10 Dinge, die bei Asterix und Kleopatra unlogisch sind

Asterix und Kleopatra (erschienen 1968) ist der zweite Teil der Asterix-Filmreihe und handelt von einer Wette zwischen zwei Herrschern, einem erfolglosen Architekten und der Hilfe von drei Galliern. Die Geschichte beginnt so: Cäsar beleidigt die ägyptische Herrscherin, indem er ihr Volk als heruntergekommen bezeichnet. Das kann die stolze und schöne Herrscherin nicht auf sich sitzen lassen kann. Sie wettet vom Temperament ergriffen mit ihm, dass ihr Volk noch immer in der Lage ist die schönsten Paläste zu bauen und setzt darüber hinaus einen Zeitraum von 3 Monaten fest. Numerobis soll diesen Auftrag erfüllen, fühlt sich dazu aber nicht imstande und bittet Mirakulix um Hilfe. Mit ihm kommen aber noch Asterix, Obelix und sein treuer Idefix, um beim Bauen des Palastes anzupacken.

Eine wirklich schöne Geschichte mit tollen Zeichnungen, kreativen Ideen und jeder Menge Liebe zum Detail. Allerdings ist auch dieser Teil nicht ganz von logischen Fehlern verschont geblieben.

Und hier sind sie, die 10 unlogischen Dinge im Film Asterix und Kleopatra:

(An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich nun nicht näher auf die Bewegungen, Körperhaltungen und Aktionen von Tieren eingehen möchte. Sicher, die dürften sich nicht so bewegen, wie etwa die Krokodile, die streikend mit Schildern umher laufen oder dem Löwen der Königin, der während ihres Bads um den Pool tanzt. Und eigentlich, wenn man es genau betrachtet, sind das in Ägypten keine freien Arbeiter, sondern es wären geschichtlich betrachtet wirklich Sklaven. Aber gut, das möchte man Kindern ja nun auch nicht zumuten. Und eigentlich müsste zumindest zwischen einigen Leuten eine Sprachbarriere herrschen, tut es aber nicht. Aber diese Kleinigkeiten sind nichts im Vergleich zu den anderen herrlichen Punkten, der Hauptprotagonisten und der allgemeinen Logik).

1. Der beste Architekt von Alexandrien

Nach der unsäglichen Wette lässt die Königin Numerobis antreten und beauftragt ihn mit dem Bau des Palastes. Dabei stellt die Königin uns den Mann direkt vor: „Numerobis. Ich habe dich kommen lassen, weil du der beste Architekt in Alexandrien bist. Was aber nicht viel heißen will. Deine Bauten stürzen ein. Man macht Witze über dich und lacht sich halb tot.“ Ähm… Nichts gegen Euch, Eure Hoheit. Aber wie passt denn das zusammen? Der beste Architekt in Alexandrien ist die Witzfigur in seiner Branche, weil seine Bauwerke einstürzen? Das ist ja so, als wäre man der beste Arzt der Welt, über den man sich kaputt lacht, weil ihm jeder Patient wegstirbt. Ich meine, völlig egal, wer ihr diesen Mann empfohlen hat… Wenn sie von vornherein weiß, dass er für das Bauen von Häusern ungeeignet ist, wie um alles in der Welt kommt sie darauf ihn für diese Wette zu engagieren? Er gibt selbst zu, dass Pyramiden seine Spezialität sind.

Man mag jetzt sagen, dass die Königin nichts zu verlieren hat, und sie Numerobis entweder mit Gold überhäuft oder ihn den Krokodilen zum Fraß vorwirft. Aber für eine stolze Königin ist es doch auch in ihrem Sinne, wenn sie die Wette gewinnt. Gewinnt sie diese nicht, verliert sie ihr Gesicht vor Julius Cäsar und sie ist weiterhin in ihrer Ehre gekränkt. Warum holt man sich also ausgerechnet den Architekten, der zum Bauen von Häusern zu blöd ist?

