich wohl zu fühlen und gesund zu bleiben. Wie gesagt, von steril ist keine Rede, aber sauber muss es sein.

 

Was meint ihr? Seid ihr mit den 10 Dingen einverstanden, oder wurde etwas enorm wichtiges vergessen? Schreibt es in die Kommentareund erzählt von euren Erfahrungen.

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Verena Walter

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