Selbst sein eigenes Haus stürzt ein, und der Boden im Erdgeschoss hält an einigen Stellen seltsamerweise gar nicht! Man sieht, wie Obelix ein Stück einer Säule auffängt und es auf den Boden stellt, woraufhin diese Stelle ein Loch. Die Säule bricht eine Etage tiefer (wo offensichtlich Wasser ist – hatten sie damals schon Kanalisationen??). Und wenn sein eigenes Haus so fehlerhaft ist, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihm der Palast gelingen soll?!

2. Unlogisches in Aremorica (dem Dorf von Asterix und seinen Freunden)

Numerobis kommt im Dorf von Asterix und seinen Freunden an und erkundigt sich bei einem der Dorfbewohner nach dem hiesigen Druiden. Der gibt ihm gerne Auskunft, nachdem er seine Hand an einem… Schleifstein geschärft hat? … Ich muss das nicht näher ausführen, oder? Ich meine, die Hand, am Schleifstein schärfen? Die arme Hand. Wie wir ja schon im ersten Teil gelernt haben, macht der Zaubertrank nicht unverwundbar. Also muss das sicher unheimlich weh tun!

Jedenfalls findet Numerobis Mirakulix und wird von ihm in die warme Stube von Asterix und Obelix gebracht, wo Asterix seinem Freund Obelix ein ganzes Wildschwein in sein Sandwich packt. Okay, gut. Obelix hat großen Hunger, aber will er das Schwein etwa MIT Knochen essen?! Das stelle ich mir schwierig (vor allem aber ungesund) vor.

 

 

Numerobis klärt die Drei über seine Situation auf und bittet den Druiden um seine Hilfe. Mirakulix sagt sogleich zu und auch Asterix und Obelix sind mit von der Partie. Sie machen sich binnen kürzester Zeit auf den Weg und… haben sie überhaupt einen Zaubertrank zurück gelassen? Ich will es hoffen, denn 3 Monate sind eine lange Zeit – und die Zeit ohne den Zaubertrank zu überstehen dürfte hart sein. Oder kommen die Römer im Winter nicht zu ihnen?

3. Überall Fehlkonstruktionen

Wie gesagt, die Bauten von Numerobis sind fehlerhaft, um nicht zu sagen gefährlich. Die Häuser sind krumm und schief, einsturzgefährdet und haben mit Ästhetik nicht viel zu tun. Aber auch andere Konstruktionen sind alles andere als clever. Beispielsweise zieht Obelix den Mast vom Piratenschiff aus dem Deck und man kann ganz deutlich erkennen, dass der Mast nur knapp unterm Deck bzw. auf dem Deck endet. Dennoch ist da ein Loch, aus dem das Wasser des Meeres strömt. Warum?! Wieso ist da unten ein Loch im Rumpf? Und warum kommt es erst mit dem Ziehen des Mastes aufs Deck?!

4. Die Königin

Es ist interessant zu beobachten, wie Kleopatra auf der einen Seite alles über Numerobis und seinen Rivalen Pyradonis weiß, aber von den Machenschaften Cäsars nichts mitbekommt. Sie erfährt auch nichts von den vielen Trupps, die sich auf den Weg machen den aufgebauten Palast mit Katapulten zu beschießen, bis Asterix und Idefix ihr die Botschaft übermitteln. Will das keiner mitbekommen haben? Fällt sowas nicht irgendwie auf? Hört das keiner? Steht der Palast so weit weg? Oder wurden hier etwa Leute aus ihrem Volk bestochen? Und woher weiß die Königin so genau, dass Pyradonis der Rivale von Numerobis ist? Hat er es ihr etwa ins Gesicht gesagt?!

Später, wenn Cäsar und seine Truppen die Baustelle mit dem Palast bombardieren, kommt die Königin von Ägypten dazu und bläst Julius ordentlich den Marsch. Sie schimpft darüber, dass er bei ihrer Wette nicht mogeln darf, erklärt aber gleichzeitig folgendes: „Es ist mein Recht, dass die Gallier mir helfen“. Ähm… Aus welchem Grund? Weil Numerobis und Mirakulix sich kennen?

Hier wäre es ein berechtigter Einwand von Julius Cäsar gewesen, wenn er gesagt hätte: „Moment mal, das ist doch genau so geschummelt.“ ← aber vermutlich hat er auch nur nach der Devise gearbeitet: „Die Frau hat Recht und ich hab meine Ruhe.“ Zumal er die Königin auch eigentlich mag und vermutlich deswegen lieber nachgegeben hat, anstatt mit ihr in einen endlosen Streit zu verfallen.

5. Unlogisches von der Baustelle

Die Arbeiter haben aufgrund von Pyradonis‘ Hetze keine Lust mehr am Bau mitzuwirken und ziehen in den Streik. Mirakulix hat natürlich die Lösung: Den Zaubertrank. Und um zu demonstrieren, wie gut der Trank wirkt, soll Asterix einen Schluck nehmen. Gesagt getan, er trinkt, bekommt Bärenkräfte und wirft Obelix einen Stein nach dem anderen zu. Obelix bleibt derweil gemütlich stehen, hält Idefix mit einer Hand und schlägt die Steine mit der anderen Hand rüber. Obwohl die Steine immer im gleichen Winkel geworfen werden, landen diese aber an anderer Stelle und ergeben am Schluss eine Pyramide. Noch verrückter: Die Steine bleiben ganz. Müssten sie bei dem Aufprall nicht wenigstens ein paar Risse kriegen oder dergleichen? Sie können doch nicht gefedert landen, oder?

Nach der Kostprobe sollen alle Arbeiter einen Schluck vom Zaubertrank bekommen. Und natürlich möchte der liebe Obelix auch einen Schluck haben. Allerdings verweigert ihm Mirakulix auch hier wieder eine Kostprobe und teilt weiter an die Arbeiter aus. Die Verkleidungen von Obelix (ein Tuch, das er sich auf den Kopf tut) helfen ihm nicht weiter. Aber wieso taucht Mirakulix die Kelle noch einmal ein, nachdem er sie bereits eingetaucht hatte und Obelix den Zaubertrank verweigert? Wird durch das „Nein“ der Trank leer?

 

 

Aber auch bei den Arbeitern wird es ganz schräg, denn anstatt systematisch und effektiv zu arbeiten, wird mit den Steinen jongliert, herumgetänzelt und es werden Späße getrieben. Sie sind sogar so albern (so scheint es zumindest), dass sie selbst beim Steinmangel noch einige Sekunden so tun, als hätten sie Steine da, die sie umher werfen können. Gut, die Steine sind leichter als sonst, aber sie haben doch wohl Augen im Kopf, oder?

6. Seltsame Menschen in Ägypten

Wenig später wird der Komplize von Pyradonis losgeschickt den Steinhändler mit Gold zu bestechen, damit die Steine nicht auf der Baustelle ankommen. Der Händler weist seine Männer an, die Steine ins Wasser zu schmeißen, was aus zweierlei Hinsicht unlogisch ist. Nicht nur, dass das Schiff beim Abwerfen jedes einzelnen Steins so leicht wird, dass es kurzweilig in der Luft schwebt, warum verkauft er seine Steine nicht anderswo? Jetzt hat er wertvolle Steine einfach so weg geschmissen. Schön blöd.

Kommen wir noch einmal kurz zu Kleopatras Dienerschaft: Was ist das eigentlich mit dem Vorkoster? Nicht, dass Vorkoster zu jener Zeit unüblich sind, aber… Kann mir mal jemand sagen, warum dieser Mann SEIFE probiert?! Und weswegen tragen die Dienerinnen der Königin alle die gleiche Frisur wie die Königin? Macht das die Dienerinnen nun königlich oder die Königin normal?

Aber gut, die anderen Ägypter scheinen auch etwas Banane zu sein. Anstatt jemandem zu melden was mit der Sphinx passiert ist oder dafür Sorge zu tragen, dass sie repariert wird, schlagen die Verkäufer ihren Figuren lediglich die Nasen ab. Auch eine Möglichkeit, Problemen aus dem Weg zu gehen.

7. Etwas Kultur schnuppern

Nachdem die Steine nicht bei Numerobis ankommen, machen Asterix, Obelix, Idefix und Mirakulix sich auf den Weg ihm mehrere Schiffsladungen voll Steine zu holen. Numerobis bittet sie darum sich zu beeilen, denn es bliebe nicht mehr viel Zeit. Aber das hält die Helden nicht davon ab ein wenig Kultur zu schnuppern und sich die Sphinx und die Pyramiden anzusehen. Dabei hat Obelix nur Flausen im Kopf und klettert direkt auf die Sphinx. Bei seinen Kletterkünsten bricht die Nase der Sphinx ab und er kann sich gerade so noch am Augenlid festhalten. Moment mal. Was kann er? Die Nase bricht unter seinem Gewicht ab, aber das Augenlid hält ihn? Und warum findet Obelix eine Weihnachtszeichnung an der Wand der Pyramide?!

Oh, wo wir gerade bei den Pyramiden sind. Der „Fremdenführer“ (eigentlich ja der Handlanger von Pyradonis) lockt die Helden in eine Falle und schließt sie in ein Grab innerhalb der Pyramide ein. Aber dank Obelix‘ Hilfe können sie aus dem Grab ausbrechen. Aber nur aus dem Grab, seine Stärke scheint bei dem Ausbrechen aus der Pyramide nicht zu helfen. Keiner kommt auf die Idee einen Stein weg zu nehmen, damit sie sehen, wo sich der Ausgang befindet. Oder kennen die Herren sich so gut mit der Statik einer Pyramide aus?

Zu guter Letzt gelingt es ihnen aus der Pyramide hinaus zu gelangen, indem Idefix sie mit seiner Spürnase aufspürt und hinaus geleitet. Draußen entdeckt Asterix ein paar Fußspuren im Sand und weiß sofort: Sie gehören zum Fremdenführer. … Und woran erkennt er das? Es sind eindeutig Fußspuren eines Kamels und die hätte jedes Kamel hinterlassen können. Außerdem hatten sie den Fremdenführer doch gar nicht mit einem Kamel angetroffen. Er hätte genau so gut zu Fuß gehen können, schließlich waren die 3 mit Idefix auch ohne ein Reittier hingekommen.

8. Übermenschliche Landemanöver und andere Tricks

Nachdem Asterix sich den Handlanger von Pyradonis gekrallt hat, wirft er ihn hoch in die Luft. Der Komplize landet dabei punktgenau im Haus von seinem Herrn. Und das obwohl die Entfernung enorm und sehr hoch gewesen ist, völlig unbeschadet. Er ist vielleicht etwas benommen, aber das war es auch schon.

Der Komplize will seinem Herren eine Freude machen und schlägt ihm vor ein paar gestrandete Piraten damit zu beauftragen die Schiffe sinken zu lassen. Der Pirat willigt ein, nachdem er die Aussicht erhält viel Gold zu bekommen, hat mit seinen Kumpanen gegen die Gallier aber keine Chance. Obelix schlägt ihre Schiff kurz und klein und Asterix schleudert den Kopf der Piraten (diesmal völlig ohne die Hilfe des Zaubertranks) in die Luft. Dabei landet auch dieser punktgenau und weitestgehend unbeschadet im Haus des Auftragsgebers. Sogar an exakt der gleichen Stelle wie der Komplize. Das nenne ich mal Zielgenauigkeit.

Und wie kriegt Pyradonis es mit der Zutatenliste hin den Löffel zu zersetzen? Für alle, die nicht wissen, was in den Pudding mit Arsen kommt:

„In den Kessel mit Strychnin kochen wir erst Terpentin. Darauf ein Narkotikum; einen Schuss Petroleum. Oh, 2 sind vielleicht besser. Ein-Zwei Tropfen Jauchensaft, Blut von Fliegen massenhaft. Ein geplatztes Spinnenbein! (Und dann muss da Soße rein! – Uuuh, neeein – Dann eben nicht!) Wenn Arsen am Kochen ist, kommt dazu viel Pferdemist. Dann zwei Messerspitzen mit abgeschabtem Fensterkit – Äh nein, nein, nein, ich nehme doch lieber drei! Dazu passt besonders gut, zart gequirltes Möwenblut. Ein geschrumpfter Hexenhals! (Und darüber etwas Salz! – NEIN! – Warum nicht?) Tote Ratten in den Topf. Kobragift, wenn‘s geht vom Kopf. 3 Orangen ausgepresst, das gibt jedermann den Rest! Ich gebe doch lieber nur ein Stückchen rein. Und zu aller guter Letzt werden Kellen zugesetzt, das wär alles, denk ich wohl. (Nein, es fehlt noch Petreol! – NEIN! Oder doch! – Also! Ich weiß doch, was gut schmeckt!)“

Und noch während Pyradonis von dem zugesetzten Kellen redet, schmilzt ihm ein solcher im Kessel. Von was? Vom Nervengift? Vom Narkotikum? Vom Fensterkit? Wobei ich mich auch frage, hatten die damals schon Fensterkit?!

Und wie macht Pyradonis es daraus einen Pudding (oder eben auch einen Kuchen bzw. eine Torte) zu zaubern? Ich meine, der ganze Mist sieht am Ende doch appetitlich aus (und das nicht nur für den Zuschauer, auch für die Protagonisten!). Ich habe Angst Kuchen zu essen!

Achja, und dann ist da noch der Auftritt des Vorkosters, der ein Stück vom Kuchen probiert und trotz der gefährlichen Zutaten immer noch am Leben ist, obwohl ihn offensichtlich kein Schwein behandelt.

Weiter geht es in der Stadt, nachdem Asterix und die anderen wieder gehen dürfen und sie einen Wegweiser fragen, wohin es zum Haus von Pyradonis geht. Dieser dreht sich um, ohne auch nur einen Schritt zu tun. Wahnsinn! Das würden sich viele Silbermänner in der Fußgängerzone sicher auch wünschen.

Kurios geht es im Haus von Pyradonis weiter, wo sich Pyradonis und sein Komplize offenbar so gut hinter einer Säule verstecken können, dass weder Asterix noch Obelix sie sehen können. Sie laufen mit Karacho vorbei. Ähnlich passiert es kurz darauf mit Asterix und Obelix, die sich wohl auch prima verstecken können. Und das einmalige und irrwitzige Versteckspiel mit den Sarkophagen ist einfach nur herrlich. Und verdammt unlogisch. Sie steigen in einer der Sarkophagen ein und kommen aus einem anderen heraus – und wie hat Pyradonis es geschafft sich im Sarkophag einzubandagieren?

Naja gut, Asterix und Co. tauchen ja auch einfach auf der anderen Seite des Bildschirms auf, obwohl sie in der entgegengesetzten Richtung waren. Jeder kann so ziemlich alles. Der Spion von Cäsar kann schließlich auch die Farbe seines Umhangs, sowie die Muster chamäleonähnlich abwandeln wie seine Umgebung. Darüber hinaus kann er offensichtlich im Nichts verschwinden und nimmt nicht nur die Form, sondern auch das Gewicht und die Widerstandskraft von Steinen ein. Solche Leute bräuchten die Leute vom FBI oder dem CIA sicher auch!

Sogar der gute alte Julius Cäsar hat einen ganz besonderen Trick drauf. Nachdem die Königin ihn veranlasst hat die Belagerung aufzuheben, steht er auf einem der Katapulte und wird mit diesem zum Abzug weg gedreht. Die eigentliche Aparatur ist vor ihm, und dennoch hat man volle Sicht auf sein Antlitz. Ob das an dem blauen Blut liegt?

9. Auf alles vorbereitet!

Nachdem die Königin das vermeidliche Geschenk der Gallier erhält und ihr Vorkoster vor Schmerzen zusammengekrümmt auf dem Boden landet, veranlasst Kleopatra die Gallier gefangen zu nehmen. Diese landen im königlichen Gefängnis und Mirakulix holt einen Trank hervor, der sie gegen jegliche Art Gift immun macht. Ich finde es an der Stelle sehr interessant, dass er für diese Eventualität vorbereitet ist, aber NIE ein Fläschchen Zaubertrank mit sich führt. Zumindest nicht in den späteren und dem voran gegangenen Film. In diesem Film holt er ein winziges Fläschchen in der Pyramide raus – aber sonst hat er es nie dabei. Und das Gegengift offenbar auch nicht.

10. Das große Finale

Die Römer haben dafür gesorgt, dass kein Arbeiter auf der Baustelle ist. Nun müssen Obelix, Asterix und Mirakulix dafür sorgen, dass die Römer den Palast nicht zerstören. Die Römer wollen nämlich die Kapitulation der Gallier, doch die denken natürlich gar nicht daran sich den römischen Truppen zu ergeben. Es wird ernst. Asterix schlägt vor Verteidigungsanlagen zu bauen und macht sich mit Obelix gleich ans Werk. Sie umringen den Palast mit einer Steinmauer – die nur… 2 Steinblöcke hoch ist. Ich mag mich irren, aber das erscheint mir sehr wenig. Okay, man muss hinzu sagen, dass die Gallier nicht viel Zeit haben und von den Katapulten noch nichts zu sehen ist. Dennoch ist der Schutzwall eher schmächtig als prächtig. Zudem bewerfen sie die römischen Truppen mit den Steinen, die zum Bauen benutzt werden sollten. Asterix und Obelix werfen genau 4 Steine – 2 der eine, 2 der andere. Doch auf dem Schlachtfeld liegt das 5-fache!

Und als dann auch mit den Katapulten geschossen wird, wird es mal wieder statisch sehr interessant. Obgleich einige Säulen in der Mitte zerschossen werden, hält sich die obere Hälfte wie aus Zauberhand – oder haben sie damals Leim verwendet?

Es ist vor allem schön zu sehen, wie die Römer von den zwei gallischen Kriegern verprügelt werden: Umher gejagt, geschlagen und als Asterix mit Idefix wieder zum Schlachtfeld zurück kehrt, lässt er es sich nicht nehmen die Römer samt ihrer Schilde wie einen Kartenstapel zusammen zu falten.

Schön wird es beim Happy End, nachdem Numerobis mit Gold überschüttet wurde, Asterix und seine Freunde mit dem königlichen Schiff nach Hause gebracht werden und auch in Alexandrien alle gemütlich beisammen sitzen und essen. Dem Römer, der mit seinem Schwert ganze Orangen aufpiekt und komplett isst, dem Spion, der sich alle 2 Sekunden eine Orange in seinen Mantel steckt, sogar Numerobis und sein Rivale samt dem Komplizen können gemütlich zusammen sitzen und das Festmahl genießen.

Wie auch schon beim letzten Teil geschrieben: Ich liebe die Asterix-Filme. Sie sind einfach nur herrlich anzusehen, bringen mich immer wieder zum Lachen und mit Sicherheit werde ich sie später auch meinen Kindern zeigen. Aber diesen kleinen Spaß muss man sich gönnen.

Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen genau so viel Spaß wie ich beim Schreiben!

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Verena Walter

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